SPÖ schließt Koalition mit FPK aus

Rote wollen nach der Wahl Führungsanspruch stellen

Wien/Klagenfurt - Eine klare Absage hat der Kärntner SPÖ-Chef Peter Kaiser einer Koalition mit der FPK unter derzeitiger Führung erteilt. Im momentanen Zustand und unter der Führung von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Parteichef Kurt Scheuch sage er zu einer möglichen Koalition nach der Wahl "dezidiert nein", hielt Kaiser am Samstag in der ORF-Reihe "Im Journal zu Gast" fest. "Ich möchte niemanden als ehemaligen Wähler der FPK (..) vor den Kopf stoßen, aber die politische Führungsriege der FPK ist für mich kein Koalitionspartner."

Nach der Wahl - der SPÖ wird in den jüngsten Umfragen Platz eins prognostiziert - wird seine Partei den Führungsanspruch stellen, sagte Kaiser. Man wolle dabei mit all jenen zusammenarbeiten, die bereit seien, "in Kärnten diesen Schutt und Trümmer, die es jetzt gibt", wegzuräumen und "Schritt für Schritt" an einer neuen Zukunft für das Land zu arbeiten.

Als Partner dafür kämen Grüne und ÖVP infrage. Dörfler und Kurt Scheuch "erscheinen mir dafür nicht geeignet", so der rote Parteichef, sonst würden diese jetzt nicht mit aller Macht daran arbeiten, einen Neustart für Kärnten zu verhindern - "in Wirklichkeit nur um 100 Tage länger an der Macht zu bleiben". (APA, 11.8.2012)

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Grün/Rot in Kärnten

wie in Baden/Würtemberg. Ein grüner Landeshauptmann wäre die richtige Antwort der Kärntner auf Bonzentum von SPÖ und Korruption von FPK.

Bonzentum von SPÖ

also bei Kaiser ist beim besten Willen nix von Bonzentum zu finden....

drum darf der Kaiser auch den Vize machen. Aber LH sollte der Holub werden, der hat schließlich alles aufgedeckt.

...und auch an der ehemaligen Spitzenkandidatin Schaunig

war nichts bonzenhaft.

Es mag schon sein, dass einige Spitzenfunktionäre der SPÖ Kärnten sich etwas (im hunderttausend Euro Bereich) bezüglich Auftragsvergaben zu Schulden kommen ließen - ABER:

Gabi Schaunig kritisierte bereits 2008 das Birnbacher-Honorar - und legte sich auch quer bei der Honorarausahlung durch die Landesholding (vergeblich).

Gabi Schaunig erstattete 2006 Anzeige bezüglich des "interessanten" Geldflusses an das süditalienische Büro von Seite der Kärnten Werbung.

Ich kann mir nicht helfen, aber ich halte solche Aussagen für unklug. Parteien sollten klar ihre eigene Linie darstellen. Wenn diese dann in Koalitionen nicht hinreichend umgesetzt zu werden verspricht, so müssen Koalitionsverhandlungen scheitern. Im vorhinein sollte nichts explizit ausgeschlossen werden müssen. Denn wenn die eigene Linie klar genug dargestellt wird verstehen sich etwaige Bündnismöglichkeiten und -unmöglichkeiten ja von selbst.

Wenn die SPÖ in Kärnten auch mit der FPK,

also der de facto Schwesterpartei der FPÖ eine Koalition ausschliesst, so finde ich das nur gut so. Was in anderen Bundesländern und auf Bundesebene funktioniert, funktioniert auch in Kärnten!;-))

Ich habe nur das Interview in Ö1 gehört und da hat er eine Koalition mit der FP mit der derzeitigen Führungsriege ausgeschlossen.

Bei mir hat der einen dicken Pluspunkt dafür, dass er sich festgelegt und sich nicht ausschließlich an taktischen Überlegungen orientiert hat.

ich kann mir nicht helfen..

ich finde es sogar äußerst klug und richtig bereits VOR wahlen seinen wählern klar zu sagen was augeschlossne wird.

derartige ansagen machen eine wahl einfacher, so muss man nicht, wie etwa bei der vp, befürchten, dass wenn man diese partei wählt, plötzlich die korrupten extremisten mit-unterstützt werden.

Tut mir leid, aber ich finde, das ist ein Topfen, was Sie hier schreiben.

würdest du mit verurteilten koalieren wollen?

zusammenarbeiten muss man, wenn man den proporz nicht abschafft, trotzdem

Es ist das Recht um nicht zu sagen die Pflicht

jeder deomokratisch gesinnten Partei die Zusammenarbeit mit der Fäkalien Partei auszuschließen.

Na dann brauchen wir aber gar nicht wählen. Da Rot/Grün keine Mehrheit kriegen, wird's dann eh Schwarz/Blau - das können wir auch günstig ohne Wahltheater haben.

Hab das Interview gestern "im Journal zu Gast" gehört.

WIESO hat der Kaiser die blöde Angewohnheit wie der Jörg Haider und seine Spießgesellen, zu sagen "Der Peter Kaiser will..." statt "ich will...".
Hats mi grissn jedenfalls.

Weil ein Kaiser immer in der 3. Person von sich spricht ;)

Ein Kaiser spricht in der ersten Person Plural von sich.

Eine gespaltene Persönlichkeit spricht in der dritten Person Singular von sich.

Schande über sein schütteres Haupt...

hm, überhaupt ein Landeskaiser.

Obwohl, unsere einschlägigen (Gleissner, Ratzenböck, Phühringer) in OÖ haben diese Angewohnheit nie entwickelt; lediglich der Pühringer läßt einen immer merken, daß er nach Höherem strebt (was auch der Biermösl-Blasn aufgefallen ist bei einem ihrer vergnüglichen OÖ-Besuche).
Die Diktion vom glatzert Erwin ist mir nicht geläufig.

Aber ein bemerkenswertes Phänomen ist mir kürzlich im Burgenland aufgefallen: dort muß man zur Kenntnis nehmen, daß man, wenn man die Ortsgrenze von Frauenkirchen überschreitet, in "die Heimatgemeindes unseres Landeshauptmannes" eintritt, klingt eher wie "unseres allergnädigsten Herrn von Gottes Gnaden" oder so....

dem kärntner di wahl und der rest darf dann wieder lachen wenn die blauen wieder weiterpackln....nichts geändert, nichts gelernt....kärnten eben ;-)

...eh klar...

Die wollen in keine Regierungsverantwortung.

die frage ist..o

ob diese dümmliche ablenkungskampagne bei den potentiellen fp-wählern ankommt.

offensichtlich halten die handelnden personen bei den lbauen ihre wähler für strohdumm, die nächste wahl wird zeigen ob sie damit richtig liegen...

die fpö hat angst und lügt wohl noch dümmer als sonst

Gehirn abschalten und fpk waehlen...

.... und gar nicht merken, wie einen die effen ueber den tisch ziehen.

Wie soll man etwas abschalten,

das ganz offensichtlich nicht vorhanden ist?

Für Rot-Grün wie in Wien fehlen in Kärnten ein paar Voraussetzungen:

-zigtausende vom roten Parteibuch abhängige Beamte

-die große Menge an links wählenden Zuwanderern, die vom österreichischen Sozialstaat profitieren

-die vielen Studenten, die mangels Lebenserfahrung noch an den Schuldensozialismus glauben

-die Bereitschaft Kriminalität in ungeheurem Ausmaß hinzunehmen

-die komplette Abhängigkeit des Bürgers von roten Gnadenakten bei Wohnungsvergabe, Jobs im öffentlichen Bereich und positiven Bescheiden für Wirtschaftstätigkeit

-die Bereitschaft sich Obrigkeiten mit Freude zu unterwerfen

Die Kärntner wählen wen sie wollen. Man wird sich hier noch wundern.

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