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Wien - Im zweiten Verkaufs-Anlauf ist es der seit 2009 notverstaatlichten Kärntner Hypo Alpe Adria Bank gelungen, ihre größte Industriebeteiligung loszuschlagen. Die kroatische Alugruppe TLM-TVP, ein Aluminium-Walzwerk in Sibenik, ging an den größten Kunden des kroatischen Unternehmens, die in Wien ansässige Aluhandelsfirma Euris von Marko und Loran Pejcinoski.
Die Hypo Alpe Adria berichtete, dass der Deal "dieser Tage" unterschrieben und auch bereits unter Dach und Fach gebracht wurde. Das Closing ist schon erfolgt.
Die Euris Handel GmbH sei als Bestbieterin für die 84-prozentige Hypo-Beteiligung an dem kroatischen Alu-Werk hervorgegangen. Zum Kaufpreis gab es vorerst keine Angaben.
TLM TVP gehörte der Hypo seit 2007 machte 2011 mit rund 530 Mitarbeitern 140 Mio. Euro Umsatz. Laut Hypo ist mit dem neuen Käufer ein "nachhaltiger Investor" aus der Branche gefunden. Dem jetzigen Verkauf des Werks sei eine "umfangreiche organisatorische und wirtschaftliche Sanierung" vorausgegangen, es gab jahrelang Verluste.
Zunächst schien es heuer, als würde die Hypo auf dem Werk sitzenbleiben. Denn ein bereits fertiger Deal mit dem österreichischen Investor Michael Tojner (Montana Tech) war geplatzt. Im Juni legte dann Euris ein neues Angebot.
Noch nicht verkauft ist der Verpackungshersteller Aluflex. Da laufe derzeit das Bieterverfahren, sagte ein Hypo-Sprecher. (APA, 13.8.2012)
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