Budapests verdichteter Kommunismus

Fotoreportage |

Ein Freiluftmuseum am Stadtrand: Die 1989 in Ungarns Hauptstadt demontierten kommunistischen Statuen und Denkmäler erzählen vom Niedergang eines Systems

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foto: derstandard.at/michael matzenberger

Es ist offenbar nicht das beliebteste Ausflugsziel Budapests. Während Touristenscharen im Budaer Burgviertel ihr Pflichtprogramm abspulen und auf der Váci Utca von Straßenkeilern in Souveniershops und überteuerte Restaurants gelockt werden, sitze ich alleine im Autobus zum Memento Park. Er hätte schon vor einigen Minuten vom Deák Ferenc tér abfahren sollen, als noch ein weiterer Reisender zusteigt.

Wenige Augenblicke später schaut eine junge Frau stirnrunzelnd in das Innere des Busses. Zwei Personen seien deutlich zu wenig für den Bustransfer, erklärt sie uns. Gegen einen Aufpreis könnten wir uns stattdessen ein Taxi zum Freilichtmuseum am südwestlichen Stadtrand Budapests teilen. Wir stimmen zu.

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