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Usain Bolt mit seiner legendären Siegerpose.
London - "Ich bin eine lebende Legende. Sagt es allen in eurem Land. Wenn ich das morgen nicht in euren Zeitungen sehe, dann gebe ich euch nie wieder ein Interview." Mit diesen Worten hatte sich Usain Bolt am späten Donnerstagabend nach seinem 200-m-Sieg bei den Olympischen Spielen in London von den Medienvertretern verabschiedet.
Zuvor hatte der Jamaikaner in der Mixed-Zone und Pressekonferenz Dutzende Male das Wort Legende in den Mund genommen. Der 25-jährige Bolt hat als erster Leichtathlet Olympiasiege über 100 und 200 m erfolgreich verteidigt. In der Staffel am Samstag kann er sich sein insgesamt sechstes Gold im Zeichen der Fünf Ringe holen. Ob er die Sammlung ausbauen wird, ist unklar, denn über die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro hat er sich noch keine Gedanken gemacht.
Usain Bolt ...
- über das Rennen: "Es war ein gutes Rennen. Der Schlüssel war, in der Kurve so schnell wie möglich zu laufen. Ich bin sie ein bisschen zu schnell gelaufen und spürte einen Schmerz im Rücken. Ich habe zu Yohan geschaut, nur um sicher zu gehen, dass ich vor ihm bin. Er hat mich angetrieben."
- über seine Gefühle nach dem Sieg: "Ich habe nichts mehr zu beweisen. Ich habe der Welt gezeigt, dass ich eine Legende bin. Deshalb bin ich hergekommen. Und nun bin ich eine Legende. Ich bin der größte lebende Leichtathlet. Ich bin in der gleichen Kategorie wie Michael Johnson. Ich fühle mich geehrt."
- über seine Landsleute Yohan Blake und Warren Weir, die Zweite und Dritte wurden: "Wir trainieren zusammen und pushen uns gegenseitig. Ich danke ihnen. Dass mich Yohan bei den Trials geschlagen hat, war ein Weckruf für mich. Mit Yohan zu trainieren, hat mich zu einem besseren Athleten gemacht. Aber ich habe zu Yohan schon 2010 gesagt, du bist zur falschen Zeit gekommen, die nächsten zwei Jahre gehören mir. Danach kannst du tun, was du tun musst. Und das musste ich ihm zeigen."
- zu seiner Reaktion an der Ziellinie, als er den Finger auf die Lippen presste: "Das war für all die Leute, die nicht an mich geglaubt haben. Nach meiner Niederlage bei den Trials haben viele an mir gezweifelt, sie können nun aufhören zu reden. Aber es war auch gut, denn du findest heraus, wer deine wahren Freunde sind. Es war gut, hierherzukommen und meinen wahren Fans zu zeigen, dass ich der Beste bin. "
- ob er lieber Jesse Owens oder Carl Lewis sein wollte: "Definitiv Jesse Owens, ich habe großen Respekt vor ihm, er ist ein großartiger Athlet, der großes für sein Land getan hat."
- zu Carl Lewis, der bereits nach Peking 2008 Doping-Verdächtigungen gegen Bolt und die jamaikanischen Athleten geäußert hat: "Ich habe allen Respekt vor Carl Lewis verloren, allen Respekt. Das was er über die Leichtathleten sagt, ist erniedrigend. Ich denke, er sucht nur nach Aufmerksamkeit, weil niemand mehr wirklich viel über ihn spricht. Ich fand es wirklich traurig, als ich gehört habe, was er gesagt hat."
- ob er garantieren könne, dass die jamaikanischen Athleten nicht dopen: "Auf jeden Fall. Wir trainieren hart, sehen sie sich unsere Arbeit an. Wir zeigen der Welt, dass wir frei von Doping sind."
- darüber, wer der größere Athlet sei, er oder Zehnkampf-Weltrekordler und Olympiasieger Ashton Eaton: "Ich bin ein großartiger Athlet. Aber zehn Disziplinen zu machen, speziell die 1.500 m, nein, ich gebe ihm das gerne ab."
- ob er sich mit Legenden wie Muhammad Ali oder Michael Jordan auf einer Stufe sieht: "Sie waren die Größten in ihrem Sport, ich bin es in meinem. Das sollen die Leute entscheiden."
- darüber, wie die Frau an seiner Seite sein müsste: "Es ist mir ganz egal, was sie macht. Ich will mich nur richtig verlieben. So, jetzt ist es gesagt."
- über ein Duell mit 800-m-Weltrekordler David Rudisha: "Wenn ich viel trainieren würde, könnte ich ihn vielleicht auf 400 m schlagen, ich denke, das wäre möglich."
- ob in London ein Weltrekord mit der 4x100-m-Staffel wahrscheinlich ist: "Ja, das kann passieren. Und es wäre auch eine gute Art, die Show hier zu beenden."
- ob Samstag sein letztes Rennen sein könnte: "Nein, nein, nein, ich höre doch nicht auf! Ich liebe diesen Sport. Ich laufe weiter. In der restlichen Saison will ich meinen Spaß haben."
- über seine Zukunft. "Mein Leben ist schön, mit Höhen und Tiefen. Aber nun bin ich eine Legende. Nun ist es vollbracht, es sind keine Wünsche mehr offen. Ich will das nun genießen. Ich werde mich zurücklehnen und nachdenken, was das nächste Ziel ist. Rio wird eine harte Mission. Dann bin ich dreißig und sie (zeigt auf Blake und Weir) sind 26." (APA, 10.8.2012)
Mo Farah mit Doppelgold zum britischen Star der Spiele - Die US-Damen in 4x400m-Staffel zu gut - Tschitscherowa siegt im Hochsprung - Überraschung im Speerwurf
Über 4 x 100 m wird Uralt-Bestmarke klar unterboten - Herren von den Bahamas holen Gold über 4 x 400 m - Lange Diskussionen um Hammerwurf-Medaillen - Stabhoch-Favorit Lavillenie behält die Nerven
Der Dreifachtriumph der Jamaikaner über die 200 Meter stellt die Sportwelt wieder vor das alte Rätsel: Warum um Himmels willen sind die so schnell? Mag sein, diese Welt hat es verlernt, die Frage wirklich an den Willen des Himmels zu richten
Der jamaikanische Sprintstar Usain Bolt setzt sich mit Gold über 200m ein Denkmal - Erster LA-Weltrekord der Spiele durch den Kenianer Rudisha über 800m - Ashton Eaton gewinnt Zehnkampf
Die US-Amerikanerin Allyson Felix beendete über die 200 Meter die seit dem vorigen Jahrhundert andauernde Durststrecke des Yankee-Sprints. Der biblische Briefschreiber half dabei
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Zweiter Platz im Halbfinale sorgte für größte olympische Sensation in London aus österreichischer Sicht
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Olympiasieger von 2004 riss sich wohl erneut die Achillessehne
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Wobei ihm zu Lewis und Co. noch eine bischen "fehlt",
dazu bräuchte er noch Rio, hoffentlich.
http://de.wikipedia.org/wiki/List... .C3.A4nner
wenn "die schwarzen" ein längeres oder kürzeres fersenbein oder einen höher liegenden Körperschwerpunkt hätten?
außer natürlich dass es "blödsinn" und "nicht erwiesen" ist ... aber es ist auch nicht erwiesen dass "die schwarzen" im durchschnitt größere penisse haben.
dennoch dürfte da doch ein funken wahrheit dran sein.
eine derartige dominanz kann jedenfalls nicht mit ein bisserl dritte-welt-frühförderung erklärt werden.
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