Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Al-Arish - Auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel ist es trotz der verstärkten Militärpräsenz erneut zu einem Gewaltausbruch gekommen. Extremisten erschossen am Montag einen Stammesanführer und dessen Sohn, wie ein Vertreter der Sicherheitsbehörden mitteilte. Die beiden Anschlagsopfer seien auf dem Rückweg von einer Versammlung gewesen, auf der Stammesführer über eine Beruhigung der Lage in dem Gebiet beraten hätten. In den vergangenen Tagen war es bereits wiederholt zu Angriffen auf Sicherheitskräfte gekommen. Nach der Tötung von 16 Grenzpolizisten durch mutmaßlich israel-feindliche Islamisten vor einer Woche ist die Lage auf der Halbinsel gespannt. Der neue Präsident Mohammed Mursi ordnete eine Offensive gegen die Extremisten an und entsandte Hunderte Soldaten in das Gebiet.
Hunderte Extremisten beschlossen nach Informationen aus ihrem Umfeld bei einem Treffen Rache für die Tötung von fünf Gefolgsleuten durch das Militär am Sonntag. In der Sinai-Wüstenregion leben Beduinenstämme, die sich von der Regierung in Kairo im Stich gelassen fühlen, aber auch anti-israelische Extremisten, Waffen- und Drogenschmuggler sowie Al-Kaida-Sympathisanten. Seit dem Sturz des langjährigen Präsidenten Hosni Mubarak im vergangenen Jahr hat sich die Sicherheitslage in dem Gebiet verschlechtert. Israel befürchtet, dass der Sinai sich zum Rückzugsgebiet für Islamisten entwickelt, die von dort aus gemeinsam mit Extremisten aus dem Gazastreifen Anschläge auf den jüdischen Staat verüben und so den Friedensvertrag mit Ägypten gefährden könnten. (APA, 13.8.2012)
Hussein Anan fordert 80 Peitschenhiebe für einen Biertrinker
Befreiung ohne Gefechte und Blutvergießen
Richter zog sich zurück - 84-jähriger Ex-Präsident wurde mit Helikopter transportiert
Angriff auf Ordnungspolizei auf dem Sinai - Grenze zum Gazastreifen geschlossen
Neuer Bericht belastet Ägyptens Armee: Verwundete wurden mit unsterilisiertem Besteck verarztet
Präsident Mursi hat noch kein Grünes Licht gegeben - Drei Polizisten und vier Soldaten verschleppt
Ausschreitungen nach christlichem Begräbnis - Präsident Mursi ordnete Untersuchung an
Dutzende Verletzte in Alexandria
Anwalt, der gegen Programm des TV-Satirikers Bassem Youssef klagte, blieb erfolglos. Gegen den Komiker wird aber weiter ermittelt
Konvoi von bewaffneten Einheiten aufgehalten - Beduinen als Vermittler eingesetzt
Angst vor Schiitisierung Ägyptens
Bassem Youssef ist der Stachel im Fleische des ägyptischen Präsidenten und seiner Anhänger
Soll Propheten Mohammed beleidigt haben
Präsident Morsi will Entlassung des Generalstaatsanwalts nicht zurücknehmen
Regierungsumbildung in Ägypten: Opposition enttäuscht
Verhaftungen und Verhöre prominenter Aktivisten - Herbe Verluste für Islamisten bei Wahlen an den Unis
Polizei setzt Tränengas ein
Als Ausweg aus der innenpolitischen Krise - Gericht vertagt Entscheidung über Parlamentswahl
Demonstranten gingen mit Gewalt gegen Journalisten vor
Todesurteile für 21 Fußball-Fans bestätigt - 28 Freisprüche - Demonstranten in Port Said versuchen Suez-Kanal-Verkehr zu stören
Regierende Islamisten wollten 3.000 Richter entlassen - Mursi und Justizrat: Neue Reform soll für beide Seiten tragbar sein
Wahlgesetz wird überprüft - 470 Verletzte bei Zusammenstößen in Kairo und Port Said, Polizei verweigert Einsatz
Langsame Justiz - Opposition wirft Regierung die Entlassung von tausenden Richtern vor
Salafist war am Sonntag vom ägyptischen Präsidenten entlassen worden
das sind natürlich keine Extremisten sondern Freiheitskämpfer wie sie in Libyen, Tunesien, Syrien, Ägypten Bahrein aber halt in bahrein warens kriminelle Aufrührer da passten sie nicht ins Konzept, jedenfalls sind sie Freiheitskämpfer denen kein anderer Ausweg bleibt die trotzdem in Syrien nur mit Datteln und getrockneten feigen werfen um niemand zu verletzen denn die toten und verwundeten gehen alle zu lasten der regulären Armee so zu lesen und hören in den lügenmedien welche einem nur noch Brechreiz verursachen
Unter dem Druck der militärischen Fahndung brechen Interessengegensätze zwischen den Sinai-Gruppen auf. Der Mord spricht dafür, dass Stämme und Extremisten nicht mehr einig sind. Folge: Die Extremisten versuchen, mit Gewalt die Hoheit zu behalten.
Im Kern ein Prozess wie im Irak ab 2007. Die Stämme wenden sich ab, die Extremisten werden isoliert - und am Ende von der Armee besiegt.
Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis sich die ersten Stammes-Milizen bilden.
Warum schreibt die APA "Extremisten"?
Was genau ist ein "Extremist", welche Ziele verfolgt ein "Extremist"?
"Hunderte Extremisten beschlossen"
Gab es eine statistische Befragung? Wenn nicht, woher weiss die APA das "hunderte Extremisten" etwas beschlossen hatten?
"Beduinenstämme, die sich von der Regierung in Kairo im Stich gelassen fühlen"
Ist das die logische Ableitung das die Beduinenstämme daher gegen die Regierung kämpfen müssen? Oder ist dies wieder einmal eine APA Suggestion?
"erschossen am Montag einen Stammesanführer und dessen Sohn"
Sind dies namentlich unbekannte oder verschweigt die APA den Namen einfach? Wie kann man solche Angaben überhaupt nur ansatzweise überprüfen ohne das man überhaupt einen Namen genannt bekommt?
@Neuer Nachrichtendienst
Können sie dadurch jetzt die Information im Artikel dahingehend überprüfen, ob sie inhaltlich korrekt ist?
Nur zu - und bitte verraten sie mir und allen anderen postern hier, wie genau sie das machen ;-)
Es handelt sich um Khalaf Al-Menahy.
Den Namen seines Sohnes muß ich ihnen leider vorenthalten. Aber ich bin überzeugt davon, daß sie ihn mit ihrem hervorragenden Quellenmaterial rasch herausfinden werden...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.