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Nikosia - Österreichs Basketball-Herren erwartet ein buchstäblich heißer Auftakt in die Qualifikation zur Europameisterschaft 2013. Am Mittwoch (18.00 Uhr MESZ) geht es auswärts gegen Zypern. Die Temperaturen in Nikosia bewegen sich dieser Tage um hochsommerliche Werte von 37 Grad. Gespielt wird freilich in der Halle, konkret in der 6.500 Zuschauer fassenden Eleftheria Sports Arena der Hauptstadt auf der Insel im östlichen Mittelmeer.
Um sich zu akklimatisieren, sind die Österreicher bereits am Montag nach Zypern geflogen. Bis zum Auftaktspiel waren vier Trainingseinheiten angesetzt. Zweimal sollte dabei auch in der Spielhalle geübt werden dürfen.
Obwohl die Bilanz mit sieben Siegen in bisher zehn Aufeinandertreffen klar für Rot-Weiß-Rot spricht, ist Zypern auch im Basketball längst kein Jausengegner mehr. Die jüngsten zwei freundschaftlichen Begegnungen in den Jahren 2010 (in Sofia) und 2011 (in Nikosia) gingen mit 65:59 bzw. 67:54 jeweils an den Gegner. Neun Spieler im aktuellen ÖBV-Kader waren bei der Niederlage im vergangenen Jahr dabei, sind also entsprechend vorgewarnt.
Ukraine-Heimspiel am Samstag
Die ÖBV-Auswahl darf nach drei Siegen (Portugal zweimal, Georgien) in den jüngsten vier Tests durchaus mit Selbstvertrauen in den Quali-Auftakt gehen. "Wir müssen mental bereit sein und mit der Drucksituation eines Bewerbsspiels umzugehen wissen", meinte Teamchef Neno Asceric im Vorfeld der Partie. Sein Team erwarte keinesfalls eine leichte Aufgabe. Zypern pflege einen aggressiven Spielstil. Österreich trifft in der Gruppe C der EM-Qualifikation außerdem auf Kroatien, die Ukraine (erster Heimspielgegner am Samstag, 20.20 Uhr, Multiversum Schwechat, ORF Sport + überträgt live) und Ungarn.
In der Qualifikation zu EuroBasket 2013 in Slowenien treten 31 Nationen in sechs Gruppen an. Sie spielen um 16 freie Plätze. Die Teams auf den Rängen eins und zwei sowie die vier besten Gruppendritten lösen die Tickets. Über die Europameisterschaft 2011 bereits qualifiziert sind Spanien (Titelverteidiger), Frankreich, Russland, Mazedonien, Litauen und Griechenland, dazu kommen noch Großbritannien (Olympia-Ausrichter 2012) und Slowenien (EM-Gastgeber 2013). (APA, 14.8.2012)
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