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vergrößern 600x400In den Kitzbüheler Alpen wird nicht nur gewandert, hier wurde auch Bergbau betrieben.
Gesamtgehzeit 3¼ Stunden, Höhendifferenz rund 400 m. Holzeralm (in der Saison bewirtschaftet). ÖK25V Blatt 2218-st (Kundl), Maßstab 1:25.000; Wanderkarte Wildschönau, Maßstab 1:25.000
vergrößern 600x371"Diese Bergstöcke sind stellenweise direkt ausgehöhlt und durch ein Labyrinth von Gängen, Schlüfen, Höhlen, hallenartigen Räumen und gewundenen Stollen, in denen man den Erzadern nachging, oft miteinander verbunden." So steht es in einer alten Chronik über den Bergbau in den westlichen Kitzbüheler Alpen; und ganz besonders trifft diese Aussage auf die Gratlspitze zu, in deren Nordflanke nicht weniger als 33 Mundlöcher nachgewiesen sind. Immer noch zieht es die Menschen zu den mächtigen Halden, die beim Abbau von Silber und Kupfer entstanden sind. Auch nach Gold wurde zwischen 1465 und 1760 geschürft.
Die Rinnen und Halden unterhalb der Stolleneingänge bieten ein Farbenspiel sondergleichen. Die Azurit- und Malachiteinschlüsse in den Felsbrocken wetteifern mit dem Blau des Himmels und dem Grün der Vegetation, kaum ein Bergwanderer kann der Versuchung widerstehen, einen der vielen bunten Steine in den Rucksack zu packen. Häufig sind Mineraliensammler anzutreffen, welche die Halden nach Tirolit, Olivenit, Arsenopyrit etc. durchsuchen.
Bei wissenschaftlichen Untersuchungen wurde 1986 ein Spurnagelhunt entdeckt, den man barg und in Seibersdorf präparieren ließ. Er befindet sich heute im Bergbaumuseum Brixlegg, welches man als Ergänzung zu dieser Wanderung aufsuchen sollte.
Die Kapelle - neben einem kleinen Gewässer - auf der Alpbacher Seite des Hösljochs erinnert an den Tod zweier Dienstmägde, die am 2. Februar 1888 auf dem "Schlenggelgang", der Suche nach einem Arbeitsplatz, in einer Lawine umkamen. Das Innere des Holzbaus ist mit Parten von Gestorbenen der Umgebung geradezu tapeziert.
Die Tour weist keine Schwierigkeiten auf, die Route ist gut markiert und beschildert und verlangt nur mittlere Kondition. Ein Teil des Abstiegs führt durch steiles Gelände. Bei der Suche nach bunten Steinen auf den Halden und in den Rinnen ist besonders bei Nässe Vorsicht geboten, vom Betreten eines Stollens muss abgeraten werden.
Die Route: Von der Jausenstation Klinglerhof in Thierbach-Wildschönau steigt man auf der roten Markierung - Nummer 23 - teilweise steil in einen Graben und durch diesen zum Hösljoch auf. Gehzeit eine Stunde. Nach dem kurzen Abstecher zum "See" und zur Kapelle geht es nach Nordwesten weiter. Der rot markierte Weg - Nummer 29 - führt in gleichmäßiger Steigung auf einen Rücken, sobald sich der Steig senkt, erreicht man das Kaiserbründl und die Halden des ehemaligen Bergwerks. Gehzeit ab Hösljoch eine knappe Stunde. Weiter auf der roten Markierung und in einer weiteren Viertelstunde zur Holzalm.
Für den Abstieg wählt man den rot markierten Weg Nummer 10, der anfangs flach, dann steil zur Hochzeil führt. Man quert einen Graben mit kleinem Bach und erreicht wieder den Ausgangspunkt. Gehzeit ab Holzalm eine Stunde. (Bernd Orfer, Album, DER STANDARD, 11.8.2012)
Eine wunderschöne aber anstrengende Wanderung am Felbertauern. Der Tauernkogel verlangt Trittsicherheit und hochalpine Ausrüstung
Fünf Meter hoch ist der zirbenholzgetäfelte Speisesaal ... - Mondän über der Baumgrenze
Der Pillersee nahe dem Tiroler Waidring ist ein gar liebliches Gewässer. Er liegt in einem landschaftlich wunderschönen Tal zwischen den steilen Hängen der Loferer Steinberge und des Schafelbergs.
Und diese merkwürdige Alm, deren Häuser an ein Abruzzendorf erinnern, liegt in einer grandiosen alpinen Landschaft inmitten der Dreitausender der Lasörling- und Rieserfernergruppe.
Man steigt aus dem Kaisertal auf und ins Kaiserbachtal ab, zur Linken immer den Wilden, zur Rechten den Zahmen Kaiser.
Von einem Skizirkus profitiert meist auch der Bergwanderer, denn Seilbahnen und Sessellifte, die außerhalb der Wintersaison in Betrieb sind, nehmen einem die Mühen des Anstiegs ab, so daß man sich auf Höhenwanderungen beschränken kann.
Angeblich verdankt der 3674m hohe Großvenediger seinen Namen einigen Hirten, die auf der Suche nach ihren Schafen einen Eisberg erspähten, der früher als der Großglockner im Morgenrot erglühte.
Der Bärenkopf südlich von Pertisau am Achensee gehört zwar zu den unscheinbaren und auch nicht gerade zu den bekanntesten Gipfeln des Karwendelgebirges, nimmt aber trotzdem eine Sonderstellung ein.
Wanderungen in bekannten Skigebieten sind mitunter etwas problematisch, weil die vielen Eingriffe für optimale Pistenverhältnisse im Sommer als arge „Wunden“ der Natur zu erkennen sind.
Tiroler Loipen: Winterliche Walking-Variante in Fieberbrunn
Durch die Einführung der Sommerzeit gehen nicht nur die Sonnenuhren falsch, sondern auch die "Uhrberge". Über den Mittagspitzen und -kogeln steht die Sonne nicht um zwölf, sondern um eins.
Zwischen Felsen über dem Tiroler Stubaital thront ein Garten Eden
Vom Marchbachjoch über den Rosskopf zum Feldalphorn in den westlichen Kitzbüheler Alpen mit Blick auf Großglockner, Großvenediger und Watzmann
Ich weiß nicht, woher ihr die Fotos bezieht. Vom Gratlspitz (tja, in der Heimat heißt der Berg der Gratlspitz und nicht die Gratlspitze) aus könnt ihr das Foto nicht gemacht haben.
Ich glaube nicht einmal, dass es aus der näheren Umgebung (Alpbachtal, Wildschönau) stammt. Am ehesten hinten bei Kirchberg.
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