Autos auf A1 bei St. Pölten mit Wildschweinen kollidiert

  • Elf Wildschweine sind bei Kollissionen mit Autos verendet.
    foto: apa/pi altlengbach/sid nö

    Elf Wildschweine sind bei Kollissionen mit Autos verendet.

Rudel hatte sich auf Fahrbahn verirrt - Elf Tiere verendet - Keine Verletzten in Fahrzeugen

St. Pölten - Auf der A1 im Gemeindegebiet von Kirchstetten (Bezirk St. Pölten) sind am Samstag in den frühen Morgenstunden vier Autos mit Wildschweinen kollidiert. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion hatte sich ein Rudel auf die Richtungsfahrbahn Wien verirrt. Elf Tiere verendeten. In den Fahrzeugen wurde niemand verletzt.

Laut Polizei hatten sich die Unfälle gegen 0.45 Uhr ereignet. Bei Straßenkilometer 45 waren drei Autos mit den Wildschweinen kollidiert. Die Autos mussten von Abschleppdiensten abtransportiert werden, so die Sicherheitsdirektion. Für Samstag war eine Kontrolle des Wildschutzzauns an der Autobahn anberaumt. (APA, 11.8.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 184
1 2 3 4 5
Wie geht sich das aus?

Vier Autos, elf tote Tiere? Was - haben die Fahrer die Tiere denn verfolgt? Sind die Leute alle schaßaugert oder was?

Peinlich nur..

das eine Gruppe Wildschweine nicht als "Rudel" sondern als "Rotte" bezeichnet wird..

So beim Drüberlesen stand da "Rudas hatte sich auf Fahrbahn verirrt"
Wär ja nicht das erste Mal, dass sie im Straßenverkehr in Schwierigkeiten gerät.

leinenpflicht für wildschweine.

Helmpflicht, bitte schön!

Unverantwortlich von den Wildschweinen

Die benehmen sich ja fast wie die Radfahrer. Nur höflicher: Sie grunzen, aber sie zeigen nicht den Mittelfinger, wenn sie randalieren

Ich war gestern kurz danach am Unfallort

Von Wildschweinen war nichts zu sehen, wozu 3 Notarztwägen vor Ort waren, wenn keine Person zu Schaden kam ist fraglich und wieso nur ein PKW rücklings am Dach lag ist auch nicht ganz nachvollziehbar.

Für uns hat sich das eher nach Sekundenschlaf, Überschlagen mit 3 Verletzten und einem Toten dargestellt.

Die Wildschweine waren tatsächlich da. Jene Autofahrer die rücksichtslos in der Rettungsstrasse vorgefahren sind und nachfolgende Einsatzkräfte minutenlang bei der Passage behinderten. Aber vierbeinige?

Übrigens: Gestern zeigte sich wieder einmal, dass das Konzept der Rettungsgasse Schwachsinn ist und es 10mal mehr Sinn machte, den Pannenstreifen wieder für die Einsatzkräfte im Unfallfall bereitzustellen.

Ja ja die Rettungsgasse

Den Unsinn haben die Behörden ja mittlerweile erkannt. Nur: Aus Staatsraison kann man das Gesetz jetzt nicht mehr aufheben, ohne das Gesicht zu verlieren. Ist ja so: Die Rettungsgasse funktioniert eigentlich immer. Außer in Notfällen: Also wenn die Kolonne eine Notbremsung durchführen muß. Aber genau dann hätte man sie am dringendsten gebraucht. Weil man das schon immer wußte, haben wir den Pannenstreifen eingeführt (ein "austriacum").

Da fällt uns ja wieder das Licht-am-Tag-Gesetz ein, das uns viele Unfälle und Todesopfer eingebracht hat und dann deshalb wieder aufgelassen wurde. Man hat ja nur gut gemeint.

Hinterher waren ja viele "immer schon dagegen", bis auf den Caspar Einem, der hatte halt Charakter und seinen Irrtum einbekannt.

die wildschweine waren schon im kofferraum verstaut ;-)

wir waren wohl "kürzer danach" am Unfallort, weil da war noch das volle Ausmaß des Gemetzels zu sehen.
3 Notarztwägen wahrscheinlich deshalb, weil die Autos vollbesetzt waren und ob jemand verletzt wurde stellt sich ja erst nach der Untersuchung heraus ;)
Von einem am Dach liegenden PKW hätte ich allerdings nichts mitbekommen. Hat da nachher noch einer abgehoben. Schweineteile lagen ja genug herum :(

Das war wahrscheinlich der andere Unfall bei STP, mit 2 Toten.

Das Konzept der Rettungsgasse ist sogar sehr gut, nur ist der gemeine Österreicher einfach viel zu dumm dafür.

es sind nicht nur Österreicher dabei ...

Von den Piefke kannst es sowieso nicht erwarten und die Anderen verstehen die nur in Deutsch aufgehängten Hinweisschilder nicht.

In DE gibt's die Rettungsgasse seit Jahrzehnten ...

... und nachdem ich heuer mehrere tausend km auf deutschen Autobahnen unterwegs war, kann ich sie insofern beruhigen: "der Piefke" hat das sehr wohl verstanden und er macht auch längst nicht so eine Staatsaffäre daraus wie wir Ösis!

Also vor dem Pfändertunnel ..

.. steht das auf Deutsch und Englisch dort.

Das Problem liegt wohl eher daran, daß man in Deutschland schwer bestraft wird, und in Österreich eben nicht. In Deutschland funktioniert das bei Stau oder Unfall sehr gut!

das stimmt schon, dass es nicht nur österreicher sind. aber die meisten sind die sie. als ich letztens auf der a21 wegen eines hubschraubereinsatzes stehen musste, haben sowohl ein deutscher aber die meisten österreicher die rettungsgasse versperrt - obwohl ein polizeiauto vor dem rettungseinsatz vorgewarnt hat. das nenne ich dann ignorant von den wahlberechtigten mündigen bürgern dieses landes...

Ist eine philosophische Frage

Österreicher brauchen traditionell viel länger um sich mit Neuem anzufreunden. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, weil es in anderen Dingen schädliches abwehrt.
Österreiuher sind so gesehen die schlechteren Deutschen aber die besseren Schweizer.

Beispiele liefere ich gerne nach.

eben weil die österreicher "länger brauchen" ist die diskussion, ob man die rettungsgasse wieder abschaffen soll, zu diesem zeitpunkt total verfrüht.
es gibt noch immer viel zu viele, die überhaupt nicht wissen, was die rettungsgasse ist und noch viel mehr, die nicht wissen, ob und wann man eine solche bilden muss.
da wird bei zähflüssigem verkehr auf der tangente mit tempo 40-50 wild in schlangenlinie herumgeeiert, dass es eine freude ist...

Ist ja eh nur ein Sommerthema

Wie schön war es, als sich der im Sommer darbende Journalismus immer wieder einmal auf das Ungeheuer von Loch Ness stürzte.
Heute nimmt man sich ernsthafter Themen an und scheitert daran derart grandios, dass man immerhin Verwirrung stiftet.

Seit ich vor ca. einem Vierteljahrhundert den FS gemacht habe, konnte mich niemand zufriedenstellend über die unlösbare Lücke hinüberretten, welche sich auftut, wenn man auf der Autobahn abblenden muss und dann ausreichende Sicht nur bis max. 50 - 60 km/h gegeben ist. 99% der Autos fahren nachts auf der Autobahn in einer rechtlichen und technischen Grauzone. Und das restliche 1% kann sich gleich zu den Wildschweinen gesellen. Schlussfolgerung für mich: ich fahr eh vorzugsweise mit dem Zug wenns geht und versuche ansonsten verbissen, bei 120 km/h potentielle Hindernisse zwischen den Rücklichtern der vor mir fahrenden Autos zu erahnen. Aber besser wäre es, wenn wir alle unsere Tempoerwartungen zurückschraubten..

Und im Zug, wo Sie so gerne fahren

sitzen Sie sicher neben dem Zugführer. Denn der könnte ja was falsch machen. Ganz abgesehen davon, dass es es auch dort systematische Sicherheitsmängel geben könnte.

Lieber Mann/Liebe Frau, Leben ist Abenteuer. Und Reisen ist und war ganz sicher immer Abenteuer mit unklarem Ausgang. Denn wenn wir uns vor allem alles, was anders und vermutlich unsicher ist, schützen wollen, dann landen wir in einer Plastikwelt, die wir so nicht wollen.

richtig, ich stelle mir diese Frage auch oft.

Aber man sieht auch mehr als 50 m mit dem Abblendlicht, somit muss man nicht nur 50 km/h fahren.

Hm,

bis Wien wärns auf meim Kühlergrill gar gedünstet gwesen...

Posting 1 bis 25 von 184
1 2 3 4 5

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.