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Lucknow - Mit einem Aufruf zur Korruption hat ein indischer Provinzminister einen Sturm der Empörung verursacht. Bauminister Shivpal Singh Yadav aus dem nördlichen Unionsstaat Uttar Pradesh ruderte am Freitag eilig zurück, nachdem er einen Tag zuvor bei einem auch von Journalisten besuchten Treffen mit Regierungsbeamten erklärt hatte, diese dürften ruhig "ein bisschen stehlen", wenn sie ihre Arbeit ansonsten gut erledigten.
"Wenn Ihr hart arbeitet, könnt Ihr ein bisschen stehlen, aber benehmt Euch nicht wie Banditen", sagte Yadav laut der Nachrichtenagentur PTI dabei. Nach harscher Kritik von der Opposition nahm Yadav seine Worte am Freitag zurück und warf den Medien vor, die Sache "aufzubauschen". Die weit verbreitete Korruption ist in Indien seit zwei Jahren ein heiß diskutiertes Thema. Der Bürgerrechtler Anna Hazare und der Fernseh-Yogaguru Baba Ramdev führten Protestbewegungen mit hunderttausenden Teilnehmern gegen Schmiergeldforderungen und Bestechlichkeit an. (APA, 10.8.2012)
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naja, waer mal interessant zu erfahren, wieviel prozent des einkommens eines JEDEN beamten in indien aus der korruption kommt - ich vermute weit mehr als 50%. und wenn da einmal jemand die wahrheit drueber sagt gibts einen politisch korrekten aufschrei.
wenn korruption die wirtschaftsordnung ist sollte man nicht mit einer zero toleranz poltik jede geschenkte zigarette bei einem polizisten, der 50 dollar im monat verdient bestrafen sondern klare grenzen nach oben ziehen, sagen was geht und was nicht geht. und dann wirklich zuschlagen.
Wahrscheinlich sitzt Grasser schon im Flieger Richtung Indien.
http://gedankenstrich-franzjosef.blogspot.com
das nennt man "englische Verwaltung".
Die Engländer brauchten "loyale" Inder zum Ausbeuten Indiens.
Sie machten sie "loyal", indem sie die hohen Beamtenposten auf Lebenszeit mit Erbrecht ! vergaben. Die Bezahlung war mäßig, die Freiheit groß.
Damals wurde die gesamte "Common Wealth" Beamtenschaft mit diesen Privilegien ausgestattet.
Älter: Cäsar und die Stadthalter, der Kaiser und die Pragmatisierung
Fazit: So kann ein Staat oder eine Provinz stabil verwaltet werden.
Falls sie ihn jetzt daheim rauswerfen, könnte er eigentlich direkt nach Österreich ziehen und sich um ein Regierungsamt bewerben. Offenherzig, halbwegs ehrlich, und er weiß, wie der Hase läuft - da findet sich sicher eine Partei, die ihn gerne unter ihre Fittiche nimmt und ihn, ihm am kurzen Dienstweg die passende Staatsbürgerschaft verschafft und ihn dann mit einem Ministeramt versorgt. Und falls er's allzu stark übertreibt mit der Selbstversorgungspolitik, wird halt ein bisschen untersucht, aber auch nicht wirklich ernsthaft gestraft. Außerdem, sein Englisch wär sicher etwas besser als jenes von Strasser, Blaulicht-Hubsi oder Tante Mitzi...
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