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Uruguays Präsident José Mujica will laut einem Bericht der FTD den Handel mit Gras verstaatlichen - und damit gegen die Uno-Konvention gegen narkotische Drogen verstoßen. Die Bürger des Landes könnten also bald 40 Joints im Monat rauchen und das ganz legal.
Das Marihuana dafür werden sie sich an staatlichen Kiosken kaufen können - vorausgesetzt, sie lassen sich in einer Kundenkartei registrieren, heißt es in dem Bericht. Die Hanfpflanzen, aus denen die Droge gewonnen wird, sollen auf einer staatlichen Plantage angebaut werden.
Die nationale Drogenbehörde hat errechnet, dass 100 Hektar Land notwendig wären, um den Bedarf zu decken: 27 Tonnen Marihuana im Jahr. Als erstes Land der Welt will Uruguay ein entsprechendes Gesetz verabschieden. (red, 14.8.2012)
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ein hoch auf uruguay!! sie haben die ehre, erster zu sein.
in 20-30 jahren wird es mehr oder weniger weltweit legalisiert sein. ich hoffe noch immer, daß die menschheit lernfähig ist (bis zu einem gewissen grad) - und es war einer ihrer größten fehler es überhaupt zu verbieten!
In Österreich sollte man den Anbau von Hanf privatisieren - so wie man alles andere auch privatisiert hat!
Im Gegensatz zur Privatisierung der BUWOG hätte dann nicht nur eine kleine Gruppe (Grasser, Meischberger, Hochegger, Plech) etwas davon.
Mehr Privat – weniger Staat – man muss die Eigenverantwortung fördern – man kann den Menschen nicht alle Entscheidungen abnehmen.
Ich überlege mir schon mal welche Sorte ich mir anbauen werde – wird wohl ein Ruderalis-Skunk werden.
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Na, endlich ein Schritt in die richtige Richtung!
Gratuliere Uruguay!
Nicht die Legalisierung allein, sondern parallel dazu ein Vertrieb durch den Staat sind die Methoden, um der Drogenkriminalität das Wasser mit Sicherheit abzugraben. Völlig legal und ausserdem ganz im Sinne der kapitalistischen Lehre.
Die Drogennachfrage ist weitgehend preisunabhängig, also keine massive Zunahme zu befürchten. Umgehend lohnt sich der ganze illegale Handel plötzlich nicht mehr, wenn Drogen legal und vom Staat zum Selbstkostenpreis ausgegeben werden.
Und gewinnen tut der Staat dadurch allemal: Nicht durch ein paar lächerliche Einnahmen aus den Drogen, sondern durch die Einsparungen im total absurden "War on Drugs"!
genau so ist es! es wäre so schön wenn das endlich politiker weltweit begreifen wollen würden! ich würde das auch nicht nur auf gras beschränken. "drogenführerschein" und begrenzte mengen würden gerade bei anderen stoffen wunder wirken. das mit der konsumentenkriminalisierung einhergehende leid ist nämlich bei "härteren" drogen besonders groß und könnte auf diese weise minimiert werden. auch der illegale handel ist zb. bei kokain um ein vielfaches lukrativer als bei cannabis, was zu sehr hoher gewaltbereitschaft führt. tausende menschen sterben jährlich wegen dem absolut unnötigen drogenkrieg und alle sehen zu. vermutlich weil sie mitverdienen. :(
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Stimme voll und ganz zu.
Man muss endlich erkennen, dass Drogenmissbrauch und Drogenkriminalität zwei völlig unterschiedliche Problemkreise sind, die nicht durch die selben Methoden bekämpft werden können. Das eine ist ein soziales Problem, das andere ein wirtschaftlich-legales.
Legalisierung und staatliche Drogenabgabe entzieht dem illegalen Drogenhandel den Boden, ohne den Drogengebrauch nennenswert zu steigern. Ist das erreicht, kann die soziale Problematik des Drogenge- und -missbrauchs mit sozialen und erzieherischen Massnahmen angegangen werden.
stimmt, aber "joint" ist halt trotzdem ein dehnbarer begriff. dick, dünn, lang, kurz, etc. aber vielleicht gibt es da dann eine standardgröße. fand es nur witzig weil ich dachte dass die aussage mit den 40 joints in mangelhafter recherche begründet liegt..
Naja.
Es gibt ja auch schon lange Drehmaschinen für Joints.
Da gäbs dann eine Standardgröße, da das Paper immer das gleiche is und abwiegen kann mans ja auch...
z.B. ein gramm pro Joint, reicht locker um ein Monat auszukommen wenn man 40 davon hat bzw. gibts da am Monatsende auch noch einen deftigen Überschuss. Aber da es ja nicht Medical Cannabis is darf mans ja mit anderen teilen... =)
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