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Deutschland hat Brasilien den Schneid abgekauft.
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London - Erstmals in der Olympia-Geschichte geht eine Goldmedaille im Beach-Volleyball an Europa. Gesorgt haben dafür die beiden Deutschen Julius Brink und Jonas Reckermann, die am Donnerstagabend in London im Herren-Finale die brasilianischen Favoriten und Angstgegner Alison Cerutti/Emanuel Rego mit 2:1 (21,-16,14) knapp besiegten. Einziger Wermutstropfen war, dass der vierte und entscheidende Matchball etwas umstritten war.
Brink/Reckermann eroberten damit im vierten Jahr ihrer gemeinsamen Karriere nach dem WM-Titel 2009 und den beiden EM-Siegen 2011 und 2012 auch die wichtigste Krone im Beach-Sport. An der Horse Guards Parade hatten bei der fünften Olympia-Auflage ihres Sports zuvor die beiden Letten Martins Plavins und Janis Smedins gegen die niederländischen Klagenfurt-Sieger Reinder Nummerdor/Richard Schuil Bronze gewonnen.
Bisher hatten nur Teams aus Brasilien und den USA Gold im olympischen Beach-Bewerb der Herren gewonnen. Bei den Damen haben sich seit der Olympia-Premiere in Atlanta 1996 mit Brasilien, den USA sowie Australien bereits drei Nationen Gold gesichert. (APA/Reuters, 09.08.2012)
Deutsche siegten gegen niederländische Klagenfurt-Sieger Nummerdor/Schuil und stehen im Beach-Finale
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Ich freu mich schon wenns endlich mal so weit ist. Da haben wir auch mal einen Grund zur Freude und können den USA und China endlich mal ordentlich Gegendruck bieten!
Andererseits wärs auch lustig wenn die Staaten der USA und von GB einzeln antreten. Ein Finale mit Startern aus Wisconsin, Wales, Schottland, California und Texas warat amal a Gschicht!
Gestern in der BBC: Yorkshire wäre 11. der Medaillenwertung:-)
Aber im Ernst, abgesehen davon, ob man EU-Fan ist oder nicht, die Olympischen Spiele oder Weltmeisterschaften würden doch total leiden unter einer EU-Mannschaft, weil ja pro Bewerb dann nur 2-3 "EU"ler antreten dürften und bei den Mannschaftsbewerben auch keine Italiener, Deutschen, Briten oder Spanier mehr. Was bringt das?
Und ich prophezeie, das öffentliche Interesse wäre total dahin.
es gibt auf der Welt 4-5 Paarungen die jedes Turnier gewinnen können. Die Deutschen zählen dazu, die Österreicher leider nicht ganz. Angesichts der Tatsache, daß die Ausgangssportart in aut nicht einmal existent ist, ist es trotzdem eine gute Leistung, im Beachvolleyball 2 Teams im erweitereten Kreis der Weltklasse zu stellen.
insgesamt kann man in D sicher zufrieden mit den spielen sein. natürlich sind es im endeffekt 3 sportarten, die richtig einschlagen, nämlich rudern, kanu und reiten (wobei das diesmal ja eh nich so gut lief). in peking waren es 41 medaillen, diesmal werden es ein paar mehr werden, dafür wohl nicht so viel gold. wir wären zufrieden, wenn wir nur annähernd unser ergebnis aus peking hätten!
war ein super-spannendes spiel. als die brasilianer 3 matchbälle abgewehrt hatten war ich mir sicher, sie bringen es durch und dann der knappe out-ball. letztlich aber sicher verdient weil die beiden deutschen v.a. im ersten satz phasenweise klar dominiert haben und auch im 3. besser waren - bis sie kurz das zittern vor dem sieg bekommen haben.
Super, die beiden Deutschen! Die mit Abstand coolste Goldmedaille der Spiele bislang. Und die verdiente Strafe für eine Nation, die allein schon durch ihre strandfixierte Lässigkeit glaubte ein Abonnement auf den Titel zu haben.
In Rio kann dann wieder das geläuterte Brasilien siegen.
Jetzt ist das ganze endlich ein richtiger Sport. Nix mehr mit braungebrannten Sunnyboys die ein bissl im Sand herumbaggern und ihre Luxuskörper zur schau stellen. Zwei deutsche Modellathleten die so blass sind das sie wahrscheinlich den großteil ihres Trainings im Neonlicht des Fitnessraums verbringen. Dem Image des Beachvolleyball ausserhalb Deutschlands wird das eher nicht guttun, ist aber auch egal weil die Deutschen eh die einzigen sind die noch ein Geld haben um zuschauen zu gehn. (Das ist mein Bewerungsschreiben für diese merkwürdigen Sportkolumnen die im Standard immer wieder mal auftauchen).
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