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Paris - Kaum drei Monate im Amt, muss Frankreichs Staatspräsident François Hollande in Umfragen erstmals empfindliche Einbußen zur Kenntnis nehmen. Hatte der Sozialist am 6. Mai noch knapp 52 Prozent der Stimmen in der Stichwahl gegen den konservativen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy erhalten, liegt seine Zustimmungsrate gemäß einer am Wochenende veröffentlichten Ifop-Umfrage knapp sechs Punkte niedriger, bei 46 Prozent. Sarkozy hatte hingegen 2007 nach seinem Wahlsieg zunächst um zwölf Prozentpunkte auf 65 zulegen können und war erst später "abgestürzt".
Als Gründe für Hollandes Werte nennt Jérôme Fourquet vom Ifop-Institut die schlechte Wirtschaftslage und düstere Aussichten. Mehr als die Hälfte der Franzosen meint demnach, es gehe bergab. Nur 17 Prozent erwarten eine Wendung zum Besseren.
Frankreich leidet unter einer Arbeitslosigkeit von zehn Prozent - der höchsten seit 13 Jahren. Die Wirtschaft droht in eine Rezession abzugleiten. Hollande muss ein Budgetloch von rund 33 Milliarden Euro stopfen. (Reuters, DER STANDARD, 13.8.2012)
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Zigtausende jubelnde Wähler, sehr viele junge darunter, die alles Mögliche erwarteten.
Die denken immer, im Himmel ist Jahrmarkt: Ein bisschen beim Militär sparen und "die Reichen" ordentlich schröpfen - und schon lassen sich Wohltaten in unbegrenzter Menge finanzieren. Tausende Lehrer einstellen, Stipendien bei super Uni-Ausstattung, Peugeot retten, Verwaltungen ausbauen, Förderprogramme für Hinz und Kunz. Und natürlich alles geschlechtergerecht, fair gehandelt, ökologisch und nachhaltig.
Das funktioniert in aller Regel nicht - und die Leute fallen aus allen Wolken ...
Manchmal wünsche ich mir das Lübecker Wahlrecht aus dem 19. Jd.: Wahlrecht für Bürger ab 30. Da war man in Beruf und Familie etabliert und hatte keine Flausen mehr
Und um gesellschaftlichen Fortschritt zu erzielen, braucht man halt den bisweilen leicht utopischen jugendlichen Drive ^^... Populismus betreiben alle Seiten, wirtschaftlich bringen die Konservativen auch nicht unbedingt mehr zustande (England, Spanien, ...). Und in dem Fall entscheidet man sich halt doch eher für eine sozialistische Gesellschaft von morgen als für eine konservative von gestern oder eine rechtsextreme von ewig- gestern...
1. Der FN hat nicht die Mehrheit.
2. Gerade die jungen Linken bilden sich immer so wahnsinnig viel ein auf ihre "höhere Bildung", auf ihre vielfältigen Interessen und ihren Weitblick. Mit einer Mischung aus Herablassung, Dünkel und Elite-Bewusstsein blicken sie oft auf die herab, die sie zu vertreten glauben; also auf jeden Handwerker, der nicht die Matura hat und denken, ihr 2. Semester Sozialwissenschaft sei Wunder was für eine Leistung.
Insofern wirkt deren Leichtgläubigkeit um vieles peinlicher.
die Politikverdrossenheit am meisten.
Da ist mir ein aufrechter Konservativer lieber, der sagt: "Leute, schlagt euch das aus dem Kopf. Das geht nicht."
Aber wer hat dazu noch den Mumm?
Schlimmer, die, die das versuchen, wie jetzt Ryan in den USA, müssen sich dann noch anpatzen lassen wegen ihrter Herzlosigkeit. Von genau den Hollandes und Obamas, die ihrerseits ihre Versprechen nicht einhalten. Und die auch das vor der Wahl wissen.
...Auch diese Menschen haben nur zwei Hände und kochen mit Wasser.
Man kann von niemandem erwarten dass er in 3 Monaten Wunder vollbringt. Kandidaten sollten das aber auch nicht versprechen. Wenn er es schafft in seiner Amtszeit eine Politik einzuführen die es ermöglichen könnte das Budgetloch bis in einigen Jahren zu stopfen hätte er schon Großes geleistet.
Aber die Menschen wählen einen Präsident und erwarten "Change" und das sofort... und das ist nunmal nicht möglich. Und die % denen dieser einfache Zusammenhang nicht klar ist sieht man dann an den sofort sinkenden Umfrageergebnissen.
Solange wir aus billiglohnländer importieren ohne ausgleichende strafzölle wird es mit und bergab gehen
Ob frankreich oder sonst ein eu land wir können nicht zu den selben konditionen wie china und co produzieren
Gott sei dank nicht . So einfach ist das .ich scheiss auf die globalisierung von der haben nur wenige für einen kurzen zeitraum etwas aber zerstören alles für viele
Nein unsere Arbeitsplätze gehen nicht in Billiglohnländern verloren. Unser Konkrrenten sind die hochentwickelten Industrieländer wie vor allen Deutschland. In dieser Liga spielen wir. Wenn Sie europäisch denken, italienische Schuhe oder belgische Spitzen, das war einmal und die können sich jetzt nur mehr Reiche leisten. Auch mit Schutzzöllen werden Sie keine Massenschuhproduktion in Italien mehr aufziehen können, von der Elektronikindustrie in Asien ganz zu schweiegn. Ich wüsste nicht was ein Schutzzoll aufs Ipad oder Smartphone bringen sollte.
Nur ein Beispiel ein Geschäftsfreund von mir hat seit Generationen. Socken in Italien produziert war einer der Größten Produzenten
Das ganze Dorf hat dort für Ihn gearbeitet jetzt musste er seine Produktionstätte schließen da er nicht mehr konkurenzfähig mit China ist ,und importiert selber aus China und das ganze Dorf ist arbeitslos !
Und da gibt es Tausende Beispiele in jeder Branche die stehlen und kopieren und bringen es zu günstigen Preisen bei und auf den Markt . Oder googeln sie mal
Den taschenhersteller. LV outlett da haust ihnen die Gucker raus versprochen eine Seite aus China nicht Klagbar
Das Problem in Ihrem Bespiel sind nicht die Socken oder Chinesen sondern dass sich dort nichts weiterentwickelt hat.
Was glauben Sie welchen Lebensstandard wir hätten wenn bei uns heute noch die Arbeiter Socken nähen würden? Den selben wie in China.
In einer globalen Welt kann kein Produzent mit einem lokalen europäischen Markt, den man vielleicht schützen könnte (natürlich mit Gegenstrafzöllen für eigene Exportartikel) überleben. Die Italiener haben die Socken früher in die ganze Welt exportiert.
Es bringt auch nichts den Menschen in Indien, China, oder Vietman ihrer einzigen Erwebsquelle neidig zu sein.
Der Fehler in Ihrem Beispiel war der Stillstand.
Wer sich nicht weiterentwickelt bleibt irgendwann als urzeitliches Fossil übrig.
der war schon vor der Wahl ein Loser
Hat nur gewonnen weil Sarkozy so eine Null ist.
Die französische Politik scheint überhaupt nur aus Katastrophen und Eierköpfen zu bestehen. Das kann man bei uns zum Glück nicht behaupten. Sarcasm off.
Nein...der hat nur gewonnen weil er versprochen hat die Rente mit 60 wieder einzuführen und jetzt will der nette Herr aus Frankreich mit Eurobonds die anderen Nordländer an der Finanzierung beteiligen, weil er selber nicht weiß wie er das Finanzieren soll.
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