Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Zurzeit räumt die Occupy-Bewegung ihre Zelte vor den Finanzinstituten in New York und Frankfurt - häufig mit tatkräftiger Unterstützung von Polizisten. Gleichzeitig hofft die Gruppe, dass die Diskussion, die die Bewegung angestoßen hat, nicht ganz abreißen wird.
Dieses Buch ist einer der Versuche, die Occupy-Bewegung nicht ganz in der Versenkung verschwinden zu lassen - wobei nach Lektüre fraglich ist, ob dies gelingen wird.
David Graeber ist bekannt durch sein epochales Werk Schulden. Die ersten 5000 Jahre. Er ist ein US-Kulturanthropologe und bekennender Anarchist. In Inside Occupy erzählt er, wie es zur Occupy-Bewegung kam und wie ihm der geniale Begriff "Wir sind die 99 Prozent" (gegenüber dem einen Prozent, das die Finanzmittel und damit die Mach hält) einfiel.
Leider kommt das Buch über eine gewisse Leblosigkeit nicht hinweg. Auch gibt Graeber in den 200 Seiten keinen Einblick in die Denkschule der Occupisten. Nicht einmal die Kritik am bestehenden System ist besonders pointiert. Und schon gar nicht kommt es zu halbwegs stringenten Gegenentwürfen.
Es dürfte der Anarchismus Graebers sein, an dem es hakt. Dieser, meint der Autor ganz richtig, kann als politisches System nur in kleinen Gruppen gelebt werden. Schon die repräsentative Demokratie mit ihrem Konsensprinzip sei nur ein Verwaltungshaufen mit vielen Reibungsverlusten. Wie sich die Occupy-Bewegung die ideale Gesellschaft vorstellt, wird in dem Buch nicht klar. Auch nicht der Weg dorthin. (ruz, DER STANDARD, 13.8.2012)
David Graeber: "Inside Occupy". Campus 2012, 15,50
Der Preis für eine effiziente Arbeitsweise ist laut Anja Förster und Peter Kreuz Austauschbarkeit der Produkte, der Arbeit, der Arbeitenden. Am Rezept darf gezweifelt werden
Industrieroboter, Gott und eine Welt ohne Menschen: In Ernst-Wilhelm Händlers Wirtschaftskrimi geht es graumsam zu
Wie ließe sich der Teufelskreis aus Billigstproduktion und Billigstkonsumation im Textilbereich durchbrechen? Ein neues Buch zeigt Wege auf
Die freie Marktwirtschaft ist für Walter Wittmann gescheitert, der Wohlfahrtsstaat hat ausgedient: Der Schweizer hält eine Radikalkur für nötig
Raus aus der fatalen Finanzwelt: Wie das gehen könnte, verrät der Thomas Fricke im Buch "Wieviel Bank braucht der Mensch"
Griechenland bedeutet für viele Krise, Schulden und Staatsbankrott. Aber wie geht es den Menschen vor Ort?
Florian Pressler: "Die erste Weltwirtschaftskrise. Eine kleine Geschichte der Großen Depression"
Sachcomic mit Schwerpunkt auch auf Wirtschaftswissenschaften zu Keynes
Die Arbeit hoch! Aber wieso denn eigentlich? Ein Lesebuch lässt Arbeitskritiker gegen die Fanatiker der Produktivität antreten
Um die großen Debatten heute zu verstehen, lohnt sich die Beschäftigung mit den Ideen früherer Ökonomen
Neoliberale Zauberlehrlinge haben für den Philosophen Oskar Negt ganze Arbeit geleistet, doch mit betriebswirtschaftlicher Denke sei kein Europa zu haben
Noch vor den Kunden müssen die Mitarbeiter zu "Fans" der Firma werden. Anne Schüller plädiert deshalb für einen neuen Typ Chef
Wie gegensätzlich die Einschätzungen von Wissenschaftern zur Eurokrise sind, zeigen zwei Neuerscheinungen
Krise reloaded: Der Foto-Band "Im Bann der Schattenjahre" wirft einen Blick auf Wien zwischen 1929 und 1933
Oberschicht und Unterschicht haben für Walter Wüllenweber eins gemein: leistungsloses Einkommen und Tricksen
Wer das Geld hat, hat die Macht. Hans Jürgen Krysmanski geht in "Das Imperium der Milliardäre" dieser Binsenweisheit nach
Der Ökonom Hans-Werner Sinn hat viel Kritik heraufbeschworen. In seinem Buch "Die Target-Falle" erläutert er seine Ansätze
wer sich auskennt, weiss, dass es kein stringenteres konzept für die entmachtung der FI gibt, der satz
"Und schon gar nicht kommt es zu halbwegs stringenten Gegenentwürfen", zeigt, dass der autor dieses artikels entweder keine ahnung hat oder haben darf, denn im standard ist jede informierende oder erläuternde behandeung des BGE verboten, ein beispiel für die mediendiktatur der FI.
die 99er sind jung, und die jungen holen sich ihre informationen aus dem internet. deshalb kämpfen die von ihnen inspirierten neuen BGE-parteien (piraten, schweizer sozialisten, die grünparteien von USA, CAN, GB, NL, B, die griechische SYRIZA, u.a.m.) auch für die freiheit des internets.
sogar der standard erlaubt (noch?) BGE-information online.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.