Jugendarbeitslosigkeit steigt auch in Österreich

  • Die Tendenz der Jugendarbeitslosigkeit ist allerdings auch hierzulande steigend.
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    Die Tendenz der Jugendarbeitslosigkeit ist allerdings auch hierzulande steigend.

  • Jugendarbeitslosigkeit vor der Wirtschaftskrise bis jetzt.
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    Jugendarbeitslosigkeit vor der Wirtschaftskrise bis jetzt.

In Spanien und Griechenland hat sich die Jugendarbeitslosigkeit seit April 2008 verdoppelt, Österreich steht verhältnismäßig gut da

Brüssel - Während in Griechenland und in Spanien bereits mehr als die Hälfte der Jugendlichen keine Arbeit haben, steht diese Altersgruppe auf dem Arbeitsmarkt in Österreich verhältnismäßig gut da. Hierzulande verzeichnete man nach den jüngsten Daten des EU-Statistikamts Eurostat im Juni eine Jugend-Arbeitslosenrate von 8,8 Prozent. Dies ist hinter Deutschland (7,9 Prozent) der zweitniedrigste Wert in der EU. Auf Platz drei liegen die Niederlande mit 9,3 Prozent. Zum Vergleich: Schon vor der Wirtschaftskrise belief sich die Jugend-Arbeitslosenrate im April 2008 in Griechenland auf 22,1 Prozent und in Spanien auf 22,3 Prozent.

Die Tendenz bei der Jugendarbeitslosigkeit ist aber auch in Österreich steigend. So wies Österreich noch vor gut einem Jahr im Juni 2011 eine Jugend-Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent auf. Im Mai dieses Jahres betrug sie 8,5 Prozent.

In der Eurozone stieg die Arbeitslosenrate bei den unter 25-Jährigen innerhalb von zwölf Monaten von 20,5 Prozent im Juni des Vorjahres auf 22,4 Prozent im Juni dieses Jahres. Rückläufig war sie nur in Deutschland (von 8,8 auf 7,9 Prozent), Malta (von 13,9 auf 11,9 Prozent), Finnland (von 20,1 auf 17,7 Prozent) und - außerhalb des Euroraumes - in Litauen (von 33,0 auf 28,2 Prozent), Polen (25,1 auf 24,8 Prozent) und Schweden (von 23,1 auf 22,7 Prozent). (APA, 10.8.2012)

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