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Wien - Die Wiener Biotechfirma Avir Green Hills Biotechnology Research Development Trade AG ist pleite. Das Handelsgericht (HG) Wien hat das Konkursverfahren eröffnet, teilte der Kreditschutzverband von 1870 mit. Nach KSV-Einschätzung wird Avir Green liquidiert werden. "Dies deshalb, da derzeit keine entsprechende finanzielle Grundlage für einen längerfristigen Fortbetrieb gegeben ist."
Avir Green wurde 2002 gegründet und hat an einem Grippeimpfstoff in Form eines Nasensprays gearbeitet. Die Entwicklung schritt recht erfolgreich voran, das Mittel wurde bereits an 250 Probanden getestet. Das Unternehmen hätte jedoch noch mehr frisches Geld gebraucht; Verhandlungen mit potenziellen Kapitalgebern scheiterten. In der Folge musste Avir Green Insolvenz beantragen, mit Schulden von 4,8 Mio. Euro.
Laut Angaben von gestern, Montag, sind 27 Dienstnehmer und darüber hinaus 100 Gläubiger vom Konkurs betroffen. Jetzt werden wohl die vorhandenen Aktiva verwertet. Zum Masseverwalter wurde am Dienstag Michael Ludwig Lang bestellt. Bis 17. September können Gläubiger ihre Forderungen anmelden, die Berichts- und Prüfungstagsatzung wurde für den 1. Oktober 2012 anberaumt. (APA, 14.8.2012)
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