Piemont-Schwerpunkt bei "Der neue Heimatfilm"

  • Mit seinem Film "Ruggine" ("Rost", 2011) besucht der piemontesische Regisseur Daniele Gaglianone Freistadt bereits zum dritten Mal.
    foto: festival

    Mit seinem Film "Ruggine" ("Rost", 2011) besucht der piemontesische Regisseur Daniele Gaglianone Freistadt bereits zum dritten Mal.

Insgesamt 40 Filmbeiträge von 22. bis 26. August beim 25. Freistädter "Festival der kürzesten Wege"

Freistadt - Das Festival "Der neue Heimatfilm" in Freistadt in Oberösterreich bringt in seiner 25. Auflage von 22. bis 26. August einen Italien-Schwerpunkt. Die diesjährige Werkschau ist den filmenden Brüdern Gianluca und Massimiliano De Serio  gewidmet, umrahmt von weiteren Filmen aus dem Piemont. Aus der selben Region stammt die Folk-Rock-Band Yo Yo Mundi, die am Eröffnungsabend spielt.

Eröffnet wird mit zwei Österreichischen Erstaufführungen: In der deutsch-österreichisch-schweizerischen Koproduktion "More Than Honey" porträtiert Markus Imhoof das Leben von den Honiglieferanten und den Alltag ihrer größten Profiteure, der Imker. Er "wagt einen schrecklich schönen Blick in den Abgrund, der eine Welt ohne Bienen zweifellos wäre", heißt es im Programmheft. Das Werk geht mit sechs Mitbewerbern in den Doku-Wettbewerb.

Ebenfalls sieben Beiträge sind im Spielfilm-Wettbewerb vertreten, darunter der zweite, mehrfach ausgezeichnete Eröffnungsfilm "Poupata/Flower Buds" des Tschechen Zdenek Jirasky: Seine Protagonisten leben in einem trostlosen Ort und flüchten sich in von Sehnsucht getragene Träume.

"Festival der kürzesten Wege"

Mit einer Werkschau wird der Lokalmatador Simon Sandler gewürdigt. Auch Osteuropa steht wieder im Fokus, insgesamt sieben Filme aus sechs verschiedenen Ländern werden gezeigt. Den Würdigungspreis der Stadt Freistadt, der für kontinuierliche Arbeit außerhalb kommerzieller Produktionsstrukturen verliehen wird, erhält heuer der Schweizer Stefan Schwietert, bekannt für seine Werke über Volksmusik.

Er sei "zufrieden", wenn in Summe 2.500 Besucher zu seinem "Festival der kürzesten Wege" mit einem Budget von rund 40.000 Euro kommen, sagte Organisator Wolfgang Steininger in einer Pressekonferenz in Linz: "In Freistadt ist alles unter zwei Minuten erreichbar." Neben dem städtischen Kulturzentrum Salzhof und dem Kino der Stadt wird das Programm im Linzer Moviemento, im Stadtkino Grein, in den Lichtspielen Katsdorf, im Schloss Riedegg und im Pferdeeisenbahnhof in Rainbach im Mühlkreis gezeigt. Im Herbst ist das Festival im Wiener Admiral Kino zu Gast.    (APA, 10.8.2012)

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Alles Gute zum Geburtstag

und viel Erfolg weiterhin für diese lobenswerte Initiative, die durchaus mehr als 2500 Zuschauer verdient.

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