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Vertreter verschiedener ethnischer Gruppen bei der Trauerfeier für den verstorbenen Präsidenten.
Accra - Afrika hat am Freitag Abschied von John Evans Atta Mills genommen, dem Ende Juli verstorbenen ghanesischen Präsidenten. 20.000 Trauergäste versammelten sich im Zentrum der Hauptstadt Accra. An der mehrstündigen Zeremonie nahmen neben US-Außenministerin Hillary Clinton der senegalesische Präsident Macky Sall, die liberianische Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf, der ivorische Präsident Alassane Ouattara und rund ein Dutzend weiterer afrikanischer Staats- und Regierungschefs teil.
Atta Mills, der unter einer Krebserkrankung litt, war vor zweieinhalb Wochen im Alter von 68 Jahren gestorben. Der Sarg mit dem Leichnam des Staatsmanns war in die rot-gold-grüne Nationalflagge gehüllt und mit Lilien geschmückt. Weiße Tauben stiegen in den Himmel, als der beliebte Präsident am Nachmittag mit militärischen Ehren in einem Park in der Nähe des zentralen Independence Square beigesetzt wurde. Viele Bürger verfolgten die Zeremonie auf eigens in der Stadt installierten Großleinwänden. Geschäfte und Büros blieben geschlossen.
Drei Tage Trauer
Dem Staatsbegräbnis vorausgegangen waren dreitägige Trauerfeierlichkeiten. Bei der für Dezember vorgesehenen Präsidentschaftswahl hätte Mills wieder kandidieren wollen. Der Jurist stand seit 2009 an der Spitze des westafrikanischen Landes. Die 1957 unabhängig gewordene ehemalige britische Kolonie Goldküste hat seit den 1990er Jahren für Afrika mustergültige demokratische Verhältnisse.
Nach dem Tod des Präsidenten hatte Vizepräsident John Dramani Mahama das Amt übernommen. Die ghanesische Regierungspartei "Nationaldemokratischer Kongress" (NDC) unterstützt Mahamas Kandidatur bei der Präsidentenwahl. Spätestens am 1. September soll ein außerordentlicher Parteitag einen entsprechenden Beschluss fassen. NDC-Generalsekretär George Lawson erklärte, es sei sehr unwahrscheinlich, dass auf dem Parteitag noch weitere Bewerber in Erscheinung treten.
Atta Mills hatte in einer NDC-internen Vorwahl Nana Konadu Agyemang Rawlings besiegt, die Frau des ehemaligen Revolutionsführers und Ex-Präsidenten Jerry Rawlings, der die Demokratisierung des politischen Systems bewerkstelligt hatte.
Mahamas Gegenkandidat bei der Präsidentenwahl ist der Oppositionsführer und Ex-Außenminister Nana Akufo-Addo von der "Neuen Patriotischen Partei", der bei der Wahl 2008 nur knapp Atta Mills unterlegen war. (APA, 10.8.2012)
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herumgesprochen hat, die Redaktion einer Qualitätszeitung sollte wissen, dass die Bezeichnung "ghanesisch" veraltet ist und schon lange "ghanaisch" heißt. Die "Ghanaer" werden es dem Standard danken...
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