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Wie groß ist unser Universum? So simpel die Frage erscheint, so schwierig ist es, sie zu beantworten, denn direkt beobachtbar ist nur jener kleine Teil der Objekte, deren Licht uns seit dem Urknall vor rund 13 Milliarden erreicht hat. Durch die stete Ausdehnung des Alls dürfte die Quelle dieser Lichtteilchen mittlerweile etwa 45 Milliarden Lichtjahre entfernt liegen. Alles, was jenseits dieses Beobachtungshorizontes liegt, kann nur mehr indirekt erschlossen werden. Wie groß dieser Anteil ist, darüber gehen die Theorien auseinander. Alle haben sie aber gemeinsam, dass er gewaltig sein muss und jegliches Vorstellungsvermögen sprengt: Britische Kosmologen berechneten im Vorjahr auf der Basis einer neuen These, dass das Universum aktuell einen Radius von über 3.000 Milliarden Lichtjahre hat.
Eine vage Ahnung davon, wie umfangreich das sein könnte, gibt die bis dato größe dreidimensionale Karte des uns umgebenden Weltraums. Das Sloan Digital Sky Survey III (SDSS-III) hat in dieser Karte über eine Million Galaxien verzeichnet; eine faszinierende HD-Animation lässt den Betrachter durch diesen Raum reisen, der einem Würfel mit der Kantenlänge von etwa vier Milliarde Lichtjahren entspricht. Eine andere, nicht weniger interessante Variante, sich die Dimensionen im Universum vor Augen zu führen, bietet Cary Huangs Interaktive Grafik "The Scale of the Universe 2".
--> Universe Today: Take a Flight Through Our Universe, Thanks to New 3-D Map of the Sky
--> The Scale of the Universe 2
(red, derstandard.at, 10.8.2012)
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Raum existiert nur dort wo es Zeit gibt und Zeit existiert nur dort wo sich was verändert, es genügt bloße Anwesenheit von getunnelten Licht, und das kann wie wir wissen für unglaublich kleine zeiträume über millionen oder gar milliarden von Lichtjahren hin und her springen kann, oder Raumfluktuation.
Das Universum ist weitaus größer als 3000 Mrd Lichtjahre.
Ich möchte auch anmerken dass der Urknall kein Einzelereignis war, sondern sich in unregelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten wiederholt und dass die dadurch entstandenen Universen bei ihrer Expansion verschmelzen.
In den 80er Jahren hat man entdeckt, dass sich die Expansion des Universums beschleunigt. Deshalb gibt es immer mehr Teile, die sich relativ zu uns mit Überlichtgeschwindigkeit fortbewegen. -> Wir sehen immer weniger Anteile des Universums.
Nicht die Expansion beschleunigt sich sondern der Zeitfluß verändert sich. Was wir heute sehen, ist ein Teil des Universums aus einer Zeit als die Zeit noch mit anderer Geschwindigkeit floß als heute, und es uns so vorkommt als wäre es schneller als Licht.
Das scheint die Astrophysik, wie die Teilchenphysik so an sich zu haben, dass viele der Erkenntnisse und wohl auch die bedeutendsten Erkenntnisse nicht mehr in unser Vorstellungsvermögen passen, nachdem die gehirnphysiologische Voraussetzungen dieses Vorstellungsvermögens entstanden sind als Anpassungsleistung an die Lebensnotwendigkeiten steinzeitlicher Jäger und Sammler auf einem Planeten namens Erde vor ca. 200000 Jahren.
Das bekannte Universum beläft sich auf ca 100 Mia Galaxien mit je 100 Mia Sonnen, so ungefähr ist die Größenordung.
Wie schauts mit Zivilisationen in dieser unübersichlich großen Zahl aus?
dazu spannend zum Prometheus Film:
Prometheus movie maybe Real documentary
http://www.youtube.com/watch?v=K7pnUifv2vI
Intelligentes Leben - so wie wir es kennen und nur davon können wir Aussagen machen - ist schon ein bissl schwieriger. Viele Faktoren müssen passen, habitable Zone, richtige Zone des Sterns in der Galaxie, ruhige Gegend, Planetengröße, Sternalter, vorhandene Kontinentalbewegung, Anzahl der Monde, Anzahl der Gasriesen, etc.
Neueste Abschätzungen gehen von 1 bis 2 Planeten mit intelligenten Leben innerhalb des gleichen Zeitraums in einer Galaxie aus. Selbst mit zukünftiger Hochtechnologie wird wohl selbst Kommunikation unmöglich sein.
Nummerische Lösungen sind noch pessimistischer: 1x intelligentes Leben auf ein paar dutzend Galaxien.
Das ist noh immer viel intelligentes Leben im Universum, aber Kontakt wirds nur in der Fantasie geben.
Wenn Sie jemandem aus der Bronzezeit was von Flugzeugen die schneller als der Schall sind erzählt hätten, wären Sie vermutlich auf ziemliches Unverständnis gestossen und der Mensch hätte Ihnen `nen Vogel gezeigt. Sollte die Menscheit noch ein paar zehntausend Jahre überleben wird es sicher Dinge geben die man Heute noch für völlig unmöglich hält. Zugegebenerweise werden wir Kontakt zu anderen intelligenten Lebensformen(leider) nicht mehr erleben. Die Möglichkeit von vorneherein ausschließen, würde ich auf keinen Fall. Wir mögen uns für klug und fortschrittlich halten- das hat die Menschheit aber zu jedem Zeitpunkt nach ihrer Menschwerdung getan!
Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen dem Fliegen und Star Trek: Schon in der Bronzenzeit kannten die Menschen ein Beispiel für's Fliegen: Vögel! Es gibt aber keine Entsprechungen für die Möglichkeit, irgendwann schneller als das Licht sein zu können. Und selbst wenn es gelingt, ist da noch das Problem der riesigen Distanzen und der langen Lichtlaufzeiten. Wer Lichtgeschwindigkeit erreichen kann, kann die ganze Galaxie innerhalb eines Menschenlebens erforschen - aber bei der Rückkehr wären die Erde und die Sonne schon lange verschwunden.
Wir sind nicht die Einzigen im Universum. Aber wir durch Raum und Zeit so weit von den anderen getrennt, dass wir alleine sind.
Interessantes Gleichnis. Da muß ich wohl noch einen Schritt weiter gehen. Für den Bronzezeitmenschen wäre es sicher noch unvorstellbarer zum Mond zu fliegen- den er sich vermutlich nichteinmal als betretbaren Himmelskörper vorgestellt hat. Und genau dies ist es, was ich meine. Ihm fehlte komplett das Verständnis, wie es gehen kann, dass etwas deutlich schneller fliegt, als der schnellste Pfeil und ihm fehlte das Wissen, das es möglich sein könnte, den Mond zu betreten- er hääte Ihnen erklärt das sei alles unmöglich. So wie wir heute noch nicht wissen wie das Problem mit der Lichtgeschwindigkeit und die damit verbundenen relativistischen Probleme gelöst werden können. Das heißt aber nicht,dass es unmöglich ist.
Außerdem gehen wir immer davon aus das intelligentes Leben nur auf erdähnlichen Planeten möglich ist aber auch das ist nur eine Spekulation (auch wenn sie auf guten Überlegungen beruht) den die Natur ist wohl noch intelligenter und trickreicher als wir.....
noch immer sehr einseitig sein - so groß sind die Entfernungen.
Gibt es keine gekoppleten Gasriesen im System wird einer zum Hot Jupiter und zerstört das innere System.
Plattentektonik ist in mehrfacher Hinsicht wichtig, sie fördert das Entstehen und damit die Diversität von Arten. Plattentektonik setzte auf der Erde wohl erst vor 3,5 Milliarden Jahre ein. Gibts die nicht wäre die Erde ein toter Planet. Wir wissen nicht was passiert, wenn die Erde 10% kleiner oder größer wäre, wenn es 10% mehr oder weniger Wasser gäbe, obs dann noch Plattentektonik gibt.
Spannendes Buch dazu: Unsere einsame Erde http://amzn.to/Nf8u34
Es ist gut auch für SETI-Begeisterte (und das bin ich durchaus) mal eine fachliche Gegenstimme zu dem Hype zu hören.
Nach aktuellen Hochrechnungen reden wir von 250.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 erdähnlichen Planeten im Universum. Das Problem wohl weniger, da auch mal die geeigneten Umstände - von denen von ihnen vorgebrachten sind einige übrigens durchaus strittig - zusammen zu bekommen. Das Problem ist viel mehr, dass wir in einem (beobachtbaren) Universum leben, dass 13,7 Milliarden Jahre alt und 90 Milliarden Lichtjahre groß ist. Und wir reden von Hochzivilisationen, die vielleicht nur eine zehntausend Jahre existieren. Dass raumfahrende Zivilisationen zufällig zur gleichen Zeit in der gleichen Raumregion existieren, ist extreeeeeeeeeem unwahrscheinlich.
Ja, irgendwie schon. Allerdings konzentriert sich mein Standpunkt weniger auf das Problem, ob auch an einem anderen Ort im Universum alle Faktoren, die für die Entwicklung einer Zivilisation nötig sind, zusammen kommen können, sondern darauf, dass unser Universum eigentlich lächerlich klein ist. Das beobachtbare Universum ist riesig, 90 Milliarden Lichtjahre. Aber das Universum, über das wir zeitnahe Aussagen machen können, ist winzig. Und die Chancen, dass in diesem winzigen Universum ausgerechnet jetzt eine andere Zivilisation existiert - selbst wenn in diesem winzigen Universum vor Erden wimmelt - ist verschwindend gering.
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