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Romney präsentiert Ryan als "nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten".
Ryan im Februar dieses Jahres bei der seiner Rede auf der Conservative Political Action Conference. Einer Konferenz bei der sich das konservative Amerika tifft. Auch Romney war Gast.
Washington - Auf einem Kriegsschiff hat der US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney den Konservativen Paul Ryan offiziell als seinen Kandidaten fürs Vizeamt vorgestellt. Der 42-Jährige sei ein "Mensch großer Zuverlässigkeit, dessen Integrität unbestritten ist", sagte Romney am Samstag bei einer Kundgebung auf dem Schiff in Norfolk (Bundesstaat Virginia).
Ryan habe feste Prinzipien, die er in die Praxis umsetzen könne. Er verstehe die finanziellen Herausforderungen des Landes und sei ein "intellektueller Führer der Partei". Gleichzeitig behandele er seine politischen Gegner mit Respekt, sagte Romney.
Bei der Präsentation unterlief Romney ein peinlicher Fehler. Er stellte Ryan als den "nächsten Präsidenten der USA" vor. Später kam er zurück ans Mikrofon und korrigierte sich.
Ryan griff in seiner ersten Rede als Anwärter auf die Vizepräsidentschaft den demokratischen Präsidenten Barack Obama und dessen Vize Joe Biden an. "Wir brauchen eine neue Führung, um den Wohlstand, Wirtschaftswachstum und die Arbeitsplätze wiederherzustellen", sagte er. Er sei stolz, gemeinsam mit einem Mann anzutreten, der so viel Erfahrung aus der Wirtschaft mitbringe.
Der neue republikanische Mitbewerber um das Weiße Haus, Paul Ryan, hat in seiner ersten Rede nach seiner Ernennung patriotische Töne angeschlagen. "Wir werden die Größe dieses Landes wiederherstellen", sagte der 42-Jährige am Samstag in Norfolk im US-Bundesstaat Virginia, nachdem ihn der designierte Präsidentschaftskandidat Mitt Romney als seinen Kandidaten für das Amt des US-Vizepräsidenten vorgestellt hatte.
"Dies ist ein entscheidender Moment in der Geschichte unserer Nation, und es ist absolut existenziell, dass wir den geeigneten Mann wählen, um Amerika zu Größe und Wohlstand zurückzuführen", sagte Ryan. Hohe Arbeitslosigkeit, sinkende Einkommen und erdrückende Schulden seien das Ergebnis "fehlgeleiteter Politik" der Regierung von US-Präsident Barack Obama.
Ryan ist Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Repräsentantenhauses und hat den Ruf eines eisernen Sparers. Obamas Wahlkampfteam erklärte, Ryan habe seinerzeit als Mitglied des Kongresses die "unbedachte Wirtschaftspolitik" von US-Präsident George W. Bush verteidigt. Diese habe zu einem "explodierenden Defizit" geführt und die US-Wirtschaft ruiniert. Ryan vertrete eine "radikale" und "schlechte" wirtschaftspolitische Vision. Sollte diese zur Anwendung kommen, würden sich "katastrophale" Fehler wiederholen.
Ryan ist Vorsitzender des Budget-Kommitees im Repräsentantenhaus, dem er seit 1999 angehört. Er war maßgeblich an der Ausarbeitung des republikanischen Gegenvorschlages "The Path to Prosperity" zum Budget beteiligt. Ryan steht hinter einem vom US-Repräsentantenhaus im März verabschiedeten Haushaltsplan, der Einsparungen in Höhe von rund fünf Billionen Dollar (vier Billionen Euro) binnen zehn Jahren vorsieht. Der Plan hat allerdings keine Chance den Senat zu passieren, in dem die Demokraten von Präsident Barack Obama die Mehrheit halten.
Eine Nominierung Ryans, der bereits siebenmal ins Repräsentantenhaus gewählt wurde und sein halbes Leben im Kongress gearbeitet hat, ist eine klare Kampfansage an Obama, weil der Streit über Staatsausgaben Demokraten und Republikaner bisher besonders gespalten hat. Ein Wahlkampf mit Ryan als Vizekandidat der Republikaner könnte zu einer Grundsatzdebatte über die Zukunft der US-Haushaltspolitik führen.
Ryan bietet aber auch klare Angriffsflächen für die Demokraten. Diese haben seinen Haushaltsvorschlag bereits heftig kritisiert, sie werfen ihm vor, Millionäre steuerlich zu entlasten und wichtigen Bundesprogrammen den Geldhahn zuzudrehen. Ryans Plan sieht auch vor, das staatliche Gesundheitsprogramm Medicare teilzuprivatisieren. Romney soll Ende August auf dem Parteitag der Republikaner in Tampa im Bundesstaat Florida offiziell zum Herausforderer von Obama gewählt werden.
Ryan Lizza, der für den New Yorker ein Porträt über Paul Ryan geschrieben hat, nennt die Entscheidung Romneys die gewagteste seiner politischen Karriere. Ryan habe kaum Erfahrung in der Privatwirtschaft, ein Faktor der immer wieder kritisiert worden war und sei politisch nicht besonders erfahren, argumentiert Lizza. Ryan ist 42 Jahre alt, Katholik und dreifacher Vater. (red/APA, derStandard.at, 11.8.2012)
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Nunja, ~50% der Wähler (manchmal ein bisschen mehr, manchmal ein bisschen weniger) wählen jedes Mal für den Kandidaten, der ganz offen die obersten zwei Prozent auf Kosten aller anderen vertritt.
Entsprechend haben auch diese Kandidaten eine Chance.
Also genauso wie der derzeitige Präsident, nur das Ryan eben nur Vizepräsident wird und nicht Präsident.
Abgesehen davon hatte Obama bei Amtsantritt noch weniger politische Erfahrung als Ryan.
Das Argument Erfahrung ist spätestens seit 2008 und der Wahl Obamas obsolet...
Warum Ryan eine gute Idee ist:
www.politico.com/news/stor... tml?hp=f2#
Warum Ryaan eine schlechte Idee ist:
www.politico.com/news/stor... tml?hp=f3#
was ist los mit der menschheit, dass es so vielen leuten so wichtig ist groß und bedeutend zu sein?
warum ist das ansehen, die macht, der einfluss wichtiger als gesundheit und ein leben in selbstbestimmung und ohne mangel?
332 Wahlmänner für Obama, 206 für Romney:
www.politico.com/2012-elec... wing-state
The dont show anything.
Das sind nur Prognosen, Vermutungen. Und die basieren auf zweifelhaften Daten, und sagen praktisch nichts konkreters aus.
Es könnte alles komplett anders kommen, was dann?
Politico war auch schon mal besser, haben sich wahrscheinlich auch schon selbst verkauft..
Es gibt hier ja einige Leute, die sich für Romney/Ryan aussprechen, einige darunter haben sich vor vier Jahren vehement für das Duo Infernale McCain/Palin ausgesprochen. Mich würde einfach einmal interessieren, wie kann man ernsthaft solche Pfeifen vertreten und was wählt ihr hier in Österreich? Und ja, mir ist klar, dass Obama kein Messias ist, der Milch und Honig in den USA fließen lässt, aber besser als diese Witzfiguren, welche die Republikaner zuletzt ins Rennen ums Weiße Hause gesandt haben ist er allemal.
Googeln sie ihn!
(Abgesehen von Gary Johnson oder Roseanne Barr die auch noch kandidieren!)
No Obama
No Romney/Ryan
________________
Obama = Romney
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They have the same policy by now.
_
- Ich bin kein Fanboy ich bin 26 und hab mich mit Wirtschaftspolitik, Geschichte, Philosophie, Kultur, und den USA eingehend seit Jahren beschäftigt. Das macht mich nicht zum Experten, aber ich kreiege eine Ahnung. Was macht sie zum Eperten?
- Ron Paul hat die Mehrheit der Delegierten in rund 5 Bundesstaaten. Just a fact.
- Sie werfen mit Schlagworten um sich, deren eigentlichen Hintergrund sie selbst möglicherweise nicht durchschauen, bezeichnen mich aber als "Fanboy" was auch immer das ist.
Schreiben sie ein bischen rationaler, höflicher und fairer, dann können wir eine ernsthafte Diskussion beginnen, wenn sie überhaupt wollen! LG
daher die aufgesetzten englischen phrasen und der affektierte pseudoamerikanische slang.
nagut, irgendwer muss es dir mal sagen: das wirkt nicht cool, oder lässig, oder überlegen, auch wenn du das glauben solltest. es lässt auch nicht den verdacht aufkommen du hättest ahnung von den USA.
es wirkt affig.
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