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Die sauertöpfische Miene ist angebracht: Bruce Willis wäre im Ernstfall hilflos.
Zumindest in einem bestimmten Filmsegment hat die Atombombe ein besseres Image als in der Realität: Gezielt eingesetzte Nuklearsprengköpfe haben in Katastrophenfilmen schon so ziemlich alles geleistet: Die abkühlende Sonne neuentzündet, den Mond auf die richtige Umlaufbahn zurückbefördert oder den Erdkern wieder zum Rotieren gebracht. Oder - wie im 1998er Schinken "Armageddon" mit Bruce Willis und der Optik einer Zigarettenwerbung - einen auf die Erde zurasenden Asteroiden halbiert.
Nicht dass jemand angenommen hätte, "Armageddon" wäre ein ernstzunehmender Film. Und dass die gezeigte Methode der Asteroidensprengung nicht funktionieren würde, wird wohl auch niemanden groß überraschen. Physik-Studenten der Universität Leicester haben nun aber durchgerechnet, warum es nicht klappen würde. In die Berechnung sind alle wesentlichen Parameter von Volumen und Dichte eines Asteroiden "so groß wie Texas" bis zu seiner Geschwindigkeit und der Entfernung von der Erde zum Zeitpunkt der Explosion eingeflossen.
Das Ergebnis: Die Erde hat - leider oder doch eher zum Glück? - einfach keine ausreichende Feuerkraft. Abgesehen davon, dass der Asteroid gleich bei seiner Entdeckung hätte gesprengt werden müssen und keine Zeit geblieben wäre, eine Mission auf die Reise zu schicken, müsste der Sprengsatz sehr, sehr viel größer sein als der im Film. Und auch sehr, sehr viel größer, als in der Realität vorhanden. Die Physiker in Leicester haben kalkuliert, dass der Sprengsatz eine satte Milliarde Mal stärker sein müsste als die größte Bombe, die jemals auf der Erde zur Detonation gebracht wurde.
--> The Telegraph: "Bruce Willis would have needed a bigger bomb to stop asteroid, scientists say"
Die betreffende Studie finden Sie hier:
--> Journal of Physics Special Topics: "Could Bruce Willis Save the World?" (pdf-File)
(red, derStandard.at, 11. 8. 2012)
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gegen die feuerkraft ist kein asteroiden-kraut gewachsen. mich verwundet schon mal das irgendjemand ernstenommen hat, welche lösung für probleme in einem blockbuster angewendet werden. das kann nur von menschne kommen die auch ie mondlandung im studio gedreht haben...
Ich versuche immer wieder, mir so ein Szenario vorzustellen, komme aber nicht zu dem Schluss, dass ein Meteorit mit 10 - 15 km Durchmesser das Leben auf der Erde auslöschen würde.
Dabei stelle ich mir eine Gewehrkugel vor, die in der Erde oder im Wasser landet. Ich habe hier nie großartige Auswirkungen feststellen können (klar, die Relation ist eine ganz andere, aber trotzdem).
Die Erde hat einen Durchmesser von knapp 12800 km; ein Meteorit mit, sagen wir der einfachheit halber, 12,8 km Durchmesser, wäre ein Tausendstel des Durchmessers unserer Erde!
Das wäre ungefähr so, als ob wir eine kleine Murmel (bis auf die Geschwindigkeit) in ein Schwimmbecken oder in einen Sandkasten mit 10 m Durchmesser werfen würden.
Da kann man verschiedene Größen, Winkel und Geschwindigkeiten ausprobieren...(braucht ein bißchen zum Laden, Geduld!)
http://www.purdue.edu/impactearth/
wir leben im zeitalter des computers
http://impact.ese.ic.ac.uk/ImpactEffects/
wobei die frage ist was ist menschheit. die gesamtheit aller menschen, kulturen, gesellschaften.
sind einige 10000-100000 verstreut in bunkeranlagen, günstigen lebensbedingungen lebende menschen noch menschheit.
bunkeranlagen für uns westler sicher über jahrzehnte zu überleben.
autarke naturvölker haben auch einen riesenvorteil. 1) die erfindungskraft die halt der mensch hat und 2) einfaches leben gewöhnt 3) leben in gegenden die relativ am wenigstens betroffen sein könnten. zB. dürfte die südsee klimatisch von einem "globalen" winter weniger betroffen sein als zB europa
... leider können meteoriten schon mal mit ein paar km/s bei uns eintreffen...
ist das dann noch obendrein ein eisenmeteorit, dann gibt das eine menge energie und bei einem ungünstigen auftreffwinkel (90° frontal) bremst die atmosphäre so gut wie gar nicht...
da rauscht das drum nämlich in wenigen sekunden durch... ;-)
hier eine nette seite, wo man sich das selbst ausrechnen kann:
http://impact.ese.ic.ac.uk/ImpactEffects/
was jedoch das leben wirklich gefährdet sind die folgeschäden durch das ausgeworfene material und folgenden vulkanismus, das die sonne für jahre verdunkeln kann...
pflanzen sterben - tiere sterben, in der reihenfolge!
Gewehrkugel. -Daraus ergibt sich eine enorme Enerigefreisetzung beim Aufprall.. Im "Sandkastenvergleich" würde das heißen, dass beim Aufprall dermaßen viel Sand "aufgewirbelt" wird(in Wirklichkeit eher verdampft), dass ein beträchtlicher Teil der Menschheit in der aufgwirbelten Wolke regelrecht ersticken würde, ähnlich den Bewohnern von Pompeji in der Vulkanasche(http://de.wikipedia.org/wiki/Pomp... ntergang).
diejenigen die weit genug vom Einschlagsort weg wohnen um das zu überleben könnten noch durch Erdbeben u. Tsunamis sterben. Wer das auch überlebt hats auch nicht viel besser: Eiszeit ala "Nuklearer Winter". Ohne Öl, Kohle u. Atomkraft würden diese Überlebenden schlicht verhungern und erfrieren!
nichts für ungut, aber zu sagen "ich habe zwar keine wissenschaftliche ausbildung auf den betreffenden gebieten, aber trotzdem komme ich zu dem schluss dass dies oder jenes aus diesen gebieten nicht möglich ist" zeugt schon von krasser ignoranz
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