Österreichs Duo erreichte erklärtes Ziel

  • Schiff ahoi!
    apa-foto: expa/ johann groder

    Schiff ahoi!

Schmid/Reichstädter belegen Rang neun - Drei Siege für Australiens Segler

London - Die 470er-Segler Matthias Schmid/Florian Reichstädter haben die Olympia-Regatta vor Weymouth auf dem neunten Platz beendet. Das rot-weiß-rote Duo landete im Medal Race der besten zehn des Grunddurchgangs an der neunten Stelle. Die Goldmedaille ging mit Platz zwei im letzten Rennen an die australischen Dreifach-Weltmeister Mathew Belcher/Malcolm Page, die sich vor den Briten Luke Patience/Stuart Bithell und den Argentiniern Lucas Calabrese/Juan de la Fuente durchsetzten.

Österreichs Segler beendeten die Spiele damit mit zwei Top-Ten-Ergebnissen, für die beste Platzierung hatte das 49er-Duo Nico Delle Karth/Niko Resch mit Platz vier gesorgt. "Heute war immer nur die rechte Seite der Bahn bevorzugt, somit kam die Taktik ein wenig zu kurz, unterm Strich war es ein reines Speedrennen. Unser Start war zu verhalten, wir sind von Beginn weg hinterher gesegelt und konnten leider keine entscheidenden Akzente mehr setzen", sagte Schmid.

In Summe könne man aber mit dem Auftritt sehr zufrieden sein. "Wir haben uns die Top 10 als Ziel gesetzt und dieses Vorhaben dank der teaminternen Unterstützung und einer kompromisslosen Vorbereitung umgesetzt. Wir gehen gestärkt in die nächste Olympiakampagne", meinte er. "Wir sind fantastisch gestartet, haben aber gegen Ende der Serie zu viele Fehler gemacht. Das Medal Race war das erklärte Ziel, den Anspruch auf eine Medaille haben wir nie gestellt", meinte Vorschoter Reichstädter.

Australien war mit drei Goldmedaillen vor Weymouth und Portland die erfolgreichste Segel-Nation. Für Gastgeber Großbritannien war einzig Superstar Ben Ainslie im Finn ein Titelgewinner. (APA, 10.8.2012)

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