Oberösterreicher nach Weltumrundung sicher in Heimat gelandet

  • Helmuth Lehner ist nach seiner Solo-Weltumrundung wieder zu Hause.
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    Helmuth Lehner ist nach seiner Solo-Weltumrundung wieder zu Hause.

Dreimonatige Reise war Benefizaktion für "Kinder in Not"

Linz - Der 44-jährige Freizeitpilot Helmuth Lehner aus Schörfling im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich ist nach seiner Solo-Weltumrundung mit einem Kleinflugzeug am Samstagnachmittag wieder sicher in der Heimat angekommen. Er hatte seine Reise vor genau drei Monaten in Hörsching begonnen. Mit der Aktion sollte Geld für Familien gesammelt werden, die Ihre Väter durch ein Flugzeugunglück oder andere Unfälle verloren haben.

Mit seiner einmotorigen Maschine war Lehner am 11. Mai vom Linzer Blue Danube Airport in Hörsching gestartet. Lehner ist Mitglied beim Sportfliegerclub St. Georgen im Ybbsfeld in Niederösterreich und war gut befreundet mit seinem Clubkollegen Hans Gutmann. Dieser hatte 1996 als erster Österreicher in einem selbst gebauten Flugzeug die Welt umrundet und war im vergangenen Jahr in Italien bei einem Absturz ums Leben gekommen. Ihm widmete er die Weltumrundung.

Unterwegs war der Pilot mit einem Flugzeug vom Typ Aerospoolin WT9 Dynamic mit einem 100 PS-Motor, dessen Reisegeschwindigkeit 250 km/h beträgt. Um Etappen mit bis zu 4.000 Kilometern Länge bewältigen zu können, musste das Fluggerät erst noch umgebaut werden. War es ursprünglich als Ultraleichtflugzeug typisiert, erhielt Lehner eine Sonderzulassung der Luftfahrtbehörde für ein Abfluggewicht von maximal 750 Kilo. Diverse Zusatzinstrumente und auch ein größerer Tank von 400 Litern für eine maximale Flugzeit von 19,5 Stunden machten diese Genehmigung notwendig. Etwa 3.700 Kilometer war die längste Einzeletappe von Hawaii nach San Francisco, insgesamt hatte er seine Flugstrecke in Richtung Osten um die Welt mit fast 48.000 Kilometern berechnet. (APA, 11.8.2012)

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12 Postings
Ich habe dieses Wochenende mit einem Benefiz-Besuch der Excalibour City verbracht.

Meine Gattin war zwar zu Beginn dagegen, aber als ich ihr sagte, ich würde es für SOS Kinderdorf tun, hat sie mich fahren lassen.

Spenden für Kinder, die ihre Väter durch Flugzeugunfälle verloren haben?

OK, Respekt vor der fliegerischen Leistung.

Aber der Kreis der Begünstigten erscheint mir ziemlich eng. So ungefähr: Spenden für Kinder von Juwelieren, die von einem Diamanten erschlagen worden sind....

und er flog, dies war sein Wille

mit der Panzerknackerbrille

Komische Weltumrundung,von der keiner was mitgekriegt hat.

Und jetzt hat er genauso viel Geld gesammelt, wie die Uhr auf seinem Handgelenk Wert ist.

So einen Flug als "Benefizaktion" zu verkaufen ist einfach nur lachhaft. Dampfplauderer!

Die Leute, die sich zu Lebzeiten ein eigenes Flugzeug, oder Anteile an einem Flieger leisten konnten, hatten eh genug Geld. Da wäre es sinnvoller, Geld für allein erziehende Mütter zu sammeln, die im Winter nicht wissen ob sie etwas zu heizen oder zu essen kaufen sollen.

Das Ding mit dem er durch die Gegend fliegt kommt so auf

100.000 - 120.000 € je nach Austattung. Ist sicher nicht billig, aber ich seh sicher jeden Tag Autos um den Preis an mir vorbeifahren.

Wenn man es gebraucht kauft ist es wesentlich günstiger.

Und ja klar - Wandern etc ist ein billigeres Hobby. Aber zum Kreis der Superreichen muss man für die Fliegerei nicht gehören.

Sie überschätzen die Kosten des Hobbies Fliegerei. Das kommt für Otto Normalverbraucher auch nicht teuerer als sich ein Auto zu leisten.

Der Link zur Story wäre nicht schlecht. Aber das ist wohl APA/DerStandard zu einfach...
http://www.weltumrunder.at/

was mich interessieren wuerde ist

wie der die buerokratie in den verschiedenen staaten bezueglich ueberflugsrecht und bezahlung plus der spritrechnungen etc. in den verschiedenen laendern bebaendigt hat (per cash, oder ?). kann er uns vielleicht etwas sagen ?

Gratuliere und willkommen daheim!

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