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Essen - Deutschlands zweitgrößter Versorger RWE wird angesichts der schwierigen Lage auf dem Energiesektor sein Sparprogramm verschärfen. Die Maßnahmen werden konzernweit rund 2.400 Stellen betreffen, wie das Unternehmen mitteilte. Das Programm kommt zu dem ohnehin schon geplanten Abbau von 8.000 Arbeitsplätzen hinzu. Damit bestätigen sich Berichte der vergangenen Wochen. Das Unternehmen will Querschnittsfunktionen bündeln, dazu prüft RWE auch eine Verlagerung oder Auslagerung bestimmter Funktionen, hieß es.
Außerdem ist die Gründung einer neuen Konzernsparte geplant. Darin soll das Erzeugungsgeschäft mit sämtlichen Kohle- und Gaskraftwerken von RWE in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden gebündelt werden. Die neue Sparte soll als Socieatas Europaea (SE) mit Sitz in Deutschland Anfang 2013 an den Start gehen. Ziel ist es mit dem Programm, das unter dem Namen "RWE 2015" läuft, bis Ende 2014 eine weitere Milliarde Euro einzusparen. (APA, 14.8.2012)
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im sommer (wenn die sonne scheint) wird eine geringere kapazität der herkömmlichen energieträger in anspruch genommen, was mit den subventionierten 'neuen' energieträgern eine enorme budgetbelastung darstellt.
offensichtlich wird das problem im winter (wenn die sonne nicht und wenn dann viel kürzer und schächer scheint) wird viel mehr energie gebraucht (heizen, beleuchtung).
windenergie hat in deutschland eine effektive produktivszeit von 30%, ist also auch keine sehr zuverlässige alternative.
konkret heisst das, dass die herkömmlichen kraftwerke zwar für den winter gebraucht werden, ihr betrieb aber unrentabler wird und damit der strompreis steigt und trotzdem tausende arbeitsplätze verloren gehen.
wirtschaften auf links halt ...
meinte, dass die Wind-Volatilität kein Problem in Europa wäre, wenn am ganzen Kontinent verteilt Windräder Strom erzeugen würden/werden.
Photovoltaik passt optimal zum Spitzenbedarf rund um die Tagesmitte, und zwar verbrauchsernah.
Das "Problem" ist im Kern ein ökonomisches: Die alten Stromkonzerne, die jetzt immer weniger verdienen, verlieren Macht.
Europaweiten Lastausgleich brauchen würde bauen wir dann direkt über IHR Haus -supa -genau so machen wirs! ;)
Ausser Ihr Tal eignet sich für ein PumpspeicherKW, dann wäre es natürlich besser Ihr Haus zu fluten! -*grins
der spitzenbedarf ist morgens und abends und vor allem im winter. nicht zumittag im sommer. etwas anderes zu behaupten ist unsinn.
und ich weiss natürlich, dass euch grünen träumern die realität der industriellen stromerzeugung ein dorn im auge ist, das passt einfach nicht zu eurer idee der heilen welt. es macht auch nix wenn sie träumen, ich tu das auch manchmal. aber werfen sie anderen nicht vor unmoralisch zu sein, wenn sie ihre träume nicht teilen.
@eu kommissar: die gehören angesichts der lage nicht unbedingt zu denen die ich für ihre weitsicht und ihr verantwortungsbewusstsein respektiere. und schon gar nicht solche aus dem von den medien nach dem tsunami in japan total hysterisierten deutschland.
http://www.transparency.eex.com/de/
man lernt nie aus - gelle
Bisher wurden schon 8000 Arbeitsplätze abgebaut.
8000 Familien erst mal ohne Einkommen.
Die Strompreise werden zudem zukünftig weiter steigen.
Subventionskürzungen für Solar und Wind zwingen die Branche in die Knie und damit wieder Arbeitsplatzgefährdung.
Das alles verdanken wir unseren kurzsichtigen Politikern, die mal aus dem Ärmel schnell ein Gesetz verabschieden, welches Wirtschaft, Land und Leute um Jahre zurückwirft und massiv Geld kostet.
Nur, weil irgendwo in Fernost ein KKW einen Schaden hatte, und es zudem noch verbotenerweise auf eine Erdbebengrund gebaut wurde.
Politikersein ist doch nicht so einfach.
Ich wüsste einen Aufsichtsratsposten, den die einsparen könnten.
http://www.rwe.com/web/cms/d... sichtsrat/
einfach bissi runterscrollen, bis es ganz schweigsam wird...
.
Alle Branchen sind davon betroffen. Dass dadurch die Arbeitslosenrate immer mehr - und überall - steigt, hat Methode.
Als Konsequenz wird auch der Privatkonsum stark zurückgehen - wieder mit Auswirkungen auf viele Wirtschaftsbereiche.
Eine "Selbstregulierung" der Märkte, wie sie die Neokonservativen, Friedman-Boys und Hayek-Jünger versprechen, wird nicht eintreten. Durch Steuererleichterungen für (Super-)Reiche, wie z.B. auch von Romney gefordert, wird die Wirtschaft weiter gedrosselt.
Dass das alles zufällig und unkontrolliert passiert, glaube ich nicht mehr. Ich fürchte eher, dass ein kleiner Kreis von Konservativen einen "göttlichen Plan" durchzieht, den leider viele Politiker, Wähler, Gläubige und Menschen nicht durchschauen.
Das IST die Selbstregulierung. Durch Einsparungen verchiebt sich auch Gleichgewichte am Arbeitsmarkt.
Wenn Sie glauben dass jemand in der lage ist so etwas genau zu Steuern, geschweige den vorher zu planen, überschätzen Sie die Möglichkeiten der Politik.
So eine schwierige Lage hätte wohl jeder gerne.
http://www.finanzen.net/bilanz_guv/RWE
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