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Wien - Die Zahl der Einbürgerungen ist im ersten Halbjahr 2012 wieder leicht gestiegen. In den ersten sechs Monaten des Jahres erhielten 3.618 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft. Das sind um 198 bzw. 5,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Fast die Hälfte der Neo-Österreicher stammen aus vier Staaten: der Türkei (668 Personen), Bosnien und Herzegowina (595), Serbien (293) und Kroatien (233). Mehr als ein Drittel der Eingebürgerten (36 Prozent) wurde bereits in Österreich geboren.
Der Anstieg gründet auf eine Steigerung im ersten Quartal um 13,9 Prozent, von April bis Juni wurden um 1,9 Prozent weniger Menschen eingebürgert als im Vorjahr. Nachdem im Jahr 2006 strengere Regeln bei der Einbürgerung in Kraft traten, gingen die Zahlen jahrelang drastisch zurück. Seit 2011 nehmen sie nun wieder zu. Das Halbjahresniveau der Jahre 2008 und 2009 mit 5.695 und 4.243 Eingebürgerten wurde allerdings noch nicht erreicht, vom Rekord des Jahres 2003 mit über 45.000 neuen Österreichern (im gesamten Jahr) ist man weit entfernt.
In den Bundesländern sind Zuwachs- bzw. Rücklaufraten unterschiedlich. In Wien (+19,7 Prozent) und Oberösterreich (+13,7) erhielten überdurchschnittlich viele Menschen erstmals einen österreichischen Pass, Anstiege gab es auch in Niederösterreich und der Steiermark. In den übrigen fünf Ländern war die Zahl rückläufig - im Burgenland (-33,3 Prozent) und Salzburg (-16,5 Prozent) sogar stark.
Etwa ein Drittel der 3.618 Einbürgerungen verbuchte die Bundeshauptstadt Wien mit 1.214 Personen, Niederösterreich (621) und Oberösterreich (572) folgten schon mit deutlichem Abstand. Die wenigsten Neo-Österreicher des ersten Halbjahres 2012 wohnen eindeutig im Burgenland (36), an vorletzter Stelle steht Kärnten mit 162 Eingebürgerten. In 20 Fällen haben die neuen Staatsbürger ihren Wohnsitz im Ausland.
Hauptgrund für die Verleihung der Staatsbürgerschaft war bei der Hälfte der Fälle (50,1 Prozent) der Rechtsanspruch. An zweiter Stelle folgten die Erstreckungen auf Ehepartner und Kinder (32,3 Prozent). Die übrigen 17,6 Prozent entfielen auf Anerkennungen im Ermessen. (APA, 10.8.2012)
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Ich nehme mal an, diese Staatsbürgerschaften waren nach einer kleinen Zuwendung "no na net - part of the game".
Der Rekord des Jahres 2003 mit über 45.000 Einbürgerungen war übrigens mitten in der Haider Schüssel Koalition. Also mich amüsiert das.
dass die FPÖ unter'm Jörg eine rekordhafte Einbürgerungswelle mitverantwortete.
FPÖ plus ÖVP sind allerdings auch ein Garant für eine Rekord-Zuwanderung:
2004 ließ man (unter dem Strich) eine Saldo-Zuwanderung von 50.000 Leuten zu -
wobei es hingegen nach Schwarzblau mit den Zuwanderungszahlen deutlich bergab ging:
www.statistik.at/web_de/st... 22915.html
Selbst im Artikel entschuldigt und rechtfertigt man sich geradezu für diesen Anstieg. Das ist doch unerträglich!
Fünf Jahre Hauptwohnsitz und Teilhabe am Bildungs- und/oder Arbeitsprozess sind genug - ohne Prüfungen, Verhöre etc.
Das jus sanguinis ist ebenfalls ein archaisches Prinzip und gehört in einer Welt der Wohnsitzmobilität rqdikal durch das Jus soli ersetzt. Wer hier geboren ist hat (wenn die Eltern nicht nur per Zufall im Urlaub oder während einer Saisonarbeit hier ein Kind bekommen) automatisch die Österr. Staatsbürgerschaft zu bekommen.
Gerade wegen der gestiegenen Mobilität geht der internationale Trend in die Gegenrichtung, zum Beispiel im Musterland Kanada:
“With today’s inexpensive and rapid modern travel, someone can fly in for a couple of weeks, have a child and fly out, and otherwise never actually live in the country and have no intention of doing so, but establish a basis for the family to become Canadian permanent residents"
http://www.ottawacitizen.com/opinion/K... story.html
in den schwarzblauen Jahren:
2001: über 31.000
rapide ansteigend bis
2003: über 44.000 Leute
2010: Nur in etwa 6.000 Leute.
Quelle:
www.statistik.at/web_de/st... 22745.html
Wie viele Einbürgerungen wohl in den schwer korrupten Jahren der FPÖ/ÖVP Regierung
"Part of the Game" - artig verliefen?
In jener einzigen Woche in der Wolfgang Schüssel Innenminister war, ersuchte ihn Jörg Haider um die Einbürgerung eines Russen.
Der Russe erhielt dann auch die Österreichische Staatsbürgerschaft.
Fazit:
Sowohl in Puncto Einbürgerung ALS AUCH ZUWANDERUNG schaffte FPÖ und ÖVP eine Rekord-Maschine (der letzten zwanzig Jahre).
Realistisch betrachtet, wohl doch nur eine Handvoll bis allenfalls ein paar Dutzend... Und da ist die Chance hoch, dass nicht nur die Partei, sondern tatsächlich auch das Land ökonomisch irgendwie profitiert hat (ist natürlich trotzdem abzulehnen und Korruption).
Ansonsten kann man so oder so eine Regierung nicht für die geerbte Gesetzeslage, sondern nur ihre eigenen Änderungen verantwortlich machen, die Folgen zeigen sich vielfach ja auch erst stark verzögert.
wie hoch der Anteil der Türken, Bosnier, etc. ist, sind mMn eher wenig interssant.
Wichtiger schiene es mir, zu erheben, welche Schul- und Berufsbildung die Neo-Österreicher haben. Zumindest könnte man so den Rufen aus der Wirtschaft "Wir brauchen mehr Fachkräfte" eine Prognose entgegen stellen.
Unser junger Staatssekräter Kurz will das jetzt eh nach kanadischen Vorbild ändern und nur noch leistungsbewuste Zuwanderer reinlassen.
Ich bin gespannt ob er das schafft - derzeit ist Österreich nämlich nebst Frankreich das Lieblings Invasionsland für Muslime die im Vergleich zu Kanada ohne jegliche Voraussetzungen oder Eigenkapital zuwandern dürfen.
http://derstandard.at/134374454... hen-lassen
http://diepresse.com/images/up... 182829.jpg
http://m.faz.net/aktuell/w... 55188.html
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