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Knapp,

...aber doch.
Wien - Peter Schöttel hatte mehrmals betont, dass Rapid mehr Qualität als Vojvodina Novi Sad habe. Er ließ sich auch durch das 0:3 im Derby gegen die Austria nicht irritieren. Und er wusste sehr wohl, dass die Serben das Hinspiel mit 2:1 gewonnen haben. Wurscht. Rapid sei besser, sagte der Trainer. Das wollten sich am Donnerstagabend 15.800 Menschen live im Hanappi-Stadion anschauen. Weil der Gastgeber vielleicht doch nicht so gut ist, gab es drei Veränderungen, ein derart demütigendes Derby musste Folgen haben. Markus Heikkinen, Thomas Prager und Guido Burgstaller rückten in die Startformation. Sie und die sieben anderen (Tormann Lukas Königshofer war am Spielaufbau eher unbeteiligt) versuchten von Beginn an, Druck zu erzeugen. Chancen wurde jedoch praktisch keine kreiert, ein Weitschuss des traditionell sehr engagierten Kapitäns Steffen Hofmann sorgte fast für Gefahr (13.).
Novi Sad, übrigens keine schlechte Mannschaft, stand nicht wirklich unter Stress. Das sollte sich nach der Pause ändern. Einen Kopfball von Terrence Boyd drehte Goalie Supic über die Latte (53.). Das für den Aufstieg dringend benötigte 1:0 ließ weiter auf sich warten. Und die Zeit, die eigentlich kein Wasser ist, rann dahin. Rapid wurde hektischer, verzweifelter. In der 70. Minute kam Stürmer Deni Alar für Mittelfeldmann Prager, Alar hatte vor einer Woche in Serbien getroffen.
Pech spielt im Fußball bekanntlich auch eine Rolle, Mario Sonnleitner beförderte nach einem Freistoß von Hofmann den Ball mit dem Rücken an die Latte (73.). Im Finish wurde es hektisch, Vladan Pavlovic sah nach einem Foul an Christopher Trimmel die rote Karte (83.). Und das Unerwartete ist passiert. In der Nachspielzeit wurde Boyd im Strafraum von Greene leicht berührt, der polnische Schiedsrichter Robert Malek entschied auf Elfer. Glück spielt im Fußball auch eine Rolle. Alar verwandelte den Strafstoß trocken. Jubel. Erleichterung. In der 98. Minute erhöhte Boyd auf 2:0. Rapid hat also doch mehr Qualität. Hofmann: "Wahnsinn." Das Playoff der Europa League wird heute gelost. Kaliber wie Inter Mailand oder Liverpool drohen. (Christian Hackl, DER STANDARD, 10.08.2012)
Fußball-Europa-League-Qualifikation - 3. Runde, Rückspiel:
SK Rapid Wien - Vojvodina Novi Sad 2:0 (0:0).
Wien, Hanappi-Stadion, 15.800, SR Robert Malek (POL).
Hinspiel 1:2 - Rapid mit Gesamtscore von 3:2 im Europa-League-Play-off
(Auslosung am Freitag/Spieltermine 23. bzw. 30. August).
Tore:
1:0 (91.) Alar (Elfmeter)
2:0 (98.) Boyd
Rapid: Königshofer - Trimmel, Sonnleitner, Gerson, Katzer - Heikkinen, Prager (71. Alar) - Hofmann, Burgstaller (93. Kulovits), Drazan - Boyd
Vojvodina: Supic - Vulicevic, Djuric, Trajkovic, Pavlovic - Serginho Greene (88. Jokic), Ajuru (73. Mitosevic) - Stevanovic, Moreira, Poletanovic (92. Bojovic) - Oumarou
Rote Karte: Pavlovic (83./Foul)
Gelbe Karten: Alar, Boyd bzw. Ajuru, Serginho Greene, Pavlovic
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lustig wenn da jetzt viele (vor allem red bull "fans" auch noch) von glück reden... von falschem elferpfiff (wie war das nochmal mit maierhofer ? mit den 2 hands elfern ??) - sorry, wenn der depperte serb den boyd so attackiert in der 90. dann ghört der von den mitspielern ausgepeitscht.
und: ad glück - wie war das noch mit lattenschuss, elfer an die stange und auch dem komischen tor in novi sad ? rapid war in 180+ minuten die mannschaft, die zumindest fussball spielen wollte, die serben fielen nur durch unsportlichkeiten auf, wie schon in novi sad.
gg. paok gehört aber eine ordentliche steigerung her. die gabs aber bei rapid schon oft , gerade im europacup, gerade gg. vermeintlich bessere gegner. und paok ist nicht der fak :-)
auch wennst das vielleicht falsch verstanden hast. ob absichtlich oder nicht.......... das deppert war auf die aktion bezogen (im sinne von dumm) hat nix mit der nationalität zu tun. und auch auf die saudummen reaktionen der serben, die nur den schiri verantwortlich machten, nicht die eigenfehler, nicht die unsportlichkeiten, nicht die in-aktivität in 98 minuten in wien....
schön vor allem auch, dass die div. unsportlichkeiten, das dauernde zeitschinden, die provokationen, das am-boden-herumkugeln-bis-zum-geht-nicht-mehr am ende bestraft wurden.
auch der 2.ball der beim letzten konter plötzlich im spielfeld war, wurde von einem serbischen ersatzspieler (oder co-trainer?) ins spielfeld befördert , um die aktion zu stören. elende bagage. und in der 95. sprintet der tomann, der dauernd herumhatscht, verletzt spielt, zeit schindet über 100 meter in den rapid strafraum....
diesmal rede ich gar nicht von financial loch.
under PP ist die verteitigung fuerchterlich geschwommen.under PS klafft noch ein groesseres loch zwischen mittelfeld und angriff.symptomatisch war als boyd endlich einmal auf links auf die reise geschickt wurde ,um .....bei der cornerfahne den ball abschiermen musste weil weit und breit kein einziger mitspieler da war.einer trabte gerade aus dem mittelkreis nach vor.und das beim stand bei 0:0!!
rapid hat leider nur mehr viele "zerstoehrer" aber keinen der einen pass ueber 10 meter NACHVORNE spielen kann.
die einzigen gefahren kommen nur noch von kornern , freistoesse,weitschuesse oder elfer.wie wichtig boscovic fuer rapid(und auch hoffmann) war sieht man jetzt.
mvg
Keine Ahnung warum hier einige Witzbolde schion wieder den Gegner klein reden.
Da sind wir krasser Außenseiter, aber vielleicht tut das der Mannschaft ja gut. Im Sommer ists auswärts in Griechenland nie lustig. Zum anderen scheinen die derzeit ein gutes Team zu haben (Gesamtscore 6:1 gegen eine israelische Mannschaft und letztes Jahr die Grupppenphase überstanden)
Es hätte aber auch schlimmer kommen können und an 2 guten Tagen kann Rapid das packen. Der einzige Vorteil den ich sehe ist dass die Griechen noch keine Meisterschaft spielen. Das war ja auch gegen Villa der entscheidende Faktor. Die sind immer am Ende konditionell eingebrochen, weil sie noch mitten im Aufbautraining waren :-)
gutes los, könnte aber sehr eng werden. auswärts wird schöttel auf die jungen (spielstärkeren) spieler verzichten und auf "routine" setzen - was bedeutet, dass nach vorne nix gehen wird und man hofft, nur kein tor zu kassieren. ob das gelingt, ist sehr fraglich. das rückspiel wird dann richtig lustig.
Es ist ein Jammer, dass Rapid unter Schöttel derart miserabel spielt! Dabei hätte man durchaus Losglück - PAOK wäre an sich machbar. (Von Marktwertanalysen ist abzusehen, weil die immer 30-35 Spieler im Kader haben). Rapid unter Pacult hätte die Griechen wahrscheinlich gebogen. Aber mit Schöttel wird es das bereits gewohnte Herumgemurkse werden.
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