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Berlin - In der deutschen Sozialdemokratie kommt die Debatte um den künftigen Kanzlerkandidaten auf Touren. Nachdem der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig sich am Wochenende für SPD-Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier ausgesprochen hatte, melden sich nun Unterstützer des früheren Finanzministers Peer Steinbrück zu Wort. Der baden-württembergische SPD-Chef Nils Schmid sagte der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe), neben Steinmeier sei auch Steinbrück ein sehr guter Kanzlerkandidat.
"Der Ex-Finanzminister genießt in der Bevölkerung hohes Vertrauen und ist sehr beliebt", ergänzte Schmid laut Vorabbericht. Der Kieler Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Bartels bekräftigte in derselben Zeitung: "Wir brauchen den Kandidaten, der eine echte Alternative zu Merkel darstellt - und von den Wählern auch so gesehen wird. Das ist gerade in der Euro-Krise Peer Steinbrück."
SPD-Fraktionsvize Joachim Poß kritisierte Albigs Vorstoß als "nicht hilfreich". Der "Rheinischen Post" (Montagausgabe) sagte Poß: "Die Partei muss die Kraft haben, den selbst genannten Zeitpunkt für die Entscheidung über die Frage des Kanzlerkandidaten durchzuhalten." Ähnlich hatte sich bereits Sigmar Gabriel geäußert, der als Parteichef traditionell als erster Kandidat gilt. Die SPD will nach der im Jänner 2013 anstehenden Landtagswahl in Niedersachsen entscheiden, wer von den drei Aspiranten die SPD in den Wahlkampf gegen Kanzlerin Angela Merkel führen soll. (APA, 13.8.2012)
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... sie sind alle schon erfolglos neben oder hinter A. Merkel gedackelt. Speziell bei Steinmeier hat man bei Reden im Bundestag das Gefühl, er traut sich Merkel nicht anzuschaun. Bei ihrem Blick würde er wahrscheinlich zusammen zucken. Deutsche Opposition 2012 halt.
dass die SPD mit der Vergemeinschaftung der Schulden in den Wahlkampf zieht...dann machen die bei der Wahl keine 20 %...Die Grünen liegen auch voll im Trend..wenn sich wie berichtet ein Herr Trittin zur Wahl stellt..einer jener die in der Vergangenheit von den deutschen gefordert hat, einen Urlaubstag für die Moslime in Deutschland zu opfern..weiter so Opposition..das macht ihr wirklich gut.
Die jüngste Umfrage (Forsa, veröffentl. 15.08.) weist für die SPD in der Sonntagsfrage 26% aus.
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
Es sieht nach einem "Kanzlerkandidaten-Karussell" aus, mit der Betonung auf "Kandidaten".
ist jeder der drei kandidaten eine intellektuelle wohltat. diese herrschaften sprechen tatsächlich über inhalte und sind in der lage standpunkte zu diskutieren und zu argumentieren. man muss diese nicht zwingend teilen, aber es ist erfrischend auch mal mehr als warme luft aus sozialdemokratischem mund entweichen zu sehen.
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