Kärntner VP stellt sich neu auf, FPK blockiert weiter Neuwahlen

Donnerstag erneut Sonderlandtag

Klagenfurt - In Kärnten blockiert die FPK weiterhin Neuwahlen. Am Donnerstag soll es wieder einen Sonderlandtag geben. SPÖ, ÖVP und Grüne wollen erneut über den Neuwahlantrag abstimmen. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und FPK-Chef Kurt Scheuch haben am Montag bekräftigt, dass die Blauen wieder ausziehen werden. Damit kann der Neuwahlantrag mit der Mehrheit der rot-schwarz-grünen Oppositionsparteien nicht beschlossen werden. Auch zu den Parteiengesprächen am Dienstag, zu denen diesmal die ÖVP eingeladen hat, werden Dörfler und Scheuch nicht hingehen.

Der VP-Vorstand hat am Dienstag den geschäftsführenden Parteiobmann Gabriel Obernosterer als Spitzenkandidat für die Neuwahlen bestätigt. Zum Parteigeschäftsführer wurde der 36-jährige Josef Anichhofer bestellt. Die Nachfolge von Landesrat Achill Rumpold ist noch offen. Dieser werde bis Ende August feststehen, sagt Obernosterer und schließt auch sich selbst nicht aus. (stein, DER STANDARD, 14./15.8.2012)

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