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Stajersko prekmursko bucno olje
Wien - Der zuständige Ausschuss der EU-Kommission hat die slowenischen Bezeichnung "Stajersko prekmursko bucno olje" (Steirisches Kürbiskernöl jenseits der Mur) unter Einschränkungen genehmigt. Bei der Vermarktung des slowenischen Kernöls darf die geografische Angabe "Stajersko" nicht in andere Sprachen übersetzt werden, teilte das Österreichische Patentamt heute, Dienstag, in einer Aussendung mit. Dies gelte sowohl für die Verwendung der Bezeichnung auf Etiketten als auch bei der Bewerbung. Außerdem müsse das Ursprungsland Slowenien auf der Verpackung in gleicher Größe wie "Stajersko" angegeben werden.
Der österreichische Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) und sein slowenischer Amtskollege hatten sich bereits Mitte Juni auf einen Kompromiss geeinigt. Heimische Kernölproduzenten sahen die vor Jahren geografisch geschützte Angabe "Steirisches Kürbiskernöl" gefährdet. Konsumenten würden in die Irre geführt und Marktanteile könnten verloren gehen, wurde damals argumentiert.
Österreich hatte im Vorfeld der Entscheidung der EU-Kommission auf eine die steirischen Interessen berücksichtigende Entscheidung gedrängt. Österreich stimmte nun dem Kommissionsvorschlag im EU-Ausschuss zu, so das Österreichische Patentamt. Das steirische Leitprodukt und die wirtschaftliche Absicherung der heimischen Kernöl-Produzenten sowie klare Informationen für die Konsumenten seien gewährleistet, betonte Patentamtspräsident Friedrich Rödler.
Die Regelung tritt am zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung der Eintragungsverordnung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Die Bekanntmachung der Verordnung werde nach der Sommerpause stattfinden, hieß es aus dem Patentamt. (APA, 14.8.2012)
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ist so, wie wenn ich ein Auto stehle, und danach noch Beschwerde einreiche, weil der Bestohlene nicht die Haftpflichtversicherung weiterzahlen möchte.
Es sollte bekannt sein, dass die Region weitgehend ethnisch gesäubert wurde, also die wahren Erben des Patents ohnehin nicht mehr dort leben.
…erst am 3. Juli 1929 zur Landeshymne gemacht. Da war die Steiermark schon 10 Jahre lang geteilt. Damit hat das Bundesland Steiermark die Einheit der historischen Steiermark ganz offiziell symbolisch bekräftigt.
gibt es auch anderswo: Katalonien und Baskenland (jeweils Spanien und Frankreich), Schleswig (Deutschland und Dänemark), Schlesien (Tschechien/Polen/Deutschland) etc. Und die historische Steiermark gehört eben heutzutage teils zu Österreich, teils zu Slowenien. Mir leuchtet nicht ein, warum die eine Seite mehr Anrecht auf den Namen haben sollte als die andere. "Baskischer Käse" kann aus Spanien oder Frankreich kommen, was spricht dagegen, dass "Steirisches Kürbiskernöl" aus Österreich oder Slowenien kommen kann? Bzw.: Warum sollen nur die Österreicher ihr Produkt auch "Styrian" nennen dürfen, nicht aber die Slowenen?
P.S.: Ja, ich bin Piefke - aber so what?
Wenn es geografisch ist, dann muss man es präzisieren in dem man es politisch oder geographisch einschränkt. Dann kann man es als steiermärkisches Kürbiskernöl aus der Republik Österreich vermarkt, oder als steirisches Kürbiskernöl aus den Gemarkungen ... usw. Nur traue ich auch keinem österreichisch - steirischen Kürbisbauern weiter als ich ihn von der Ernte bis zur Aushändigung des Öls überwache.
dass etliche slowenische Bauern die geernteten Kürbiskerne an die steirischen Kürbiskernölhersteller verkaufen, die es dann verdünnt als steirisches Kürbiskernöl verkaufen
meine Empfehlung: wer echtes Kürbiskernöl kaufen möchte, der sollte es jenseits der österreichischen Grenze bei einem slowenischen Bauern kaufen
aber meine Erfahrung ist, dass es jenseits der Grenze eben noch mehr Kleinbauern gibt, die das ganze nur nebenberuflich bertreiben und wo noch nicht herumgepantscht wird
von österreichischen Bauern habe ich bisher noch nie etwas brauchbares erworben, aber das kann ja auch Zufall sein
kauft man jetzt ganz ernsthaft ordentliches, nicht verfälschtes, verdünntes, vergiftetes Kernöl?
Ich bin ja bereit, dafür auch angemessen zu zahlen, aber gibt es irgendwo die Sicherheit, dass keine Chemikalien drinnen sind und keine Verdünnung mit minderwertigen Ölen statt findet?
Die Herkunft wär mir grundsätzlich egal, leider gibts keins aus dem Waldviertel, denen würde ich sogar glauben, dass es anständig produziert wird. (Und nein, Mohnöl ist kein Ersatz ;-) ).
Verzichten kann ich nicht drauf, ist neben Kaffee mein Lieblingsgenussmittel (dafür rauch und sauf ich nicht).
Heute ist es aber so, dass "Štajerska" als "die (Slowenische) Steiermkark" verstanden wird. Viele Slowenen wissen nicht von der Existenz einer österreichischen Steiermark. Im Fall des Falles gibt es dann die Unterscheidung zwischen "slovenska Štajerska" und "avstrijska Štajerska", wobei letzteres für das österreichische Bundesland Steiermark steht.
Das Wort "Untersteiermark" ist noch der (slowenischen) Kriegsgeneration (die Deutsch lernen musste, weil Slowenisch verboten war) aus der Nazi-Propaganda bekannt und absolut negativ besetzt ("der untersteirische Untermensch"). Diese Generation versteht "Untersteiermark" (spodnja Štajerska) als die slowenische Steiermark und "Obersteiermark" (zgornja Štajerska) als das österreichische Bundesland.
…von "Štajersko prekmursko bucno olje" wäre "steirisch-übermurisches Kürbisöl", was auf Deutsch aber völliger Unsinn ist, da es sinngemäß eben "Kürbiskernöl aus der slowenischen Steiermark und dem Übermurgebiet" heißt.
Nun wurde aber verboten "štajersko" zu übersetzen, also muss es "(Kürbis)Kernöl aus Štajerska und Prekmurje" sein.
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