Bericht für Grasser-Verfahren im Finale

10. August 2012, 18:59

Die Ermittlungen gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser schreiten voran

Wien - Die Ermittlungen gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser wegen Verdachts des Steuerhinterziehung schreiten voran: Noch im Herbst rechnet die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) mit dem Abschlussbericht der Finanzbehörden, sagte WKStA-Sprecher Erich Mayer am Freitag. Grasser selber hat immer wieder alle Vorwürfe zurückgewiesen und betont, er habe sein Einkommen korrekt versteuert.

Die Finanz prüft im Auftrag der WKStA, ob Grasser sein Einkommen korrekt versteuert hat. Grasser soll nach seiner Tätigkeit als Minister zwischen 2007 und 2009 8,45 Mio. Euro Meinl-Provisionen verdient haben. Er war für die Meinl International Power (MIP) tätig. Der Verdacht der Steuerhinterziehung von bis zu 2,6 Mio. Euro aus den Meinl-Provisionen wird seit längerem untersucht, bestätigte Mayer.

Sollte Grasser angeklagt werden, droht ihm eine Geldstrafe bis zum Dreifachen des hinterzogenen Betrags und bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe. Geprüft wird, ob der Ex-Finanzminister gewerbsmäßige Abgabenhinterziehung (Paragrafen 33, 38 Finanzstrafgesetz) begangen hat.

Anklage oder nicht?

Nach Vorliegen des Abschlussberichts der Finanz-Ermittlungen wird dieser von der Korruptionsstaatsanwaltschaft geprüft. Sie schlägt dann der Oberstaatsanwaltschaft eine Anklage oder eine Einstellung des Verfahrens vor. Die OStA prüft ihrerseits und erstattet dann dem Justizministerium Bericht. Das Grasser-Steuerverfahren ist "berichtspflichtig", weil es um eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse gehe, erläutert Mayer. Wenn das Justizministerium den Vorhabensbericht genehmigt, kann er umgesetzt werden. Wann die Entscheidung über eine eventuelle Anklage dann wirklich falle, könne er noch nicht sagen, so der Sprecher.

Mit den Ermittlungen rund um die Buwog-Vergabe habe das Steuerverfahren nichts zu tun, so Mayer. Bei der Buwog geht es um den Verdacht auf Amtsmissbrauch bzw. Korruption bei der 10-Millionen-Euro-Provision der siegreichen Immofinanz an die Grasser-Freunde Walter Meischberger und Peter Hochegger. Bei den Buwog-Ermittlungen wartet man noch auf Unterlagen aus Liechtenstein und der Schweiz sowie auf die Freigabe von in Österreich beschlagnahmter Unterlagen. Gleichzeitig laufen die Ermittlungen mit der Sonderkommission beim Bundeskriminalamt aber weiter, so würden laufend Zeugen einvernommen und zwei Staatsanwälte seien ausschließlich für die Causa tätig. "Wir warten nicht nur, wir tun auch sehr viel", versicherte Mayer. (APA, 10.8.2012)

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Grasser soll nach seiner Tätigkeit als Minister zwischen 2007 und 2009 8,45 Mio. Euro Meinl-Provisionen "verdient" haben.

Der war gut!
Schappoh!

hat die justiz jetzt die unterlagen aus liechtenstein bekommen oder nicht?

Alles nur Show. Dem Karl-Heinz wird man nichts

eindeutig nachweisen können.

Da wird doch wohl die Frau Karl rechtzeitig mit einer Weisung eingreifen und das zu verhindern wissen.

wenn ich mich nicht irre

so öffnen sich poe a poe die Schleusen der Justiz, mit der Einschränkung, dass 2 Personen aus dieser Ära unantastbar sein müssen..oder wie der Herr Sektionschef Pilnacek im ZIB 2 Interview meinte, das sei schon Vergangenheit ( auf die Frage, warum der Eurofighter-deal nicht noch einmal aufgearbeitet wird)....ich brauche diese Namen sicher nicht nennen oder ??

Den Pilnacek hätte man auch schon längst ins Saudi-Zentrum abschieben sollen.

Wenn ich jedes mal einen Euro bekommen und nicht versteuern würde, wenn es mal wieder heißt es wird eng für den Karl-Heinz, säße ich wegen Steuerhinterziehung im Häfn ein bevor er es tun würde!

da karli-heinz geht mit SICHERHEIT nicht in die kleine eingerichtete kabana in der josefstadt!!!

Guten Tag Herr Kerkermeister ich bin wieder da, der Dauergast aus Zelle 102...
Frei nach EAV.

Karli, jetzt wird's eng

Karli, jetzt wird's eng, wichtig, dass jetzt endlich Klarheit geschaffen wird, sonst vertraut ja niemand mehr in Politik und Justiz.

zukunftsvision

"... und heute können wir unseren beitrag ohne folgenden hinweis abschließen: es gilt die unschuldsvermutung"

Ich frag mich

warum sich unsere Justizministerin nicht mal zu Wort meldet, zu dem ganzen Sumpf den wir in der Politik haben.
Man könnte sich eigentlich erwarten, dass die was unternimmt um die Ermittlungen zu beschleunigen.
Ich werd das Gefühl nicht los, dass man nicht unbedingt an einer Aufklärung interessiert ist, nicht nur beim Fall Grasser.

Jetzt hat die StA den Vorhabensbericht an das Justizministerium geschickt,

was die Ministerin dazu meint, ergibt sich dann aus der Antwort, welche für die StA eine Weisung darstellt.

Hat sie doch. Bei Verschärfung zum öffnen der Konten bei Korruption sieht sie keinen Handlungsbedarf. Soweit die Einstellung dieser unfähigen Person zum Thema Korruption.

ich habe verständnis für dich, oh mein karl.

ich habe mich nämlich auch bei meiner letzten steuererklärung auf grund eines falschen bezugs in einer excel-formel um ~600 euro vertan.
allerdings zu meinen ungunsten...

tja, so gleicht sich alles wieder aus, nicht wahr?

Da kannst du einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens stellen (Frist 1 Jahr), ist mir auch schon einmal passiert.

Der edle Ritter KHG,

ein vom Regime verfolgter Dissident.

Es wird sich schon eine Menschenrechtsbeobachtungsstelle in London oder NY finden, die sich für diesen Märtyrer ins Zeug legt.

Sack KHG

2,6 Mio mal 3 (Strafe)= 7,8 Mio

8,45 Mio hat er eingesackt weniger 7,8 = 650 000 Gehalt bleiben ihm noch.

A sauerei!! für sowas sollte ihm kein cent bleiben!!!

650 k von 8,45mio ...

... so einen "Steuersatz" wünsche ich niemanden ...

Wenn er die 5 Jahre Schmalz dazu bekommt,

passt es mir eigentlich recht gut.

Die Gage für den Aini abziehen,

da bleibt gar nix mehr, auch nicht die vertraglich vereinbarte jährliche Millionen Appanage für Fioner.

ein eiertanz

solange bis die öffentlichkeit das interesse verliert. vermutlich steht grasser unter dem schutz von.............sodaß ihm nichts gravierendes passieren kann, so wie dem strasser ernstl, und dem grafen samt seiner gräfin.

Ich würde mich für den KHG einsetzen, dass er nicht die Höchststrafe bekommt. So wie der Putin für die Pussys

Aber 4 - 4,5 Jahre wäre schon ok.

aber unbedingt!

Ein paar Monate Fußfessel tragen - darauf wird es hinauslaufen. Steuerhinterzieher werden in Österreich mit Glacehandschuhen angefasst.

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