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Frank Stronach setzt auf Frank Stronach: Der 79-Jährige will die Politik aufmischen.
Wien - Frank Stronach wird eine eigene Partei gründen, und er hat sich bereits einstimmig zu ihrem Vorsitzenden erklärt. Der austro-amerikanische Milliardär wird sich diese Partei im September zu seinem 80. Geburtstag schenken.
Das Programm ist einigermaßen radikal und richtet sich in dieser Form vor allem gegen die FPÖ: Der Magna-Gründer will für den Austritt Österreichs aus dem Euro kämpfen. Sonst noch: Kampf gegen Freunderlwirtschaft und Korruption, die Forderung nach einer umfassenden Verwaltungsreform ist schon aus den bisher gehaltenen Vorträgen Stronachs bekannt.
Die anderen Parteien reagierten naturgemäß ablehnend. "Mit Geld kann man nicht alles kaufen", sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Er unterstellt Stronach bei seinen politischen Ambitionen geschäftliche Interessen. Kanzler und SPÖ-Chef Werner Faymann sieht Widersprüchlichkeiten in Stronachs Programm. Die ÖVP kritisiert vor allem den Anti-Euro-Kurs des Milliardärs. Stefan Wallner, Geschäftsführer der Grünen, fürchtet die "laute Stimme, die Europa zerstören will", damit trete Stronach in einen "Wettstreit mit der FPÖ".
Wer seine Mitstreiter sind, will Stronach erst im September verraten, es sollen prominente Köpfe darunter seien, offenbar versucht der Milliardär auch, Leute aus anderen Parteien abzuwerben. Mit der Idee einer Parteigründung trägt sich der Milliardär schon länger, er hat auch Gespräche mit dem BZÖ und dem Liberalen Forum über eine mögliche Kooperation geführt. Zuletzt hatte er erklärt, keine Partei zu gründen und nicht anzutreten, doch seit Freitag ist wieder alles anders. Der Austrokanadier will schon bei der nächsten Nationalratswahl im Herbst 2013 kandidieren, als Ziel hat er zehn Prozent genannt. (völ, DER STANDARD, 12.8.2012)
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Was auf uns an Kosten bei einer Abschaffung der gemeinsamen Währung zukommen, darauf nimmt er keine Rücksicht - mir kommt vor, er legt es darauf an, den europäischen Wirtschaftsraum zugunsten vor allem Nordamerikas zu schwächen. Schade - auch er hat vom Euro profitiert; was er aufführt ist Populismus in reinster Form, mit genau der selben Anzahl an wirkungsvollen Konzepten wie die orange-blauen Rechtsextremen: null.
Die SPÖ hat ihre sozialen Wurzeln ohnehin vergessen und verraten. Die FPÖ ist wankelmütig in der EU Einstellung und ausserdem instabil und anfällig für unsaubere Vorgänge (siehe FPK, Grasser, Gorbach,..). Die Grünen sind offenbar mehr links als demokratisch und fürchten Volksentscheidungen (siehe Wien). Die Macht-ÖVP ist die klassische Blockier (siehe Bildungsdiskussion, usw.) und Abkassiererpartei und will nur diese Art der Politik fortzusetzen. Die FPK hat auch nur Bucher.
Weniger korrupte Gauner in der Politik sind bei Stronach wahrscheinlicher! Die EU kritische Einstellung ist höchst notwendig! Der hat mehr in seine Leben durchgezogen als sich ein klassischer österreichischer "Standardlaufbahnpolitiker" vorstellen kann.
Das Dream Team
Armin Assinger - Frank Stronach - Michael Jeannée - Peter H. - Jörg Haiders Schwester - Alfons Haider - Markus Rogan - Ewald Stadler - Heide Schmidt - Alfred Gusenbauer - Peter Pacult - Kurt Krenn - Werner Amon - Domenic Heinzl - Peter Rapp - Elisabeth Gehrer - Adi Pinter - Alexandra Föderl-Schmid - Robert Nissel - Madeleine Petrovic
Da kann eigentlich gar nix mehr schief gehen?
Der konnte schließlich nur deshalb so groß werden, weil die USA und Kanada Mitte der 1960er Jahre ein Handelsabkommen beschlossen, das die kanadische Zulieferindustrie massiv stützte und förderte.
Seine - "steuerschonend" via Schweizer Wohnsitz und Kanalinsel-Briefkastenfirma vor dem österr. Finanzministerium behüteten - Milliarden verdankt er also nicht zuletzt massiver staatlicher Regulierung.
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