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München - Deutsche Autofahrer zeigen einem Bericht zufolge weiterhin nur geringes Interesse an Elektroautos. Vom Marktführer Opel Ampera seien in diesem Jahr bis Juli 629 Exemplare verkauft worden, berichtet der "Focus" unter Berufung auf Zahlen des Kraftfahrtbundesamts und des Centers Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen. Auf den weiteren Plätzen folgten Nissans Leaf (269) und der C-Zero von Citroën (256). Die deutsche Regierung plant, dass 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sind.
Einige Elektroautos hätten im ersten Halbjahr sogar nur zweistellige Zulassungszahlen erzielt, heißt es in dem Bericht, darunter die elektronischen Varianten der Mercedes-Benz A-Klasse (62) und des VW Golf (32). Recht erfolgreich entwickelte sich dagegen das E-Mobil Twizy von Renault: Das autoähnliche Vierrad verkaufte sich laut "Focus" 1757 Mal. Nach Branchenangaben wurden im vergangenen Jahr etwa 2.000 Elektroautos abgesetzt, davon 100 an Privatkunden. Die Autohersteller wünschen sich daher von der Politik mehr Anreize für den Kauf.(APA, 12.8.2012)
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Die Herstellung der Gefährte ist noch immer finanziell unattraktiv. Zudem mangelt es an der nötigen Infrastruktur
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Es sollte niemanden wundern, dass kaum jemand für ein Auto, das weniger kann, mehr bezahlt. Wenn überhaupt, dann sollte der Staat die Grundlagenforschung fördern, nicht aber Autos mit ineffizienten, teuren (weil schweren, ressourcenintensiven) Akkus.
Nicht die "Anreize" sind falsch sondern der Glaube, dass der Durchbruch des (reinen) Elektroautos vor der Tür steht.
Genau. Das stimmt.
Die Autoindustrie und Ölindustrie versucht mit aller Macht zu verhinder dass die E-Fahrzeuge gebaut und kommerziell vermarktet werden.
Erst wenn der Staat ihen Subventionen zuspielt werden fürs erste nur Prototypen gebaut.
Ebenso wird kein neues Fahrzeug konzipiert, quasi von Null beginnen, so wie es Tesla tat, und Aptera, sonder es wird ein bestehendes Fahrzeug genommen und umgebaut.
Mal ehrlich, umbauen kann jeder.
2011 fand in USA ein fantastischer Wettkampf statt.
http://www.progressiveautoxprize.org/
http://de.rian.ru/video/201... 86779.html
http://de.wikipedia.org/wiki/%D0%81-mobil
derzeit das sinnvollste konzept: kostengünstig, praxisnah und sehr sparsam.
wenn das ding bei uns eine strassenzulassung bekommt bin ich schon schwer am überlegen...
toller ansatz... unser produkt ist nicht konkurrenzfähig - die politik soll die wettbewerbsregeln ändern...
tatsache ist: e-autos haben auch rechnerisch ein problem:
1.) gewartet werden müssen sie auch - rein der ölwechsel fällt weg - fahrwerk, bremsen, starter-batterie (ja, haben sie auch), reifen etc. gehören erneuert.
2.) So günstig ist Elektro gar nicht. Klar kostet die "Tankfüllung" eines Ampera oder C-Zero nur zwischen 2 und 3 €, man kommt damit aber oft im tatsächlichen Leben auch nur zwischen 40 und 80km weit. Da muss man schon ganz schön viel fahren, dass sich die Mehrkosten rentieren...
3.) Wenn der Strom ausgeht (wenns heiß oder kalt ist, dann schneller), zahlt man beim Ampera wieder fürs Benzin.
die autoindustrie pflaster alle welt mit werbung zu. nicht mal als fernseh und zeitschriftenverweigerer entgehe ich der allgegenwärtigen werbung der neuesten modelle.
ich denke die haben genügend geld da einen großen werbefeldzug zu starten.
ich hab bis jetzt noch keine einzige werbung gesehen die ein elektroauto anpreist.
also bitte die krokodielsträne sparen sondern die marketing und werbefuzzis mal auch ein bischen was arbeiten lassen.
das problem ist die zielgruppe: jenen die genügend geld für so ein auto haben wollen die ein ganz anderes auto verkaufen.
also entweder sind elektroautos zu teuer oder für die zielgruppe die es sich leisten kann ungeeignet.
an einem der schräubchen muss man drehen. blöd stellen gilt nicht.
da gibt doch glatt einer grün. schon mal die realität angesehen? wo sind die kürzeren wartungsintervalle bei einem ampera (der die einzig echte alternative zu einem "normalen" auto ist)? vom wertverlust dieses fahrzeugs ganz zu schweigen. für jemanden, der aufs geld schauen muss, sind diese autos noch weit von rentabilität entfernt. alle reinen elektroautos sind für den alltag unbrauchbar, außer als zweit- bzw- drittauto, und da stell ich mir halt evt. trotzdem ein größeres oder praktikableres auto hin (wieviele haben eine 400V-steckdose, oder zumindest eine hochbelastbare 230V-steckdose in der nähe des autos?).
dann zu teuer und weiters nicht leistungsfähig genug. Es fehlt auch an der Infrastruktur. Die Mischautos (Hybrid) sind weder Fisch noch Fleisch und die Energie-Ersparnis findet sich nur auf dem Papier. Diese Autos sind sowieso nur Alibihandlungen der herkömmlichen Autoindustrie.
Das Leasing der Batterie kostet genauso viel wie der Sprit. Mit den teuren Anschaffungskosten zahlt sich ein Elektroauto leider für den Endverbraucher nicht aus.
Für mich wäre so ein Auto optimal, ich fahre, abgesehen von Urlaubszeiten, maximal 20 km am Tag.
Aber eben viel zu teuer.....
Das schöne am E-Auto ist, es lässt sich eh nicht aufhalten. Es führt kein Weg daran vorbei und es wird kommen. Nur nicht von deutschen Herstellern. Denn die stecken lieber Unsummen in Kampfposter-Kampagnen, die uns erklären warum E-Mobilität nicht funktioniert.
wo bitte sind die asiaten bei elektromobilität vor den deutschen? wer ist da überhaupt federführend? ich hoff sie kommen jetzt nicht mit den hybriden....
ohne in die entwicklungsabteilungen schauen zu können weiß sowieso keiner den stand der dinge - denn auf den straßen gibts de facto nix brauchbares das nur elektrisch fährt.
solange die altbekannten probleme wie reichweite, speicherfähigkeit,... nicht dramatisch verbessert werden wird sich das e-auto nicht durchsetzen. weiters ist der anschaffungspreis trotz förderungen um einiges zu hoch.
zum thema emissionen - der strom wird nunmal nicht aus luft und liebe gewonnen. die c02 bilanz ist abhängig vom strommix und zur zeit nicht um soviel besser als ein neuer pkw mit einer verbrennungskraftmaschine!
das alles haben wir dem viel zu niedrigen Ölpreis der letzten Jahrzehnte zu verdanken...
Die Gewichtung passt einfach nicht!
Wassertstofffahrzeuge währen die Zukunft, sind auch schon halbwegs ausgereift, aber die (europäische) Autoindustrie hat den Marketingzug verpasst und hängt sich jetzt halt auch an das unsinnige und umweltschädliche Konzept der Elektro- und Hybridmotorisierung dran. Einmal mehr eine Fehlleistung des Kapitalismus.
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