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Ein demokratisches Super PAC hat die Geschichte des Stahlarbeiters Soptic so verkauft, als sei Romney am Tod von Soptics Frau zumindest indirekt schuld. Eine unzulässige Verkürzung von Soptics Lebensgeschichte.
Joe Soptic taucht aber auch in einem offiziellen Spot der Obama-Kampagne auf.
Barack Obama ist nicht allein. Der demokratische Präsidentschaftskandidat kann sich auf ein Netzwerk von prominenten Unterstützern, Medienbeobachtungsstellen und Gelder von Super PACs verlassen. Der bekannteste Geldgeber für die US-Demokraten ist George Soros. Der liberale Milliardär ist bekannt dafür Politikentwürfen, die er für unterstützenswert hält, mit Millionen an Dollars unter die Arme zu greifen. Der 1930 in Budapest geborene Soros ist mit Hedgefonds und Aktienspekulationen reich geworden. Das Forbes Magazin schätzt sein Vermögen derzeit auf 20 Milliarden US-Dollar. In den USA hat er sich seit 2004 besonders gegen die Wiederwahl von George W. Bush starkgemacht und die demokratischen Wahlkampfkassen gefüllt.
Für den diesjährigen Wahlkampf hat Soros bereits zwei Millionen US-Dollar locker gemacht. Das Geld ging jeweils zur Hälfte an die Organisationen America Votes und American Bridge 21st Century. America Votes ist eine Dachorganisation progressiver Grassroots-Bewegungen. Eines der Hauptziele ist, neben der Koordination der Mitglieder, auch die Zahl der registrierten Wähler und damit die Wahlbeteiligung in den USA zu erhöhen.
American Bridge hingegen ist eine Art medialer Wachhund. Aber einer der nur auf Aussagen von Republikanern anschlägt. Mitarbeiter von American Bridge reisen seit vergangenem Jahr republikanischen Kandidaten quer durch die USA hinterher. Sie verfolgen so weit als möglich jeden Wahlkampfauftritt, jede spontane Rede, jedes Händschütteln der Politiker. Dabei warten sie auf einen Ausrutscher, einen Fehltritt des politischen Gegners und der sollte dann im besten Fall auf Band sein. Aber auch wenn es nichts zu bekritteln gibt, entsteht so ein riesiges Archiv an Material über die republikanischen Kandidaten, das bei Bedarf jederzeit einsetzbar ist.
American Bridge selbst schreibt auf ihrer Website, sie wollen die Wahlkampfaussagen der Politiker auf den Prüfstand stellen. Und diese im Fall von Widersprüchen zur Verantwortung ziehen. Offiziell ist American Bridge ein sogenanntes Super PAC (Political Action Committee). Ein Super PAC darf unlimitierte Summen an Geldern einsammeln und damit einzelne Kandidaten unterstützen. Untersagt ist den Super PACs lediglich, sich direkt mit den Kandidaten und deren Kampagnen zu koordinieren. Absprachen zwischen den handelnden Personen sind aber nicht verboten.
Gründer von American Bridge ist David Brock. Der ehemalige konservative Journalist hat politisch schon in den 1990er Jahren die Seiten gewechselt und engagiert sich seither konsequent für die Demokraten. Brock hat 2004 auch Media Matters for America ins Leben gerufen, ebenfalls eine Medienbeobachtungsstelle mit demokratischer Schlagseite. Laut Selbstbeschreibung auf der Website versucht Media Matters „die konservative Fehlinformation in den USA zu beobachten, zu analysieren und zu korrigieren."
Lieblingsfeind der Non-Profit-Organisation ist der rechtskonservative TV-Sender FoxNews und das dahinterstehende Medienkonglomerat NewsCorp mit dessen Eigentümer Rupert Murdoch. Brock erklärte dem Sender, der hauptsächlich Standpunkte der rechtspopulistischen Tea Party verbreitet, vor zwei Jahren "den Krieg". Derzeit sind auf der Website unter anderem Artikel über die Berichterstattung von FoxNews zu Obamas Gesundheitsreform und die Politik des republikanischen Vizepräsidentschaftskandidaten Paul Ryan zu finden. Mediale Unterstützung bekommt Obama auch vom TV-Sender MSNBC, der versucht ein liberales Gegengewicht zu FoxNews zu sein.
Die Schmutzkübel im Wahlkampf werden auch gern ausgegliedert. Für Obama übernimmt derzeit das Super PAC Priorities USA Action die Drecksarbeit. Laut Informationen von opensecrets.org, der Website des Center for Responsive Politics das die Wahlkampffinanzen in den USA akribisch beobachtet, hat dieses PAC bereits mehr als 18 Millionen US-Dollar für TV- und Radiospots ausgegeben, deren einziges Ziel es war den republikanischen Kandidaten Mitt Romney schlecht aussehen zu lassen.
Jüngster Streich war ein Video mit Joe Soptic. Der ehemalige Stahlarbeiter aus Kansas erzählt die Krankengeschichte seiner Frau. Beim Zuseher entsteht der Eindruck Romney, als Vertreter des damaligen Eigentümers Bain Capital, sei für die Schließung des Stahlwerkes und damit auch für den Verlust der Krankenversicherung von Soptic und seiner Frau und deswegen in weiterer Folge indirekt für den Tod der Frau von Soptic verantwortlich.
Eine Geschichte, die auf den zweiten Blick so nicht haltbar ist. Romney war zur Zeit der Schließung des Werkes bereits Gouverneur von Massachusetts und Soptics Frau ist auch nicht kurz nach dessen Entlassung gestorben, sondern erst Jahre danach. Die Obama-Wahlkampagne hat sich nachdem Kritik an dem Video laut wurde von dem Inhalt distanziert. Soptic ist allerdings kein Unbekannter im Wahlkampf von Barack Obama. Er tauchte im Mai dieses Jahres bereits in einem offiziellen Wahlkampfspot des Obama-Teams auf. Dort wird allerdings kein direkter Zusammenhang zwischen der Werksschließung und dem Tod von Soptics Frau unterstellt.
Wenn es eher um Politikempfehlungen als Verunglimpfungen des politischen Gegners geht, wenden sich Demokraten gern an das 2003 gegründete Center for American Progress (CAP), ein Think-Tank mit Sitz in Washington, der sich als liberales Gegengewicht zur konservativen Heritage Foundation oder dem Cato Institut versteht. Chefin des CAP ist Neera Tanden, die bereits für Bill und Hillary Clinton und Obama gearbeitet hat. Gründer der Denkfabrik war John Podesta, ein ehemaliger Stabschef von Bill Clinton. (mka, derStandard.at, 14.8.2012)
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wird auch der König von Osteuropa genannt. Das liegt daran dass er den Sturz vieler kommunistischer Regierungen im Ostblock und auf dem Balkan finanziert hat, natürlich nicht aus Nächstennliebe, sondern um sich beim Verkauf öffentlicher staatlicher Unternehmen mit seinen Investoren zu bereichern, da er nach dem Regierungswechsel tolle Beziehungen zu den Politikern hatte.
Seine Open Society NGO ist immer noch in vielen Teilen der Welt aktiv, um den Menschen die tollen Vorteile der Globalisierung zu erklären.
Außerdem finanziert er den Human Rights Watch um uns zu erklären wir müssen Syrien angreifen.
Jetzt gibt er Obama 2Millionen, unglaublich wie viele ihn als Menschenfreund bezeichnen ohne zu wissen wer und was er ist.
"In den USA stecken Milliardäre ganz hochoffiziell ihr Geld in die ihnen opportun erscheinende Partei"
Nein, tun Sie nicht. Sie stecken ihr Geld in Super PACs, die sich mit den Kampagnen, die sie unterstützen, nicht koordinieren dürfen.
Das ist freie Meinungsäußerung. Daß gewisse Personen die Mittel haben, ihre Meinung prominenter zu verkünden.
• GRÜN: Dass diese "Duelle" reine Farce sind… genauso wie alles andere in diesem megamilliarden Politspektakel, in dem Marionetten an unsichtbaren Fäden von Puppenspielern geführt werden, die die Wahlergebnisse schon im Vorfeld ausmachen. Die riesige Show soll nur ablenken und einen demokratischen Prozess vorgaukeln, nach dem Motto "disinform, distract & divide".
• ROT: Eigentlich zeigt es das genaue Gegenteil. Denn wenn der ganze Wahlprozess geschoben und durchinszeniert wäre, würde man ja genau mit so einem Streit dem vorzutäuschenden demokratischen Anschein schaden.
• GRÜN: Gefinkeltes Täuschungsmanöver um die Schlussfolgerung in Absatz 2 nahezulegen um die Ziele in Absatz 1 zu verschleiern
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Wer auf Hawaii eine Eigentumswohnung kaufen will, sich in Montana nach einem Einfamilienhaus umsieht oder ein Luxushotel in Miami sucht, der kann sich all seine Wünsche von nur einer einzigen Firma erfüllen lassen: Lehman Brother.
http://bit.ly/ROnKD6
Und sie haben diesen Artikel benötig um darauf zu kommen?
Vielleicht machen sie noch einen Schritt mehr und erkennen die Möglichkeit, daß ALLE Politiker durch eine Vielzahl an Interessen bestimmt sind und die ´demokartischen Wahlen´ nur ein Rädchen in einem viel größerem Räderwerk hierzu sind.
Dr. Otmar Pregetter:
„Im Grunde ist Politik nichts anderes als der Kampf zwischen den Zinsbeziehern, den Nutznießern des Geld- und Bodenmonopols, einerseits … und den Werktätigen, die den Zins bezahlen müssen, andererseits."
"Die Regierungen haben nicht den Mut, den Menschen zu sagen, dass wir unseren bisherigen Lebensstandard nicht mehr aufrechterhalten können.
Die absolut brillanten Leute der Bank of England, der Fed und der EZB, die uns in diesen Schlamassel geführt haben, haben nun entschieden uns aus der laufenden Krise herauszukaufen, Geld zu drucken und damit Falschgeld erzeugen.
Doch der finstere Aspekt ist die Absicht, die Völker und Länder zu versklaven.
Geld kontrollieren ...
http://www.youtube.com/watch?v=WcmiywGulL8
Hier Hans Roslings 200 countries in 200 years.
http://www.youtube.com/watch?v=-yJB6WXRse8
ich bin ja auch ein gegner diverser esoterischer zinstheorien (zinsverbot, vollgeld, etc.)
aber roslins beitrag zeigt gar nichts. dass der kapitalismus in den vergangenen 200 jahren zu höherem materiellen wohlstand geführt hat - ach wirklich, das sollte wohl jedem klar sein!
die entscheidende frage ist aber wie der kapitalismus konkret aussehen soll - dieser hat in den vergangenen 200 jahren sein gesicht immer wieder geändert. und der finanzkapitalismus der vergangenen 20-30 jahren stellt einen rückschritt dar, und hat den grundstein für die derzeitige krise gelegt.
das durchschnittliche bip sagt wenig über eine gesellschaft aus - da muss man sich schon die verteilung ansehen, stichwort erosion der mittelschicht.
Das es in relevantem Ausmaß dazu gekommen wäre in den letzten Jahrzehnten ist halt einfach komplett unrichtig.
Wie erklären Sie sich dann eigentlich den Anstieg der Lebenserwartung? Sind das die einigen Tausend Millionäre die jeztt alle 10.000 jahre alt werden?
2. anstieg der lebenserwartung
in den entwickelten ländern steigt die lebenserwartung nur langsam an. grundsätzlich ist der anstieg der lebenserwartung zu einem teil durch technologischen fortschritt in der medizin zu erklären.
der sprung der lebenserwartung ab dem späten 19. jhr. in europa ist durch den druck der gewerkschaften und ein entstehen der sozialgesetzgebung zu erklären. ein bip wachstum allein führt noch zu keiner steigenden lebenserwartung.
1. die mittelschicht hat angst vor dem sozialen abstieg: das liegt für sie in der natur der sache; in einer freien marktwirtschaft gibt es eben eine starke aufwärts- als auch abwärtsmobilität.
die abwärtsmobilität gilt aber eben nicht für die oberschicht. wenn sie oben angelangt sind, ist es fast unmöglich nach unten abzusteigen. sehen sie sich dazu statistiken zur sozialen mobilität an - die geringste gibt es übrigens in gb und den usa, den ländern mit der am wenigsten regulierten marktwirtschaft.
diese versprechen, dass jemand mit talent, der sich anstrengt (fast) alles erreichen kann, gilt leider immer weniger im kapitalismus. und diese entwicklung hat sich in den vergangenen 20-30 jahren verstärkt.
Huch.
Wie überraschend dass mit der Industrialisierung, und dem Wachstum der Weltbevölkerung, auch mehr Geld in Umlauf gekommen ist. Komischerweise werden in diesem Video die afrikanischen Staaten mit keinen Wort erwähnt.
Auch bemerkenswert, dass die pro Kopf Summe im, bzw. nach dem W1 gestiegen ist. Hängt ja auch nicht damit zusammen, dass das im Umlauf befindliche Geld gleich blieb, während sich die Bevölkerung in Europa drastisch reduzierte.
Das Ganze wäre natürlich mit FIAT Geld nicht zu erreichen gewesen, dafür ist natürlich nur das Schuldgeldsystem verantwortlich.
Nettes kleines Propaganda Video. Ist halt schon komisch, dass jedes erfolgreiche Imperium der Geschichte, sich vom Schuldsystem abgewandt hat.
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