Uruguay will Grashandel verstaatlichen

Drogenkonsum wird weiter entkriminalisiert

Uruguays Präsident José Mujica will laut einem Bericht der FTD den Handel mit Gras verstaatlichen - und damit gegen die Uno-Konvention gegen narkotische Drogen verstoßen. Die Bürger des Landes könnten also bald 40 Joints im Monat rauchen und das ganz legal.

Das Marihuana dafür werden sie sich an staatlichen Kiosken kaufen können - vorausgesetzt, sie lassen sich in einer Kundenkartei registrieren, heißt es in dem Bericht. Die Hanfpflanzen, aus denen die Droge gewonnen wird, sollen auf einer staatlichen Plantage angebaut werden.

Die nationale Drogenbehörde hat errechnet, dass 100 Hektar Land notwendig wären, um den Bedarf zu decken: 27 Tonnen Marihuana im Jahr. Als erstes Land der Welt will Uruguay ein entsprechendes Gesetz verabschieden. (red, 14.8.2012)

Siehe dazu auch: Latainamerika denkt um

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