Was die Deutschen im Urlaub ärgert

14. August 2012, 14:04

Eine Umfrage von Holidaycheck zeigt, dass sich die deutschen Urlauber vor allem über die Maßlosigkeit am Buffet maßlos ärgern können

Wer sucht der findet immer einen Grund zur Beschwerde. Ist es nicht das verdreckte Zimmer, so ist es der überlaufene Strand, ist es nicht das schlechte Essen so ist es der miese Service. Und ist es nichts von alledem, dann sind es eben die anderen Urlauber, die Reisenden endlos Gesprächsstoff liefern.

Laut einer Umfrage von Holidaycheck empören sich unsere deutschen Nachbarn wohl mindestens genauso gerne wie die Österreicher. Allen voran gehen ihnen jene auf die Nerven, die am Buffett ihre Teller mit dem Schöpflöffel füllen, die Beute anschließend an den Tisch schleppen - nur um am Ende einen Riesenberg Essen stehen zu lassen. 32,8 Prozent der Befragten finden dieses Verhalten zumindest ärgerlich.

Ewiges Thema bleiben die reservierten Liegen. Wenn Gäste ihre Handtücher strategisch geschickt auf den Strandliegen verteilen, um sich die besten Plätze an der Sonne noch vor deren Erscheinen am Morgen zu sichern, fahren 22,4 Prozent der anderen Urlauber regelmäßig aus der - in Ermangelung von Sonnenliegen - ungebräunten Haut.

Ebenfalls nicht wirklich gern gesehen sind Gäste, die gerne mal ein Bierchen trinken. Oder zwei. Oder zehn. Und im Anschluss daran sich dazu bemüßigt fühlen, alle anderen mit mehr oder weniger lustigem Benehmen zu unterhalten. 20,4 Prozent der befragten Deutschen finden das überhaupt nicht witzig. 4,3 Prozent erzürnen sich an ihren Landsleuten, die in typischem Urlaubsoutfit durch die Gegend spazieren.

Nur 20,1 Prozent der Urlauber schafft es, die Ärgernisse rundherum zu ignorieren und den Urlaub beinhart zu genießen, komme was wolle. Und  (red, derStandard.at, 14.8.2012)

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im Umkehrschluss:

knapp 70% reisen wegen Fressbuffets an bestimmte Urlaubsziele.
Abhilfe: keine Ziele wählen, an denen in Buffetform gegessen wird - es lässt sich dann auch sehr schnell erkennen, dass es dann auch kein Problem mit Handtüchern auf Liegestühlen gibt.

hmmm,

in meinen Sturm- und Drangjahren habe ich doch glatt mal diese Handtücher alle auf einen Stapel neben die Poolbar geschmissen.

Das Beste daran war, dass einige dieser Handtücher bis zum Ende der Woche nicht mal abgeholt wurden.

das beste...

bist du....*chchch* sturm und drangjahren.

auf was bist später umgestiegen? teebeutel zerschneiden?^^

Richtig,

und deren Inhalt hab ich getrocknet, in Tüten abgefüllt und an diversen Hotspots um teures Geld verkauft.

Schlawi(e)ner

Die Österreicher mogeln sich geschickt durchs Leben: Hitler ein "Deutscher", Beethoven ein "Österreicher"... Und im Urlaub wird das üble Benehmen österreichischer Touristen mangels Unterscheidbarkeit für Außenstehende den "Deutschen" zugerechnet...

Schön dass Sie Klischees repetieren die niemand je belegen konnte.

Ich habe lange Zeit in Österreich gelebt .. und habe noch keinen einzigen Österreicher getroffen der das Hitler/Beethofen-klischee bringt.

ad "mangels Unterscheidbarkeit". Ihre Deutschnationale Agenda ist hier im Forum bekannt.

Das erklärt die eigentliche Intention Ihres Postings hinlänglich.

Und für den Fall dass Sie den Artikel nicht ganz verstanden haben sollten helfe ich Ihnen gerne: Holydaycheck befragte "deutsche" Urlauber.

Alles klar soweit? Fein. Dann könnens jetzt wieder drei Bier bestellen.

Davon abgesehen,

daß Intelligenzplebejers Behauptungen richtig sind, zB.:
http://derstandard.at/plink/134... d27002076,
so ist der dümmliche Verdacht von "deutschnational" im Zusammenhang mit "Agenda" vermutlich so desaströs falsch gewählt wie die peinliche Schreibweise des Komponistennamens, den Sie besser bei Ihrem Gesprächspartner abgeschrieben hätten.

Plumpes Vorurteil ...

Den Oesterreicher der behauptet Hitler waere Deutscher gewesen und Beethoven ein Oesterreicher, den muessen Sie mir zeigen.
Das sind plumpe Vorurteile ueber die Oesterreicher. Kommt gleich nach der Vorstellung vieler meiner amerikanischen Landsleute, alle Oesterreicher waeren Schilehrer, die Jodelns koennen und Lederhosen/Trachten tragen (Dank der Trapp Familie)!

sie ärgen sich also über die Russen.

Nur 20,1 Prozent der Urlauber schafft es, die Ärgernisse rundherum zu ignorieren und den Urlaub beinhart zu genießen, komme was wolle.

Das sind die, die sich die Liegestühle reservieren, am Büffet ihre Teller überfüllen, und sich am Abend volllaufen lassen :-D

nehmen sich gleich beim ersten buffetgang die nachspeise

sicherheitshalber auf den eigenen tisch mit.

"Die Hölle, das sind die anderen."

..

für manche menschen wäre es besser, gleich zu hause zu bleiben.

Lösung bei den Liegen: Handtücher schön zusammenlegen, an einem Ort in der Nähe der Liege positionieren und sich genüsslich in die Liegen legen.

Und sobald Sie aufs Klo (oder ins Wasser) gehen, machen die anderen dasselbe mit Ihrem Handtuch...

Warum eigentlich nicht?

hier muss man leider einwerfen, dass die deutschen

die liegestuhlbesetzer schlechthin sind. manchmal geschieht dies schon am vorabend oder zumindest in aller früh bei sonnenaufgang (pool und/oder strand). meistens auch so, dass sie sich auch noch einen oder zwei zusätzlich sichern, damits dann noch allles mögliche ablegen können (geht leicht mittels über zwei liegestühle ausgebreitetem handtuch).
oft sind die liegestühle dann nur zwei oder drei stunden am tag von personen besetzt (wenn überhaupt).

das ärgert halt nur dann, wenn man selbst davon betroffen ist.

mein grund in urlaub zu fahren

ist eigentlich da ich mit mit meiner begleitung den größt möglichen eerholungswert gönnen. natürlich sieht man auch ws "andere" machen aber das regt mich nicht auf, ich bin auch nicht bemüßigt mich daheim über alles aufzuregen, solange es mich nicht belästigt. und die reserviereten liegen- also ds deswegen ein urlauber keine bräune bekommt - ist schwachsinn. im normalfall teilt sich der gast schön auf pool und strand auf- keiner hat einen stehplatz.

Deutsche ärgern sich im Urlaub am meisten,

wenn sie auf Ösis treffen, die sich als Deutsche ausgeben.

Warum sollte ich das tun? Auf Kreta wären wir fast nicht in Kreuzkuppelkirche mit den mittelalterlichen Fresken gelassen worden, bis wir das rettende "Austria" von uns gaben; auf einmal war der Philakas total nett zu uns hat aus dem Nähkistchen geplaudert...

Stimmt. Die Annahme deutschnationaler Österreicher .. Deutsche sein zu können, wäre eine Beleidigung für alle Deutschen. Da die tatsächlichen Deutschen eben nicht alle in derselben vergangenen Parallelwelt existieren wie es die Deutschnationalen tun.

Da hams natürlich recht.

Aber zum Glück sind die deutschnationalen Österreicher eh eine aussterbende Art.

Wieso sollte man das tun ? Aus Erfahrung werf ich im Gespräch mit Einheimischen möglichst bald ein "Austria" oder "Autriche" ein - es ist jedes Mal erstaunlich zu sehen, wie freundlich und hilfbreit die Leute plötzlich werden, v.a. in Frankreich

provokant

manchmal finde ich deine provokante art recht unterhaltsam, manchmal nervt sie. heute zB. manchmal ist einfach die "Klappe halten" besser. nicht nur im urlaub ;-)

bis auf ein paar in der vergangenheit stehen gebliebene

die immer noch meinen österreich solle zun deutschland gehören, fiele das kaum einem österreicher ein.

was...

so viele Masochisten gibts?

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