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Seit der Präsentation des kommenden Microsoft-Tablets "Surface" gehen die Meinungen auseinander. Während Steve Wozniak unbedingt eines haben möchte, sieht man bei Canalys und Acer eher schwarz für das Hardware-Projekt. Nun hat der in New York lebende Technologie-Experte Anil Dash bei Wired einen Kommentar verfasst, in dem er das Comeback Microsofts prophezeiht.
"Das Surface legt nahe, dass Microsoft zurück im Kampf ist, zum ersten Mal seit der Jahrtausendwende", so seine Einschätzung der Lage. Er sagt, dass die große Stärke von Microsoft stets war, sich andere Ideen innovativ und auf legalem Wege selbst zunutze zu machen, wie es etwa bei der Übernahme der Menüs von "Lotus 1-2-3" für "Excel" geschehen ist, oder mit dem Support von Netscape-Plugins für den Internet Explorer.
Der Abstieg hat begonnen, als das Unternehmen die Grenze zur Illegalität überschritten und etwa wegen der Bündelung von Windows und dem eigenen Browser verurteilt wurde. In Folge musste sich Microsoft breiter Kontrolle unterwerfen und neue Features stets auf Wettbewerbsfairness prüfen lassen. Notwendige Maßnahmen, die an der Innovationskraft rüttelten und die man sich selbst eingebrockt hatte, so Dash.
In den folgenden Jahren begann der große Aufstieg von Apple und Google. Microsoft stellte zwar weiterhin das populärste PC-Betriebssystem her, kam im mobilen Bereich aber ins Hintertreffen, was heute am verzweifelten Kampf von Windows Phone um Marktanteile merkbar ist.
Im Surface sieht Dash ein Produkt, dass das iPad herausfordert und auch Neuerungen bei Android-Tablets erzwingen wird, da es Dashs Meinung nach die "ganze Kategorie Anm.: der Tablets] nach vorne bringt." In Sachen Industrial Design operiert Redmond nun auf Augenhöhe mit Cupertino. Für den Preis, es sich möglicherweise mit seinen Hardwarepartnern zu verscherzen, die - so der Fachmann - "jahrelang langweilige Laptops und Tablets veröffentlicht haben".
Er geht sogar noch weiter und erhofft sich in der Folge einen iTunes-Konkurrenten, der es besser macht. Apples Player und Musikmanager ist laut Dash "so nutzerfeindlich wie Outlook in den 90er Jahren". "Surface zeigt, dass der Kern von Microsofts schneller, paranoider ‘um-jeden-Preis-gewinnen‘-Kultur" den vorherrschenden Konsens überlebt hat. "Das könnte genau das sein, was wir alle brauchen." (gpi, derStandard.at, 13.08.2012)
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bei OS X kommt auch ein Browser mit drauf. Das Problem war, dass andere Browser-Hersteller wie Netscape plötzlich mit immer öfteren (mysteriösen) Programmabstürzen konfrontiert waren, die den Schluss nahelegten, dass MS für diese schlechtere Bedingungen schafft um den IE als besseren Browser darstellen zu können.
Ähnlich gings auch mit dem Real Player, der heute in Vergessenheit ist.
Es wurde nie bewiesen und nie offen ausgesprochen, aber MS hat Gerüchten zu folge, seine Herrschaft über das System missbraucht um Konkurrenz zu benachteiligen
Dazu braucht es aber bitte keine böse Absichten von Microsoft:
Die Rendering-Engine von Netscape war ganz einfach total überfordert mit verschachtelten <Table>-Tags.
Sobald man eine Seite mit eben vielen dieser Tags öffnete, ging absolut nichts mehr!
Was mir nämlich beim iPad nach wie vor abgeht:
- keine Cursor-Tasten zum Positionieren innerhalb eines Textes (die Lupe finde ich umständlich und ungenau)
- Keine TAB-Taste (manche Apps bauen diese ein, aber sie fehlt auf der Standard-Tastatur).
Bei Firmenkunden ist alles klar und diese Pfade sind seit Jahren ausgetreten - aber jetzt muss MS zeigen, dass sie auch mit Privatkunden können.
Dazu gehört zum Beispiel, dass die Geräte weltweit lieferbar sind. Nur wenige bestellen im Ausland - die Masse kauft dort, wo "Technik muss".
Die Simplifizierung, die Apple groß gemacht hat, ist bisher ebenfalls nicht die Stärke von MS. Aber das ist der Weg zur Masse.
Oder das Marketing. Die Umbenennung von Metro in "Windows 8" ist eigentlich ein Desaster und ein Totalveragen der teuren Marketingabteilung. Und sie zeigt, dass MS diesen Punkt immer noch vernachlässigt.
Ich glaube, dass der jetzige Schritt für MS viel härter und größer ist, als gemeinhin angenommen. Aber ich bin zuversichtlich...
Stimmt, das gleiche ist bei WindowsPhone der fall, da heißt es, es gibt kein Update auf Wp8 anstatt dass sie wie bei ios oder android sagen es kommt ein angepasstes WP8 update.
Für di Masse ist es einfach ein großer unterschied ob sie wp7.8 oder ein angepasstes wp8 haben, auch wenns im Prinzip das selbe ist.
Absolut richtig - wie MS das kommuniziert hat, war eine Katastrophe. Es war wieder das übliche "wir machen unser Ding und wie ihr darüber denkt, kratzt uns nicht".
Abgesehen davon gibt es keinen echten Grund, warum WP8 nicht wenigstens für die neuesten WP7-Geräte angepasst wird. Zumindest in einer "Sparversion", die Nokia das Gesicht gewahrt hätte.
Wir arbeiten in unserer Agentur ausschließlich auf Macs, aber Surface taugt mir richtig. Und es ist das erste Mal seit vielen Jahren, dass wir seeeeehr interessiert über den Mac-Tellerrand schaun. Bin schon gespannt wie das in echt wird.
Ich persönlich jedoch freu mich unglaublich drauf und hoffe dass ein bisschen was von dem Enthusiasmus auf die Kollegen überschwappt. Zumindest die Devs bei uns sind gespannt, ob MS dieses mal was zustande bringt.
naja, in der grafischenund musischen welt sind die eingefleischten obstler (apfel) daheim. auch wenn dort das office paket erhältlich ist, ist es nicht immer nur windows. (die linux sache ist in der arbeitswelt so gut wie nicht bei den endanwendern vertreten.)
der hupfing point wird sein, wie gut das Office auf dem gerät funktioniert und wie einfach man es bedienen.
Das ist mE der einzige Cutting Edge, Surfen, Emailen und viele lustige Apps gibts es auch schon auf Android und iPads, mit und ohne Tastatur.
Ich hab selbst das ipad und ich würde mir ein natives MS Office (resp Excel) wünschen, dazu noch eine einfache Möglichkeit alle Filme abzuspielen und einen 100% Imap Compliant Emailclient (bitte nicht office aber wenns sein muss auch den)
Mein nächstes Tablet wird jedenfalls entweder ein MS oder ein Android, die Innovationskraft von Apple ist im Sinken und ihre Firmenpolitik geht mir am Keks.
Darum betone ich ja die Intel-Prozessor-Variante.
Davon verspreche ich mir ein uneingeschränktes Betriebssystem, auf dem ich Programme installieren kann wie auf einem PC.
Die ARM-Version können sie sich auf den Bauch klatschen.
Ich habe zZ ein Samsung-Tablet. Die Hardware ist nett und der Screen fantastisch. Aber ich habe keine Freude mit dem eingeschränkten Betriebssystem. Diese App-Hölle (egal ob Android oder iOS) ist mir massiv zuwider.
Ich möchte am Tablet vollwertige Programme installieren können und nicht für jedes Video-Format eine andere (in der Bedienung mühsame) Player-App runterladen müssen.
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