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Kriegsaction im Fernsehen.
New York - Rund 100 Demonstranten haben in New York die Einstellung einer neuen US-Fernsehshow gefordert, in der Prominente und Soldaten in militärischen Übungen gegeneinander antreten. Die Reality-Show "Stars Earn Stripes" wird vom ehemaligen US-General Wesley Clark präsentiert, zu den Teilnehmern zählen der Ehemann der früheren republikanischen Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin, Todd, sowie Muhammad Alis Tochter Leila Ali und die frühere US-Skirennläuferin Picabo Street.
Der Sender NBC beschrieb die Sendung als "actionreichen Wettbewerb zu Ehren der Männer und Frauen, die in unseren Streitkräften dienen". Die Demonstranten in New York warfen dem Sender dagegen am Montag Geschmacklosigkeit vor. Angesichts der Tatsache, dass ihr Sohn an den Kriegen im Irak und in Afghanistan teilgenommen habe und die Spuren seiner Erlebnisse an Leib und Seele trage, empfinde sie die Show als "zutiefst anstößig", sagte Sarah Fuhro von der Gruppe "Military Families Speak Out". Militärische Fernsehspielchen seien "ekelhaft", wenn in echten Kriegen Kinder verletzt und getötet würden.
Sieben Friedensnobelpreisträger, darunter der südafrikanische Bischof Desmond Tutu, forderten NBC in einem offenen Brief ebenfalls zur Einstellung der Show auf. (APA, 14.8.2012)
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Seit 1.1 kann aus dem "Kriegsspiel" rasch ernst werden. Nämlich dann, wenn das Militär kommt, euch ohne Anklage, ohne Verfahren, auf unbestimmte Zeit einkaserniert. Und das alles mit der Unterschrift den letzten FriedensNobelpreisträgers. (der eine Schande für die Welt ist)
Ein Land, wo man in einer Fernsehshow dem Krieg huldigt, setzt man alles daran, die ohnehine schon niedrige Amoklaufquote noch niedriger zu halten.
Darüberhinaus bin ich unsäglich froh, dass Friedensnobelpreisträger Obama diese Anti-Kriegsshow weiterhin unterstützt. Das reiht sich natlos an die glorreichen Taten wie dem Verbot von Schußwaffen oder der Schließung von Guantanamo ein.
Auf Leute mit dem Format einer Frau und eines Herrn Palin kann man sich noch verlassen.
Denn Clark ist nämlich NICHT der Unterhaltungsbranche zuzuordnen, sondern dem Militär. Und dort war er ein "hohes Tier".
Clark war auch Oberbefehlshaber der NATO im Kosovo-Angriffskrieg, also nicht irgendein "Nudlaug".
Und wenn so Jemand sagt, daß die Kriege bzw. Regimechanges in Irak, Libyen, Syrien, Libanon, Somalia, Sudan und Iran schon 2001 geplant waren, dann hat so etwas hohe Aussagekraft.
Ich wohne seit Jahren in den USA. Die Militarisierung und Glorifizierung von Krieg und Soldaten unter dem Deckmantel des "Patriotismus" hat hier leider Tradition und ist permanent präsent.
Das fängt bei "Support our Troops" Pickerl am Auto an, und hört bei Propagandashows im Fernsehen auf. Krieg und Soldaten werden von der Masse nicht als notwendiges Übel wahrgenommen, sondern als etwas ehrenwertes und den amerikanischen Traum verwirklichendes.
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