Auf der Suche nach der verlorenen Mahlzeit

Interview | Lisa Mayr
1. Oktober 2012, 16:43
  • Kinder essen heute oft alleine, auch zu Hause.
    foto: apa/harald schneider

    Kinder essen heute oft alleine, auch zu Hause.

  • Die Kleinfamilienidylle im Design der 1950er Jahre ist im Wesentlichen gegessen.

    Die Kleinfamilienidylle im Design der 1950er Jahre ist im Wesentlichen gegessen.

  • Gemeinsame Mahlzeiten brauchen Absprache, sagt Ernährungswissenschaftlerin Christine Brombach.
    foto: privat

    Gemeinsame Mahlzeiten brauchen Absprache, sagt Ernährungswissenschaftlerin Christine Brombach.

Was verlieren wir, wenn die Familienmahlzeit stirbt und Nahrungsaufnahme zum Alleingang wird? Viel, sagt die Ernährungsexpertin

Gemeinsame Mahlzeiten haben viele Vorteile: Man isst weniger, erfährt mehr, lernt Rücksichtnahme. Doch die klassische Familienmahlzeit scheint bedroht. Im deutschsprachigen Raum schafft es heute nur mehr jede dritte Familie, unter der Woche zusammen zu essen - Tendenz fallend, wie Zeitbudgetstudien zeigen.

Klassische Erwerbs- und Familienstrukturen lösen sich auf, Arbeit und Freizeit verschwimmen, Snacks und Imbisse außer Haus sind allgegenwärtig. All das hat Einfluss auf das Essverhalten und den Stellenwert gemeinsamer Mahlzeiten, sagt die deutsche Ernährungswissenschafterin Christine Brombach, die an einer Schweizer Hochschule forscht und lehrt. Wie lässt sich die Tafelrunde retten, ohne Frauen wieder an den Herd zu drängen?

derStandard.at: Sie leiten eine Abteilung an einer Schweizer Fachhochschule und haben drei Kinder im schulpflichtigen Alter. Schaffen Sie es, regelmäßig mit Ihrer Familie zu essen?

Brombach: Ja, denn ich habe einen sehr aktiven Mann, der mich beim Einkaufen komplett entlastet. Wir sprechen in der Früh kurz darüber, was wir brauchen, ich komme am Abend nach Hause und koche dann das, was da ist. Mittags gibt es bei mir grundsätzlich nichts Warmes. Es sei denn, es ist vom Vortag noch etwas übrig.

derStandard.at: Stirbt die klassische Familienmahlzeit?

Brombach: Nein, aber sie wird sich qualitativ verändern. Meine Untersuchungen im deutschsprachigen Raum zeigen, dass das gemeinsame Essen und Genießen wichtig bleibt, sich aber auf andere Zeiten verschiebt - hin zum gemeinsamen Abendessen, weg von der Mittagsmahlzeit. Weil es sich zeitlich nicht mehr anders machen lässt. Es ändert sich das, was wir als bürgerliches Ideal im Kopf haben.

derStandard.at: Wie bilden sich an der Entwicklung der Familienmahlzeit veränderte Lebensrealitäten ab?

Brombach: Die Veränderungen rund um die Familie bleiben nicht ohne Folge: Wir sehen heute eine Zunahme der Verpflegung außer Haus, längere Arbeitszeiten durch längere Anfahrtswege, mehr Pluralisierung bei Freizeitangeboten, die mit Familienaktivitäten konkurrieren. Umgekehrt gibt es momentan wieder einen Trend hin zum Kochen, nachdem es lange Zeit für Frauen nicht besonders attraktiv war, zu Hause zu kochen, weil es an dieses alte Bild der Frau am Herd angeknüpft hat. Aktuell scheint vor allem gemeinsames Kochen wieder spannender und entspannter zu werden. Vor allem, wenn es als gemeinsame Aktivität am Wochenende stattfindet.

derstandard.at: Wie entdeckt man als Frau die Liebe zum Kochen, ohne die Errungenschaften der Emanzipation aufzugeben? Zurück an den Herd kann ja nicht die Lösung sein.

Brombach: Zurück an den Herd ist auch nicht das Ziel. Im Prinzip ist es ein neuer Zugang zum Kochen, der viel unverkrampfter ist als noch vor einigen Jahren oder Jahrzehnten. Unsere Untersuchungen zeigen, dass ganz junge Frauen und zunehmend auch Männer wieder Freude am Kochen haben und unverkrampft an das Thema herangehen - ohne moralisierende Zerrbilder. Auch ältere Frauen geben an, gerne zu kochen. Die haben aber meist noch ein sehr traditionelles Verständnis von Frausein. Dazwischen ist eine große Masse an Menschen, vor allem Frauen mit guter Ausbildung, die nicht kochen wollen oder können, weil sie es als eine Emanzipationsleistung empfinden, es nicht mehr zu müssen, es nicht wollen zu müssen. 

derStandard.at: Warum sind gemeinsame Mahlzeiten überhaupt wichtig?

Brombach: Die gemeinsame Mahlzeit ist einerseits aus gesundheitlicher Sicht extrem wichtig: Kinder, die regelmäßig im Familien- oder Verwandtenkreis essen und nicht außer Haus, haben ein niedrigeres Risiko für Übergewicht. Kinder, die satt vom Tisch aufstehen, essen zwischendurch weniger. Ein weiterer Grund ist, dass sie zu Hause vielfältiger essen. Außerdem lernen sie bei gemeinsamen Mahlzeiten Struktur und entwickeln ein Gefühl für normale Portionsgrößen. Sie probieren Dinge, die ihnen auf Anhieb vielleicht nicht schmecken. Damit wird der Geschmackssinn geprägt und differenziert.

derStandard.at: Welche Bedingungen braucht es dafür?

Das funktioniert natürlich nur, wenn gekocht wird. Wenn die Auswahl sehr klein ist, finden die Kinder zu bestimmten Speisen keinen Zugang mehr und essen bestimmte gesundheitsförderliche Dinge nicht. Dazu kommt die soziale Komponente: Man lernt am Tisch Rücksichtnahme. Ein Kind erfährt: "Diesen Pudding kann ich nicht alleine aufessen, den muss ich mit meinen Geschwistern teilen." Das andere ist die Prägung von Geschmacksstilen, die beim Essen sehr früh stattfindet. Wir wissen, dass über die Sozialisation am Familientisch die Teilhabe an einem kulturellen oder sozialen Kreis erlernt wird. 

derStandard.at: Im Umgang mit Essen drückt sich die soziale Herkunft aus, sagt der Soziologe Pierre Bourdieu. Gilt das auch heute noch?

Brombach: Ja, der Geschmack ist auch heute sozial erlernt. Er ist, wie Bourdieu sagt, "bevorzugtes Merkmal von Klasse" und damit von Unterschieden, die sozial konstruiert sind. Selbst wenn ich sozial aufsteige, werden diese Prägungen und Gewohnheiten weitergeführt. Auch das zeigte Bourdieu.

Heute nutzen sogar Assessment-Center die Aussagekraft des individuellen Umgangs mit Essen, indem man den Kandidatinnen und Kandidaten scheinbar nebenbei eine Mahlzeit vorsetzt - möglichst einen nicht filetierten Fisch. Dann wird geschaut, wie sich die Bewerber anstellen, nach dem Motto: "Sag mir, wie du isst, und ich sage dir, wer du bist." Schmatzt jemand? Wie verwendet er oder sie das Besteck? Über das Essen laufen Inklusion und Exklusion in bestimmte Milieus und soziale Schichten.

derStandard.at: Wie lässt sich die gemeinsame Mahlzeit Ihrer Meinung nach retten?

Brombach: Das Wichtigste ist, das Ganze entkrampft anzugehen. Das darf kein Zwang sein. Ein Muss ist das Gegenteil von Genuss. Ich glaube, dass jede Essensgemeinschaft ihren eigenen Rhythmus finden und eigene Wege gehen sollte. Das könnte zum Beispiel heißen, am Abend gemeinsam zu kochen. In Österreich und Deutschland ist nach wie vor die Mittagsmahlzeit die Hauptmahlzeit, bei der warm gegessen wird. Aber das ist ja nicht biologisch vorgegeben, es kann genauso die Abendmahlzeit sein. Wann es eben der Gemeinschaft passt. Man sollte auch nicht zu perfektionistisch sein. Eigentlich sind gesunde Convenience-Produkte ja ein Segen: Brokkoli aus der Tiefkühltruhe ist doch eine gute Sache. Vorkochen, Einfrieren - das sind alles Strategien zum Zeitsparen.

derStandard.at: Auch wenn das Kochen heute schneller geht, wird es immer noch zum überwiegenden Teil von Frauen übernommen.

Brombach: Wir Frauen müssen einfordern, dass alle ihren Teil zum Verpflegungsprozess beitragen. Dazu gehört, dass jeder und jede eine Aufgabe hat. Wenn mir der gemeinsame Genuss etwas wert ist, muss ich mich daran beteiligen, damit er stattfinden kann. Der Soziologe Georg Simmel hat schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts beschrieben, dass es Absprachen geben muss, damit gemeinsame Mahlzeiten stattfinden können. Es gibt eine gemeinsame Verantwortlichkeit von Frauen und Männern. Da muss eben der eine aufdecken, die andere abdecken, der eine kauft ein, die andere räumt die Küche auf. Vor allem älteren Frauen fällt es allerdings manchmal schwer, andere in der Küche und beim Kochen mitwirken zu lassen.

derStandard.at: Könnte der Perfektionismus mancher Frauen beim Kochen und in der Küche damit zu tun haben, dass es so wenige Gesellschaftsbereiche gibt, in denen Frauen Expertenstatus zugestanden wird?

Brombach: Ja. Außerdem damit, dass die Versorgungsarbeit, die ja immer noch größtenteils die Frauen übernehmen, der zeitintensivste Teil der Hausarbeit ist. Es ist der einzige, bei dem ich unmittelbar Gratifikation, also Belohnung, bekomme: Ich kriege Lob, wenn es schmeckt. Dass ich vorher stundenlang gebügelt oder geputzt habe, fällt nicht auf.

derStandard.at: Sobald Kinder da sind, übernimmt die Frau meist wieder den Gutteil der Hausarbeit. Wie lässt sich das vermeiden?

Brombach: In der Tat wird die Rollenaufteilung meist wieder traditionell, sobald Kinder im Spiel sind. Eine Ursache ist, dass viele Frauen dann Teilzeit arbeiten oder nicht mehr erwerbstätig sind. Ihnen obliegt dann die Verpflegung. Jedes Paar sollte sich daher rechtzeitig Gedanken darüber machen. Die Familie muss sich fragen: Wie wollen wir das gestalten? Denn die Entwicklung passiert ja nicht von selbst. Da braucht es Offenheit von beiden; man muss sich überlegen, wer welchen Prozess übernimmt, und Sorge tragen, dass die Aufgaben gleich verteilt sind.

In den Zeitbudgetstudien zeigt sich, dass die Aufteilung von Haus- und Erwerbsarbeit zwischen Männern und Frauen noch sehr traditionell ist. Da hat sich nicht sehr viel verändert. Es wird sich auch in Zukunft nicht viel tun, wenn es keine gesamtgesellschaftlichen Veränderungen gibt. (Lisa Mayr, derStandard.at, 1.10.2012)

Christine Brombach leitet die Fachgruppe Ernährung und Consumer Science am Institut für Lebensmittel und Getränkeinnovation der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Sie studierte in Deutschland und den USA unter anderem Ernährungs- und Haushaltswissenschaften. Vier Jahre lang leitete sie die deutsche "Nationale Verzehrsstudie". Sie forscht heute zu Essen und Trinken im Familienalltag, Consumer Science und Ernährungsverhalten. Christine Brombach ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation

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Sorry, aber ich persönlich finde dieses ganze seit Jahren andauernde Getue um die "gemeinsame Familienmahlzeit" furchtbar übertrieben. Sicher, bis zu einem gewissen Alter passt das schon, aber irgendwann entwickelt eben auch der Nachwuchs ein Privatleben. 1. Ist es ja nicht so, dass "draußen" essen automatisch "was Schlechtes" essen bedeutet, außerdem ist das auch meistens in soziale Aktivitäten eingebunden, und 2. kommt es doch darauf an, ob man als Familie überhaupt Zeit miteinander verbringt oder nicht - ob beim Essen oder anders, ist doch vollkommen wurscht!

...tagtäglich wird es schwer...

...wenn beide arbeiten, da muss man nicht näher darauf eingehen...in der früh ist dies jedoch bei uns immer möglich gewesen, mittags ist sowieso niemand zu hause und abends hat es ebenfalls fast immer funktioniert...bin halt auch ein mann der sehr gerne kocht (man sieht es leider auch ;-) und daher haben wir uns da immer abgewechselt, je nach bedarf...wir haben auch eine zeit gebraucht (also meine frau und ich), bevor wir, die älteste war ca. 3 jahre alt, uns hingesetzt haben am Wochenende und die nächste woche geplant haben...planung ist bei dem familienablauf noch immer das wichtigste, ohne ihr geht es einfach nicht...des weiteren war uns das gemeinsame essen wichtiger, als was wir essen (muss also kein 4gangmenü sein)...planung...

ist einfach eine frage der organisation und des wollens

in den allermeisten fällen.

Die Realität ist, dass ich als berufstätige Frau

mit Familie am Abend genauso müde bin wie der Rest der Familie, jeder etwas anderes essen will oder auch nicht, und kochen bzw. das Einkaufen vorher, und das Aufräumen nachher, viel Arbeit ist. Ich schaffe das - auch mit Hilfe durch den Rest der Family - nur punktuell. Wichtig daher: nicht verkrampfen, sondern dann kochen und gemeinsam essen, wenn mehr Zeit und Muße da ist - meistens am Wochenende. Sonst: auch Mahlzeiten von Teilen der Familie sind Familienmahlzeiten, je nach Machbarkeit.

wenn alle, auch die kinder ihren teil beitragen geht das fix

So ist es - und bei mir ists so: Wenn ich als Mann koche bügelt meine Frau meist oder macht sonstwas in Vorfreude auf das Essen. Das Essen selbst wird "analog" kultiviert - für 30 Min bin ich (auch in Bereitschaft) nicht erreichbar. Danach wäscht meine Frau das GEschirr ab, das ich abtrockne. Wärhend sie Schlussarbeiten macht trage ich den Müll raus und so weiter. So geht das ganz fix und vor allem GEMEINSAM.

Das

"Gemeinsam" ist sehr schön, aber warum, um Himmels Willen, haben sie denn keinen Geschirrspüler, wer wäscht und trocknet denn heute noch Geschirr ab?
Außer Messer, gebe ich ALLES in den Spüler, auch meine hauchdünnen Zalto Gläser, ja selbst die von Kolo Moser. Nie ist was passiert. Außer bei den Riedel Gläsern, die sind im Lauf der Jahrzehnte korrodiert.

Meiner ist auch Blutdruckhydraulisch angetrieben...für einen 2-Personen-Haushalt vollkommen ausreichend

Wenn als

höchste gastronomisch-lukullische Leistung ein weiches Ei, oder Teewasser gekocht wird, ist das auch durchaus einzusehen.
Eine ehemalige Bürokollegin von mir war stolz darauf, ihren Herd noch nie verwendet zu haben. Auch soo lebt es sich gut für den, der recht anspruchslos ist.

die Dame

wollte im Nebenjob noch eine Sozialversicherung ?

Sie

hatte einen Gemahlsgatten. ;o)

und einen

Liebhaber, vermute ich

LOL,

woher wissen Sie? Ja, es war der Chef. ;o)

:) ich

kenn die Typinnen, hab ja mein Leben lang fast nichts anderes gemacht u. eine die stolz darauf ist, ihren Herd nie benuetzt zu haben, definiert sich ueber anderes

;o)

WAS haben Sie nichts anderes gemacht?
Die Affäre mit dem Chef war so hollywoodeskes Klischee, der Gemahlsgatte wußte es und nahm sie dennoch zurück. ;o)

mich um Damen

mit den unterschiedslichten Charaktaeren zu kuemmern. O.k., so verschieden waren sie auch wieder nicht

"O.k., so verschieden waren sie auch wieder nicht"

Das denke ich mir, Sie werden schon Ihr bestimmtes Beuteschema gehabt haben. ;o)

...hab zog sie ihn,
halb sank er hin...;-))

:) dacht ich es mir

doch, dasz dies etwas mit mir zu tun haben koennte.
Ad unsympathisch, dies war mir mit dem ersten anschlag klar :)

Na, ich hoffe ja immer noch, daß Sie noch immer nicht ganz erwachsen sind und halt gern provozieren.

schwer zu sagen,

dies kann auch auf Gegenseitigkeit beruhen. Irgendwann erkennst ja das "ja" in den Augen, eh noch irgendetwas groeberes passiert ist

ich hab auch

keinen. Weder meine Eisen- noch meine Guszeisen- u. schon garnicht meine Kupferpfannen kaemen hinein u. dann bleibt nicht viel uebrig

Ach ja,

die Kupferkasserolen kommen nicht rein. Bei den Eisenpfannen krieg ich immer Schimpfer, soll sie mit salz ausreiben (à la Omi) aber ich gebe sie trotzdem rein. Da ich viel und gerne koche, würde es mich verrückt machen, für anschließenden Dreck wegputzen nochmals so viel Zeit zu benötigen, wie fürs Vorbereiten und fürs Kochen.
Denn Vorbereitung und Kochen sind Vergnügen, da die vorfreude auf das Essen groß ist (man hat ein Ziel vor Augen), Dreck wegräumen ist sinnlos, aber notwendig.

bei den eisenpfannen

hab ich ein Mischsystem, erhitzen bis es raucht, kalt abschrecken, dann auswischen
Ansonsten, fuer 2, ist das Zeug schneller abgewaschen als die Geschirrspuelmaschine eingeraeumt. Ich lass dann aber abtropfen

Und alle

Teller, Tassen, Besteck, Gläser? Auch für 2 läpperts sich. Als ich von zu Hause auszog und meine erste eigene Wohnung hatte, war der Geschirrspüler meine allererste Elektrogeräteanschaffung. Als wir vor Jahrzehnten ein kleines, billiges Sommerhäuschen mieteten mußte als erstes ein Spüler rein. Chacun à son goût. ;o)

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