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Eisenstadt - Mit 212 Stundenkilometern ist ein deutscher Pkw-Lenker Donnerstagnachmittag über die B58 im Südburgenland gerast. Im Gemeindegebiet von Minihof-Liebau (Bezirk Jennersdorf) geriet er in eine Laser-Geschwindigkeitsmessung. Der Fahrer wurde angezeigt - ihn erwarten eine empfindliche Geldstrafe und ein sechsmonatiges Fahrverbot in Österreich.
Um 14.52 Uhr nahm eine Polizeistreife den Pkw ins Laser-Visier. Der Fahrer hatte das Tempolimit von 100 km/h um 112 Stundenkilometer überschritten. Bei der Strafbemessung spielen viele Faktoren eine Rolle - etwa Tages- und Sichtverhältnisse, der Straßenzustand, eine mögliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sowie etwaige einschlägige Vorstrafen - hieß es aus dem Referat für Straf- und Verkehrswesen der BH Jennersdorf.
Beim ersten derartigen Verstoß müsse ein Lenker, wenn nichts anderes vorliege, mit einer Strafe von 1.400 bis 1.500 Euro rechnen, lautete die Auskunft der Behörde. Der Strafrahmen reiche bis 2.100 Euro. Dazu kommt der Entzug des Führerscheins für sechs Monate.
Dass der Pkw in Deutschland zugelassen ist, schützt den Lenker nicht vor der Geldstrafe. Die wird auch in Deutschland eingehoben. Zusätzlich wird über den Betroffenen in Österreich ein Fahrverbot verhängt: "Was dann die deutschen Kollegen mit seiner Lenkerberechtigung machen, ist Sache der dortigen Behörden."
Ob strengere Strafen für derart gravierende Verstöße denkbar seien? "Man könnte das sicherlich in Erwägung ziehen. Allerdings sollte man nicht über das Ziel schießen", hieß es aus dem Büro von Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP). Im ersten Halbjahr wurden allein im Burgenland 85.000 Geschwindigkeitsübertretungen geahndet. Dies zeige, dass man es schaffe, durch verstärkte Kontrollen die Raser herauszufiltern. Überhöhte Geschwindigkeit sei jedoch nach wie vor Unfallursache Nummer Eins. (APA, 10.8.2012)
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Ergo ist alles jenseits der Begrenzung "Rasen". Ja genau.
Also entweder Law&Order, dann will ich aber auch unter allen Umständen immer & überall die angegebene Höchstgeschwindigkeit fahren können, oder man verlässt sich auf den gesunden Menschenverstand der FahrerInnen.
Aber ned das schlechte aus beiden Welten, bittschee.
Viele haben diese lustigen Schilder am Straßenrand trotz Führerscheinprüfung niemals verstanden. Wenn da 100 steht dann heißt das nicht
-"so ca. 100 km/h"
-"mindestens 100 km/h um ja niemanden auszubremesen"
oder
-"100 km/h ist hier eine absolut sichere Geschwindigkeit"
Das heißt tatsächlich:
Ich darf bei OPTIMALEN Bedingungen (Straße, Sicht, Wetter, Auto) BIS zu MAXIMAL 100 km/h fahren.
Alles darüber ist per deffinition "Rasen".
Der gesunde Menschenverstand hört sich bei den meisten Überlandstrecken sowieso bei 100 auf... dementsprechend spielt das wohl kaum eine Rolle in der Diskussion.
Können Sie gerne. Ich verrate Ihnen ein paar Stellen, wo 100 erlaubt sind. Die düren Sie dort dann gerne fahren. Ich sorge derweil dafür, dass die Straße für Sie gesperrt wird, weil da ein paar Kurven sind, die nicht mehr als 50-60 vertragen, und das mit sehr guten Autos. Dann erledigt sich Ihr Problem, und damit jenes aller anderen Verkehrsteilnehmer ganz von alleine.
In Kroatien auf Cres ist mir das zB aufgefallen.
Dort kann man tatsächlich davon ausgehen dass man die erlaubte Geschwindigkeit ausfahren darf weil vor praktisch jeder einzelnen Kurve 70 - 50 - 30 (teilweise bis hinunter zu -10) Schilder stehen.
Finde ich auch nicht schlecht die Lösung. Aber sicherlich sehr kostenintensiv
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