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Tripolis - Die neu gebildete Nationalversammlung in Libyen hat den früheren Oppositionsführer Mohammed Magarief (el Megarif) zum Parlamentspräsident gewählt. Magarief gewann die Wahl zum derzeit mächtigsten Mann Libyens am frühen Freitagmorgen gegen einen anderen Oppositionspolitiker, Ali Sidan.
Beide sind ehemalige Diplomaten, die seit den 1980er Jahren im Exil lebten. Magarief ist Vorsitzender der Partei der Nationalen Front, die drei der 200 Abgeordneten im Kongress stellt. Der frühere Botschafter in Indien spielte eine führende Rolle in der Opposition zum Langzeitdiktator Muammar al-Gaddafi.
Er verfasste mehrere Bücher über die Herrschaft Gaddafis und führte die "Nationale Front für die Rettung Libyens" an, die mehrere Mordanschläge gegen den Diktator organisierte. 1984 griff die Gruppe sogar das schwerbewachte Bab-al-Aziziyah-Gelände in Tripolis, wo der Staatschef residierte, an.
Magarief folgt dem Vorsitzenden des scheidenden Übergangsrats, Mustafa Abdul Jalil. Das Gremium hatte am Mittwoch seine Befugnisse an die 200-köpfige, im Juli gewählte Nationalversammlung abgetreten.
Seit dem Sieg der Aufständischen über Gaddafi hatte der Übergangsrat das Land regiert. Der vor rund einem Jahr gestürzte Gaddafi war 1969 in einem unblutigen Putsch gegen König Idris an die Macht gekommen.
Für Magarief votierten bei der Abstimmung in der Nationalversammlung am Donnerstagabend in Tripolis 113 der insgesamt 200 Abgeordneten. Die Wahl des als pro-islamistisch geltenden früheren Oppositionspolitikers zum Parlamentspräsidenten wurde live im Fernsehen übertragen. Magarief setzte sich gegen den als liberal geltenden unabhängigen Kandidaten Ali Sidan durch, auf den 85 Stimmen entfielen.
Das Parlament hatte am Mittwoch offiziell die Macht in Libyen übernommen, der zuvor das Land führende Nationale Übergangsrat löste sich auf. Der friedliche Machttransfer gilt als eine der wichtigsten Etappen bei der Demokratisierung des nordafrikanischen Landes nach der jahrzehntelangen Herrschaft Gaddafis, der in Folge eines Volksaufstandes vor knapp einem Jahr gestürzt und auf der Flucht getötet worden war. Die Nationalversammlung soll auch eine neue Regierung bestimmen, die das Land bis zur Verabschiedung einer Verfassung und einer erneuten Parlamentswahl führen soll.
Der Nationalkongress ist die erste frei gewählte Volksvertretung in der Geschichte des Landes. 120 Mandate gingen an Einzelkandidaten ohne klare politische Zuordnung. 80 Sitze wurde unter den Parteien verteilt. Stärkste Fraktion wurde die reformorientierte Gruppierung des Technokraten und Regierungschefs der Aufstandszeit, Mahmoud Jibril. (red/APA, 10.8.2012)
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There have been 14 successful assassinations of former regime officers in Benghazi in recent weeks, as well as a significant number of failed attempts.
Only yesterday a grenade exploded outside the home of Colonel Abdullah Alhaafa, commander of the Hurreya (Freedom) military base in Benghazi.
http://www.libyaherald.com/2012/08/1... -officers/
und diese Quelle ist unterwegs mit sehr starkem Rueckenwind der aus dem UK blaest..
Repeated announcements have been made regarding the reopening of the refinery at Ras Lanuf, dating back as far as last December, only to be rescinded subsequently.
It is understood that delays have not been the result of technical deficiencies at Ras Lanuf but rather disputes between the NOC and its UAE-based partner, Trasta Energy, who jointly operate the plant
alles klar?
http://www.maltatoday.com.mt/2004/08/08/t9.html
alles klar?
[...] unknown assailants in a Land Cruiser opened fire on security personnel guarding the facility late yesterday in what appeared to be a coordinated attempt to free some of the men inside.
http://www.independent.co.uk/news/worl... 34460.html [11.8.]
-- nachtrag zu: --
http://derstandard.at/plink/134... forumstart
Nachrichtensperre zu Libyen seit Monaten.
Natürlich nicht von irgendwem verordnet, sondern ganz freiwillig.
Vor Kurzem wurde ein General in Benghazi ermordert.
Ganze 5 (!!) deutschsprachige Medien haben eine Meldung dazu (gesucht per Google-News)
Und so kann man diverse Meldungen aus Libyen überprüfen und wird immer das gleiche Ergebnis erhalten.
Nur zu den Wahlen gab es "Berichterstattung". Allerdings nur mit rosa Brille. Dass in Teilen des Landes gar nicht gewählt wurde, dass ein Hubschrauber abgeschossen wurde.. das enthielt man dem Leser meistens vor.
Mein Eindruck: Es wird mit großem Aufwand versucht, den NATO-Einsatz in Libyen nicht als Misserfolg darzustellen oder auch nur Zweifel zuzulassen.
A security vehicle belonging to members of the Libyan military staying at the Four Seasons hotel in Omar Al Mukhtar street was the target. [...] Shortly afterwards the information blackout began when heavily armed soldiers prevented pictures being taken, and said journalists were forbidden from the area. A Libyan interior ministry official refused to comment further. [...] eight prisoners managed to escape Al Fornaj prison in Tripoli after a coordinated attack. [...] This was the third attack on the prison since the revolution [...]
http://reliefweb.int/report/li... lists-arms [14.8.]
[...] forces from the Supreme Security Committee, the judicial police and local militias fought inside the prison to regain control. [...] several hundred security personnel had surrounded the prison, whilst checkpoints had been erected closing roads in and out of the area. [...] sustained gunfire was heard from inside the prison walls. Billows of smoke could also be seen emanating from the prison.
http://www.libyaherald.com/?p=12549 [10.8.]
[...] Hadia escaped a kidnapping attempt in the past by unknown group only to be assassinated today. The assassination of the Hadia bring to front the security challenge to the newly elected National Congress [...] he was appointed head of armaments at the defense ministry. Hadia is the latest of dozens of security officials murdered in Benghazi [...]
http://www.tripolipost.com/articlede... c=1&i=8993 [10.8.]
na wirklich ... so eine überraschung ... ;)
dass diese nahostvölker sich aber nicht und nicht um die befindlichkeiten der eurolinken scheren ? dabei hatten wir so inbrünstig gehoft, dass aus dem arabischen frühling eine art weltrevolution gegen das böse kapital wird. und jetzt ist das einzige was rauskommt, eine eigenständigkeit, die sich so ganz und gar nicht im rahmen der linken berfreiungsideologie argumentieren lÄsst ? pfui deibel ;)
Der junge Langbartextremist hat den Alten schon ordentlich im Nacken.
Irgendwann wird auch die größte Toleranzmimose erkennen, dass man in Libyen und bald wohl auch in Syrien mit Ghaddafi und Assad die Bollwerke gegen die religiösen Eiferer hinfortgebombt hat und Allah jetzt größer ist als davor.
Die Religionsfans wird's freuen.
eiegtnlich bin ich mit ihnen einer meinung. assad und gadaffi waren bürgen für einen friedlichen nahen osten. die sind jetzt weg. schade drum. auch um assad, auch wenn seine methoden ziemlich dumm waren. nix gewonnen ....... nix behalten, alles verloren.
Können Sie das erklären?
Ich denke nicht.
Und wenn solche Typen versuchen mit Mord, Bomben und Granaten hier die Macht zu erklimmen: wie würden wir reagieren?
Würden die politischen Würdenträger einfach von der Bühne verschwinden oder sich wehren?
Eben
Danke
mfg
pro-islamistisch ist gut ... oder warum manche leute nicht als terroristen geführt werden
http://www.maltatoday.com.mt/2004/08/08/t9.html
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