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Ob eine Facebook-Party öffentlich oder privat ist, entscheidet ein Mausklick.
Nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder Facebook-Partys aus dem Ruder gelaufen sind, wollen deutsche Politiker das soziale Netzwerk nun in die Pflicht nehmen. Sie fordern das Unternehmen auf, sich an den Kosten für die Polizeieinsätze zu beteiligen.
Gegenüber der "Südwest Presse" erklärte der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall: „Eine kommerzielle Internetplattform, die so etwas ermöglicht, trägt auch ein großes Maß an Verantwortung." Der SPD-Politiker will auch bei den Nutzern selbst ansetzen. Straftaten und Ordnungswidrigkeiten würden "knallhart verfolgt", wenn Partys trotz Verbots stattfinden und Verwüstungen oder Ruhestörungen nachziehen.
Auf Bundesebene würde bereits diskutiert, wie sich Facebook beteiligten soll, wenngleich das Unternehmen wenig Einsicht zeige, so der Politiker. Zustimmung erhält Gall vom bayerischen Innenminister Joachim Hermann. Der "Bild" sagt der CSU-Poltiker, dass „Online-Foren wie Facebook eine besondere Verantwortung" hätten. Regeln außerhalb des Internets müssten auch im Internet gelten. "Daran muss sich auch ein so großer Konzern wie Facebook halten."
Facebook werden den Schutzpflichten gegenüber den Usern nicht gerecht, "wenn zwischen einer Einladung an den Freundeskreis oder die ganze Welt nur ein Mausklick entscheidet", kritisiert Hermann. Die Plattform sollte hier Warnhinweise und Schutzmaßnahmen einführen.
Bei der Polizei wird die Haltung der Politiker begrüßt. Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, sagt im "Bild"-Interview, dass eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden müsse, um Facebook an den Kosten für die Polizeieinsätze zu beteiligen. Die Firma könne nicht so tun, „als ginge sich das alles nichts an."
Erst vor kurzem wurde ein 20-jähriger Lehrling mit einer Zahlung von über 227.000 Euro konftrontiert, nachdem er zu einer Party in einem Konstanzer Freibad aufgerufen hatte. Trotz Verbots erreichte die Einladung 12.000 Personen. Bei der Veranstaltung sei es zu Sachbeschädigungen, Körperverletzungen sowie zu Übergriffen auf Polizeibeamte gekommen. (red, derStandard.at, 11.8.2012)
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ABER NUR DANN, wenn die politischen Parteien die Kosten für Gerichtsbarkeit und Schadenersatzforderungen etc. aus den eigenen Taschen bezahlen, wenn Korruptionsfälle etc auftauchen, oder Opfer an Mensch, Tier und Sachen anfallen dank volksverhetzender politischer Propaganda (oftmals durch Bild & Co verursacht)!!
Bin gespannt, ob da gleiches Recht für alle kommen wird ;-)
Wenn Zeitungen, Radiosender und Fernsehsender einen Hinweis bringen, dass irgendwo eine Veranstaltung stattfindet - kräht kein Hahn betreffend Haftung und Co...
Wenn jemand eine kostenlose Anzeige z.Bsp. in der Krone schaltet, dass irgendwo eine Party ist - käme niemand auf die absurde Idee, die Krone an entstandenen Kosten zu beteiligen... Bei Internetgeschichten checkt anscheinend die Mehrheit das ganze nimma....
Darum: It-Grundkurs für jeden Politwappler!
Wenn du eine ganz offensichtlich (!) nicht genehmigte Veranstaltung in die Krone schalten möchtest, wirst du kaum Erfolg haben dass das abgedruckt wird.
Außerdem hinkt der Vergleich. Bei Facebook werden solche Veranstaltungen auch oft unabsichtlich öffentlich gemacht, man muss nur ein Häkchen vergessen. Bei der Zeitung anrufen und denen das Inserat schicken ist ein Prozess, der wohl kaum unabsichtlich vonstatten geht.
Seit wann fragt die Krone oder sonst eine Zeitung nach der Genemigung, wenn man eine Veranstaltung inseriert?
Das liegt ganz eindeutig im Verantwortungbereich des Veranstalters und genau das ist ja der Punkt!
Es stimmt allerdings, dass Facebook beim Erstellen einer Veranstaltung es dem User ruhig etwas schwerer machen könnte, die ganze Welt einzuladen, indem nochmal gewarnt und nachgefragt wird, ob dieser das wirklich so möchte.
Vielleicht bin ich ja jemand Besonderer. Aber wenn ich eine Veranstaltung erstelle, wird automatisch "Freunde" ausgewählt und nicht "Public".
Daher halte ich die Forderung der deutschen Politiker für komplett überzogen.
Es gibt genug, wofür man Facebook kritisieren kann, man muss nicht noch etwas dazuerfinden ...
erm, warum sollte die Krone nicht schalten? Wenn du dafür bezahlst wirds gedruckt... Sowas nennt man dann Werbung - und ist auch eine Einnahmequelle für sie... Denen ist das doch egal was gedruckt wird - solange es nicht gegen geltenedes Recht oder die gute Sitte verstößt....
Staatsschulden loswerden leicht gemacht. Statt Beamte abzubauen um zu sparen verdonnert das Innenministerium die Beamten dazu das Internet zu durchforsten nach Facebookpartys, die schicken dann einen Stall voll Beamte hin und verrechnen das dem 'Veranstalter' bzw. Facebook.
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