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Berlin - Finnland hat die Bereitschaft der Europäischen Zentralbank (EZB) kritisiert, zur Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise unter Bedingungen Staatsanleihen von Krisenländern aufzukaufen. "Das sehen wir sehr kritisch", sagte der finnische Ministerpräsident Jyrki Katainen dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die EZB habe ja schon auf den Sekundärmarkt Staatsanleihen gekauft, und das habe jeweils nur kurzfristig geholfen. "Wir sind nicht antieuropäisch, wenn wir das ablehnen", sagte Katainen in dem am Sonntag veröffentlichten Interview. Es müssten andere Mittel und Wege gefunden werden.
"Die Lösungen müssen effizient und nachhaltig sein." Unterstützung erhielt die EZB für ihren Kurs hingegen von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Deren Generalsekretär Angel Gurria sagte, er erwarte, dass die Krise mit der neuen EZB-Politik beherrschbar bleibe.
Der EZB-Rat hatte Anfang August gegen den Vorbehalt des deutschen Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann seine Bereitschaft zu weiteren Anleihekäufen erklärt, diese aber an die Bedingung geknüpft, dass Schuldenstaaten zunächst unter die Rettungsschirme müssten. EZB-Ratsmitglied Christian Noyer hatte am Donnerstag die Entschlossenheit der Zentralbank betont und gesagt, die EZB wolle bei einer Rettungsaktion für den Euro mit massiven Interventionen an den Anleihenmärkten in die Vollen gehen. "Unsere Operationen werden einen ausreichenden Umfang haben, um starke Wirkung auf die Märkte auszuüben", kündigte der französische Notenbankchef in einem Interview an. Die Zentralbank sei darauf vorbereitet, "sehr schnell" zu handeln und sich auf den Markt für kurzlaufende Staatspapiere zu konzentrieren.
OECD dafür
OECD-Generalsekretär Gurria sagte, EZB-Präsident Mario Draghi habe klar dargelegt, wie die Zentralbank mit dem Ankauf von Staatsanleihen die Krise entschärfen könne. "Und ich unterstütze seinen Kurs", fügte er in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" hinzu. "Die Spekulanten werden ihre Wette gegen den Euro verlieren, weil die EZB dann alle Register ziehen wird", sagte er voraus. Die Staaten, die Hilfe wollten, müssten ihren eingeschlagenen Reformkurs weiter verfolgen. "Die EZB-Unterstützung gibt ihnen die dafür nötige Zeit", sagte der OECD-Chef.
Der finnische Ministerpräsident bekräftigte auch seinen Widerstand gegen eine Banklizenz für den permanenten Euro-Rettungsschirm ESM. Eine solche Lizenz würde bedeuten, dass es kein Limit mehr gebe. "Es würde die Belastung so hoch schrauben, dass die Hilfen nicht mehr glaubhaft sind. Ich glaube nicht, dass es einfache Tricks gibt, um die Krise zu lösen."
Italien und Frankreich sind dafür, die Feuerkraft des ESM durch die Vergabe einer Banklizenz zu stärken, mit der sich der Fonds Geld bei der EZB leihen könnte. Dies wird unter anderem auch von EZB-Präsident Draghi und der Bundesregierung abgelehnt. (APA, 12.8.2012)
Herstellung der beiden Münzen führte seit 2002 zu Verlust von 1,4 Milliarden Euro
Die Europäische Zentralbank überlegt, risikobehaftete Kredite aus Südeuropa aufzukaufen, das missfällt so manchem
Nach Fitschen sind die Einlagen der Sparer in Deutschland - anders als beim Euro-Rettungspaket in Zypern - sicher
Wo ein Schein ausgegeben wird, ist beim Beheben nicht immer klar. Oft hat Bargeld Migrationshintergrund
Das Wirtschaftstief mache diesen Schritt notwendig, so der Chef der Nationalbank. Die EZB alleine könne die Misere aber nicht lösen
Damit der abermals gesenkte Leitzins von 0,5 Prozent bei den Firmen ankommt, erwägt die Europäische Zentralbank, Banken zu bestrafen
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Die vorläufige Vereinbarung müsse auf Ersuchen einzelner Länder noch in einigen Punkten nachverhandelt werden
GR Notenbank hat im Juli 45 Milliarden Euro selbst gedruckt! Weil die EZB keine Kredite mehr an GR gibt, druckt GR sich selbst die Euro.
https://quotes-global2.ubs.com/app/CGT/W... 4878647539
wenn man vom geld einmal absieht, als das einzige um das es ginge und die waren in den vordergrund stellt wirds deutlicher.
geld hat die funktion,ähnlich gewichten oder längeneinheite, den numerischen wert einer sache abzubilden (preis). über diesen preis entsteht eine lenkunswirkung wovon man sich verspricht, so der markt denn richtig funktioniert, eine optimale verteilung von resourcen hin zu dem was gut ist/benötigt wird. in den krisenländern kam es zu fehlallokationen, sie haben also nicht nachhaltig resourcen verteilt und müssen dies nun nachholen. fabriken bauen sich nicht über nacht. die stimmung um wagnisse einzugehen hängen stark von den zukunftserwartungen ab. dies bedarf es zu korregieren und das dauert. geld ist hier nur mittler
noch eine anmerkung. wenn man einigen ländern vorwirft, über ihren verhältnissen gelebt zu haben, dann muss es auch jemanden geben, der diese zu viel bereitstellte und somit unter seinen verhältnissen gelebt hat (deutschland). deutschland mag evtl. moralisch nicht so am pranger stehen, rein technisch trifft sie die gleiche schuld. dieses strukturelle problem gilt es zu überwinden. höhere löhne in deutschland geringere lohnsteigerungen im süden. wer systematisch unter seinen verhältnissen lebt ist im selben masse schuld.
Ministerpräsident Vaclav Klaus: "The Eurozone has failed" Wallstreet Journal-Interview:
http://online.wsj.com/article/S... 8866.html)
GR bekam allein 750 Milliarden Euro: Sie nützten nichts. Parlamentspräsident Sulik http://www.unzensuriert.at/content/0... en-Zahlen.
"Europa braucht den Euro nicht" (T. Sarrazin).
Geldpolitische Ordnung kehrt in Europa erst ein, wenn jedes Land weder über seine eigene Währung verfügt und für seine Währungs- und Haushaltspolitik selbst verantwortlich ist. Hier die Gründe: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=959
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