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Tel Aviv - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat mitten in der Debatte über das Für und Wider eines Angriffs auf den Iran einen neuen Minister für die Zivilverteidigung berufen. Der Ex-Chef des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet, Avi Dichter, werde voraussichtlich kommenden Donnerstag vom Parlament bestätigt werden, sagte Netanyahu am Dienstag.
Das Ministerium soll den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegszeiten sicherstellen. Es war erst im vergangenen Jahr geschaffen worden.
Am Sonntag hatte Netanyahu Kritik an einer mangelnden Vorbereitung der Zivilverteidigung auf mögliche Raketenangriffe des Irans und der Hisbollah-Miliz aus dem Libanon zurückgewiesen. Diese werden befürchtet, sollte Israel iranische Atomanlagen bombardieren. "Es gibt immer Probleme. Aber jede Bedrohung der Heimatfront wird bei weitem von einer anderen Gefahr übertroffen. Es darf dem Iran nicht erlaubt werden, Nuklearwaffen zu besitzen."
Dichter wird den Informationen zufolge sein Parlamentsmandat niederlegen und auch aus der Oppositionspartei Kadima austreten, um den neuen Posten zu übernehmen. Er löst Matan Vilnai ab, der Botschafter in Peking wird. (APA, 14.8.2012)
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Israel hat neben der Schweiz die höchste Schutzraumdichte. Atemschutzmasken wurden auch schon ausgegeben, da bleibt für den Ex-Mossadchef kaum noch Arbeit. Außer Lebensmittelpakete ausgeben und (Raketen- und BC Waffen-) Frühwarnsysteme auf den neuersten Stand bringen, gibts da kaum mehr was zu tun.
Unsere österreichischen Schutzräume, die wenigen welche (z.B. nach einem Reaktorunfall) für Zivilisten zugänglich wären, hätten nicht mal einen Sandfilter eingebaut, - weiters keine Betten, keine Lebensmittel, kein Wasser etc. Der Zivilschutz hierzulande ist echt mies! Auch wenn Österreich keiner akuten militärischen Bedrohung ausgesetzt ist.
Sollten B Waffen im Mittleren Osten eingesetzt werden, sind sicher die Flughäfen für eine Zeit dicht.
Wo stehen Kernkraftwerke rund um Österreich?
Sind selbige frei von Störfällen und Erdbebensicher?
Es stellt sich natürlich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Schutzräumen, (eher aus psychologischen Gründen) - kaum jemand hält es drei Tage in so einem Ding aus. Stellen Sie sich ein öfftenliches Gebäude vor (jene haben öfters noch Schutzräume, also zum Beispiel eine Schule). Wie wollen Sie hunderte Schüler ruhig halten bis zum Beispiel die Radioaktivität nach einem Kernkraftwerksunfall sinkt? - also bleibt Kaliumjod.
Nicht einmal die Einsatzkräfte (Feuerwehr, Rettung und Polizei) haben intakte Schutzräume, meistens fehlt die Filteranlage oder der Schutzraum ist ein Aktenlager. Man sollte bestehende Infrastruktur zumindest instandhalten.
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