Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Kaczynsky-Gedenkstätte in Kalkow

Ausschussvorsitzender Antoni Macieriwicz mit dem verstorbenen Präsidenten
Ein aus Abgeordneten der rechtskonservativen polnischen PiS-Partei (Recht und Gerechtigkeit) besthender Untersuchungsausschuss präsentiert eine neue Theorie zum Hergang des Flugzeugabsturzes von Smolensk, bei dem am 10. April 2010 der damalige Präsident Lech Kaczynski und 95 Mitreisende ums Leben kamen.
Der vom Parlamentsabgeordneten Antoni Macieriwicz in Auftrag gegebene Bericht des in Australien lebenden polnischen Sprengstofftechnikers Gregorz Szuladziński soll Beweise enthalten, dass die Präsidentenmaschine in der Luft zerbrach. Der Eigentümer der Firma "Analytical Service" nimmt an, dass zwei Sprengladungen in der Maschine versteckt waren, die wenige Sekunden vor der Landung gezündet worden seien.
Obwohl er weder die Absturzstelle besucht noch das Wrack selbst untersucht hat, könne er so feststellen, dass dadurch der linke Flügel abgerissen sei, wodurch sich die Tupolew in der Luft auf den Rücken gedreht habe. Eine zweite Explosion im Passagierraum habe dann das Flugzeug in mehrere Teile zerlegt.
Szuladziński nahm an der Präsentation des Berichts via Videokonferenz teil. Er betonte bei dieser Gelegenheit erneut, dass die Brandschäden an der Kleidung einiger Passagiere nur durch eine Explosion in deren unmittelbaren Nähe zu erklären sei. Die polnische und russische Untersuchungskommission hatte keine Hinweise auf eine Explosion an Bord gefunden.
In der Videokonferenz führte Szuladziński dies darauf zurück, dass man damals nicht nach Sprengstoffspuren gesucht habe, "wahrscheinlich, um sich Arbeit zu ersparen". Die Frage, wie die Sprengsätze in die streng bewachte Präsidentenmaschine gekommen sein sollen, konnte auch er nicht beantworten: Er sei sich sicher, dass sie beim Start nicht dagewesen seien. Wie sie während des des Fluges an Bord gekommen sein sollen, erklärte er allerdings auch nicht.
Die meisten Polen scheinen hingegen schon lange nichts mehr von dem Streit über das Unglück wissen zu wollen. In einer Umfrage des Instituts CBOS zeigten sich bereits ein Jahr nach dem Flugzeugabsturz fast 80 Prozent der Befragten angesichts der ständigen Diskussionen über die Tragödie "irritiert" und "gelangweilt".
87 Prozent meinten, dass die Katastrophe zu einem Werkzeug politischer Auseinandersetzung geworden sei. Laut einer anderen Umfrage des Instituts TNS-OBOP aus dem gleichen Zeitraum waren 51 Prozent der Polen der Ansicht, dass die wahren Ursachen der Katastrophe niemals aufgeklärt werden würden.
Die russische Nachrichtenagentur meldete indes am Dienstag, dass die russischen Behörden sich bereiterklärt haben, weitere Unterlagen zum Absturz nach Polen zu schicken. (red/APA/derStandard.at, 15.8.2012)
Artikel über angeblichen Sprengstoff in Unglücksflugzeug sei "nicht belegt" gewesen - Ex-Präsident Walesa fordert Russland zur Rückgabe des Wracks auf
Arbeitsgruppe will Anzeige erstatten - Brief an NATO-Chef geplant
63 Prozent wollen Berufung einer internationalen Untersuchungskommission
Premiere der polnischen Produktion für 10. April 2014 geplant
Wroblewski: Um guten Ruf der "Rzeczpospolita" zu wahren
Berichte: Auch Leichnam des ehemaligen Exilpräsidenten Kaczorowski aus Grab geholt
Wegen schlechter Vorbereitung der Fahrt der Regierungsdelegationen im April 2010
Ex-Vizepremier Giertych hält Verbreitung von Anschlagsthese für gefährlich
Oppositionsführer Kaczynski ruft Ministerpräsident Tusk zu Rückkehr aus Urlaub auf - Erste Stellungnahme des Verletzten
Opposition löste mit Spekulationen über Anschlag heftige Reaktionen aus - Flugzeugkatastrophe jährt sich am 10. April zum zweiten Mal
Während Pressekonferenz über Ermittlungen zum Smolensk-Flugzeugunglück - Staatsanwalt wies Bespitzelungs-Vorwürfe zurück
Marta Kaczynska: "verlogene Version der Ereignisse" - Jaroslaw Kaczynski: Absturz sieht "immer mehr nach einem Anschlag" aus
Eine kleine, hartnäckige Gruppe von Anhängern gedenkt des verunglückten Lech Kaczynski täglich vor dem Warschauer Präsidentenpalast
Offenbar Reaktion auf Selbstmordversuch von Untergebenem
Absicht will er dem Nachbarland aber noch nicht unterstellen - PiS veröffentlichte Dokumentensammlung
Leiche eines PiS-Politikers wird exhumiert - Tochter hält gerichtsmedizinischen Befund für gefälscht
Polen trauert um die Opfer von Smolensk - Spekulationen um Absturzursache - mit Video
Premier Tusk zieht Konsequenzen aus Abschlussbericht - Zuständige Luftwaffeneinheit aufgelöst - Regierung nutzt künftig Zivilflugzeuge
Bodenpersonal soll dem Piloten der Unglücksmaschine falsche Anweisungen erteilt haben - Untersuchungsbericht zum Download
Ein Jahr nach der Katastrophe von Smolensk ist die Nation tiefer gespalten denn je
Minister-Berater: Flug hätte nicht starten dürfen oder sofort einen Ausweichflughafen ansteuern müssen
TV-Sender berichtet über Streit vor Abflug der Unglücksmaschine
Fluglotsen von Ankunft der polnischen Präsidentenmaschine überrascht
"Druck auf die Crew ausgeübt" - General Blasik hatte Alkohol im Blut - Bruder Jaroslaw empört über "Verspottung Polens"
1. - Er hat sein Gutachten angefertigt ohne Wrackteile usw. untersucht zu haben.
- Die Kleidung wurde nicht auf Sprengstoffspuren untersucht.
- Woher weiss er von angeblichen Sprengstoffspuren an der Kleidung?
2. Beim Start war kein Sprengstoff an Bord ... Ähm, dieser Nonsens erklärt sich von selbst, oder?
3. Wenn von einem Flugzeug eine Tragfläche abgesprengt wird, dreht es sich auf den Rücken??? Wie ich es mir auch vorzustellen versuche ... es widerspricht sich immer mit meiner physikalischen bzw. logischen Vorstellungskraft :s
Fuer viele Menschen die den ganzen Tag lang auf ihren Hintern vor den Bildschirmen gefesselt sind (um ein paar Groschen) scheinen diese abenteuerlichen Berichte eine doch sehr starke Anziehungskraft zu besitzen. Ja, so koennen sie ihrem dumpfen Leben, so scheint es ihnen, entkommen.
hab grad die Diskussion zum Bericht des "parlamentarischen Komitees" (das natürlich aus lauter PiSlern besteht) in der englischen wiki entdeckt, das ist schlimmer als die Haiderei damals ...
Probe:
"Good call as always Robert! Voyt13 great job as well! Your contributions Voyt13 are for the most part the only reliable part of this article, the rest, shall we say, was written in some poorly ventilated bunker near Moscow."
http://en.wikipedia.org/wiki/Talk... -154_crash
könnte vom Hojac sein. Ich will gar nicht wissen wie es in der polnischen Version zugeht ...
das gegenstück in rumia bei gdynia, ostern 2011
http://media.sacbee.com/static/we... eek_21.jpg
http://www.adn.com/2011/04/2... 46379.html
- die geheimen Nebelgranatenwerfer, die vorab die ganze Zeit bemüht waren, Nebel zu generieren, um die Sache wie eine Flugunfall aussehen zu lassen
- Die konspiratitven Selbstmordattentäter an Bord, die im Flieger so lang auf und abgesprungen sind, bis die Maschine zu tief geflogen ist
- Und nicht zu vergessen: die "geheimdienstlichen" Stimmenimmitatoren, die im Cockpit in Verschleierungsabsicht "Terrain - whoop -whoop - Terrain" gebrüllt haben!
Hier wurde nämlich für eine perfekte Inszenierung an nichts gespart!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.