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Staatssekretär Kurz: "Jeder Zuwanderer muss seinen Beitrag leisten, gleichzeitig ist es die Pflicht der Aufnahmebevölkerung, eine Willkommenskultur entstehen zu lassen."
STANDARD: Kanada legt Wert auf eine Willkommenskultur. Was kann Österreich da lernen?
Kurz: Das Spannende an Kanada ist, dass die Leute nicht darauf schauen, woher jemand kommt, sondern was er kann. Sie suchen sich die besten Köpfe aus und haben ein Zuwanderungssystem, das auf Qualifikation und Sprache aufbaut. So bekommen sie sehr leistungsbewusste Zuwanderer ins Land. Genau das brauchen wir auch. Jeder Zuwanderer mus seinen Beitrag leisten, gleichzeitig ist es die Pflicht der Aufnahmebevölkerung, eine Willkommenskultur entstehen zu lassen.
STANDARD: Wo fehlt Unterstützung?
Kurz: Unser Bildungssystem ist alles andere als tauglich, um junge Migranten Deutsch zu lehren. Man lässt die Lehrer mit diesen Problemen oft allein, und man hat aus einer falsch verstanden Toleranz heraus in Österreich lange geglaubt, es funktioniert, wenn man Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen einfach in den Regelunterricht dazusetzt und den Rest dem Zufall überlässt. Doch das ist nicht die Lösung. Wir werden auch weiterhin ein zweites Kindergartenjahr fordern nach dem Prinzip "Gratis für alle, verpflichtend bei schlechten Deutschkenntnissen".
STANDARD: Sie wollen auch das Thema Werte forcieren, wie kann das gehen?
Kurz: Wir arbeiten an der Erstellung der Rot-Weiß-Rot-Fibel. Zuwanderer sagen uns oft zu Recht: "Na ja, worin soll ich mich eigentlich integrieren?" Wir wollen, dass jeder, der nach Österreich kommt, schon an der Botschaft im Ausland darüber informiert wird, wie Österreich tickt. Ich glaube, dass Vielfalt vor allem dann funktionieren kann, wenn es eine gemeinsame Klammer gibt. Die kann Patriotismus sein, vor allem sind es unsere Grundwerte: Freiheit, Gleichstellung von Mann und Frau, unsere Demokratie, Religionsfreiheit und so weiter. (Andrea Heigl aus Kanada, DER STANDARD, 11./12.8.2012)
SEBASTIAN KURZ (25) ist seit April 2011 Integrationsstaatssekretär.
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die willkommenskultur müssen die österreicher und österreicherinnen entwickeln, vor allem jene, die alles fremde reflexartig abwerten. ich dachte erst bei der überschrift, dass hier endlich jemand in der politik was verstanden hat. aber typisch VP. schuld, sind wie immer, die "ausländer", respektive deren mangelnde deutschkenntnisse.
Wenn man es schafft die Abwanderung eigener gut ausgebildeter Personen zu verhindern, dann wird man automatisch attraktiver für qualifizierte Zuwanderer.
Momentan gehen nämlich die Leistungsträger von anderswo genau dorthin wo auch unsere hin gehen.
Außerdem haben wir in unsere Leute bereits Geld investiert, und integrieren muss man sie auch nicht.
Und mit dem angloamerikanischen Raum werden wir ohnehin nie wirklich konkurieren können.
Was bleibt sind unsere eigenen Humanressourcen, und ein kleinerer Anteil von vorwiegend Europäern für die Österreich punktuell interessant sein könnte - wenn wir endlich aufhören, unsere Leute ins Ausland zu verscheuchen.
http://dastandard.at/134374466... Schafspelz
hier schein troz die rote punkte meiner kommentar jemand recht zu geben
Kann er vergessen. Österreich ist mit seinen hohen Steuern für leistungswillige und -fähige Zuwanderer uninteressant, wegen seiner enormen Sozialleistungen für Schnorrer aus aller Herren Länder dafür umso interessanter.
Die us-amerikanischen Firmen beuten ihre Visa-Fachkräfte genauso aus.
Der Unterschied liegt eher daran, dass man die Hoffnung hat, nach ein paar Jahren einen fixen Aufenthalt in den USA zu erhalten, u.a. durchs Mitspielen beim GreenCard-Roulette.
Möchte man mehr qualifizierte Fachkräfte müsste man deren langjährigen Aufenthalt vereinfachen, aber das will ja selbst die ÖVP nicht. So könnte man nicht Lohndrückerei betreiben.
Selbst Kanada weist zunehmend mehr asiatische Zuwanderer auf, die eben auch auf fixen Aufenthalt it allen Rechten spekulieren. Es ist ein Wunschtraum der Rechten, dass nur mehr gestandene (und sehr gut ausgebildete) Europäer und andere gewünschte Nationalitäten zuwandern.
Die Ausbildung erfolgt oft im Land selbst
Kurz: Das Spannende an Kanada ist, dass die Leute nicht darauf schauen, woher jemand kommt, sondern was er kann. Sie suchen sich die besten Köpfe aus und haben ein Zuwanderungssystem, das auf Qualifikation und Sprache aufbaut.
aber die, die kommen sind nicht die besten, sondern eher das gegenteil, denn einer der was kann, kommt so leid es mir tut, nicht nach österreich
Warum kommen die "Guten" denn nicht zu uns? Weil diese wissen dass die hier nicht willkommen sind, im Gegensatz zu den klassischen Einwanderungsländern wie Kanada. Abgesehen davon sind die die hierherkommen sogenanntes "ungenutzes Potential", denn jemand der seine Heimat verlässt um ein besseres Leben zu starten, hat den Willen per harter Arbeit nach oben zu kommen.
Stell dir nur selbst die Frage was dich dazu bewegen würde ins Ausland zu ziehen?
nein die kommen hier nicht her, weil sie in einem System wie zb den USA zu den Gewinnern gehören und in einem Land mit Abgaben und Steuern wie Österreich es so oder so nie zu etwas bringen können und wenns noch so viel Hackeln
ich arbeite in einem internationalen Konzern und egal aus welchen Land Kollegen kommen alle sind ganz begeistert von Österreich ... sicher weil überall bekannt ist wie Ausländerfeindlich wir sind
Die "Guten" kommen also nicht zu uns. Bei der Zuwanderung insgesamt liegt Österreich im EU-Spitzenfeld. Das wirft die Frage auf: Warum kommen die ganzen "Schlechten" zu uns? Jene, die der kanadische Einwanderungsminister Kenney als "ausländische Schmarotzer, die die kanadischen Steuerzahler abzocken" bezeichnet?
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