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Paris - Wegen Unterstützung der Terrorgruppe Islamische Bewegung Usbekistan (IBU) müssen sich zehn Verdächtige demnächst in Frankreich vor Gericht verantworten. Nach fünfjährigen Ermittlungen seien die mutmaßlichen Terrorhelfer im Juli einem Strafgericht überstellt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus Justizkreisen. Das Netzwerk mit Verbindungen nach Deutschland und in die Niederlande war im Mai 2008 aufgeflogen, nachdem im Jahr zuvor Ermittlungen eingeleitet worden waren. Der Prozessbeginn steht noch nicht fest.
Anti-Terror-Richter Thierry Fragnoli habe die zehn Verdächtigen, die überwiegend türkischer Nationalität sind, insbesondere wegen Finanzierung von Terrorismus von 2003 bis 2008 dem Strafgericht überstellt, hieß es weiter. Gegen einen weiteren Verdächtigen wurde das Verfahren eingestellt. Geld soll durch Sammelbüchsen in Moscheen, aber auch durch direkte Ansprache von Gläubigen eingesammelt worden sein. Insgesamt sollen so mehrere zehntausend Euro für die in Nordafghanistan und in Pakistan tätige IBU zusammengekommen sein, die laut UNO mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbunden ist. (APA, 14.8.2012)
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