Cookie-Trick bei Safari-Browser: Rekordbuße für Google

9. August 2012, 20:52

Internetkonzern hat 18 Mio. Euro zu bezahlen - Bisher höchste Strafe wegen Verstoß gegen eine FTC-Anordnung

Das Umgehen der Datenschutz-Einstellungen beim Safari-Browser kommt Google teuer zu stehen. Der Internetkonzern zahlt 22,5 Millionen Dollar (18,2 Mio. Euro), um den Fall zu den Akten legen zu können. Darauf einigte sich Google mit der zuständigen US-Handelsbehörde FTC. Sie war mit dem Suchmaschinen-Primus schon zuvor in Datenschutz-Fragen aneinandergeraten und hatte ihm im vergangenen Jahr Auflagen gemacht.

"Egal wie groß oder wie klein"

Es sei die höchste Strafe, die einem Unternehmen jemals aufgebrummt worden sei, weil es sich den Anordnungen der FTC widersetzt habe, erklärte die Behörde am Donnerstag. "Egal wie groß oder wie klein - alle Unternehmen müssen die Anweisungen der FTC befolgen und ihre Datenschutz-Versprechen gegenüber den Verbrauchern halten", sagte Behördenchef Jon Leibowitz.

Cookie-Trick

Google hatte einen Weg gefunden, beim Safari-Browser für iPhone, iPad und PC ohne Zustimmung der Nutzer sogenannte Cookies zu hinterlassen. Das sind kleine Dateien, mit denen sich das Verhalten im Netz teilweise nachverfolgen lässt. Das "Wall Street Journal" hatte die inzwischen gestoppte Praxis zu Jahresbeginn öffentlich gemacht. Google betonte schon damals, es seien keine persönlichen Informationen erfasst worden. (APA/dpa, 09.08. 2012)

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Pressemitteilung der FTC

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"Don't be evil" und "Rekordstrafe". Wie passt das denn bitte zusammen? Elende Heuchler.

da kennen sie paar ned aus..

..aber hauptsache über google schimpfen. cookies zu platzieren ist in der webprogrammierung gang und gäbe. das kann jede webseite machen, die aufgerufen wird! wenn man das nicht möchte, kann man das ganz locker im browser einstellen.

Hammer-Strafe!

18 Millionen Euro, und das für Google. Im letzten Quartal verdiente Google 2,8 Milliarden (Milliarden sind die mit den 9 Nullen) Dollar netto. Und das, obwohl die Motorola-Übernahme ordentlich die Bilanz versaut.

Wer eine halbe Minute Zeit hat kann sich ja mal ausrechnen, wieviele Stunden Google braucht um die 18 Mille wieder zu verdienen. Das ganze ist einfach nur lächerlich. Großkonzerne können sich, ähnlich wie Multimillionäre, beinahe alles erlauben, weil die Strafen meist gedeckelt sind und aus der Portokasse bezahlt werden können.

Warum stellt eigentlich nicht Google

mit all seinen Milliarden eine eigene Armee auf und ignoriert die Anweisungen des Staates?

Eine phantastische Idee

Republik Google. Wo kann man die Staatsbürgerschaft beantragen?

Mal im Ernst: Im Vergleich zum politischen System der Vereinigten Staaten könnte das nur ein enormer Fortschritt sein, oder?

"Don't be evil"

- Motto von Google

Diese Datenschutz-Einstellungen sind schlangen Öl.

Das läuft ungefähr so ab:

Der Browser ruft eine Website auf und teilt ihr mit, dass er bitte keine Cookies haben möchte.
Wenn die Website dann doch einen Cookie raus rückt, akzeptiert der Browser ihn trotzdem.

Wenn ich meinen Browser sage, dass ich keine Cookies will, dann erwarte ich mir vom Browser, dass er der Website den Finger zeigt und den Cookie verwirft wenn einer daherkommt und nicht, dass der die Website freundlich darum bittet keinen Cookie raus zu rücken..

absolut richtig!

programmierfehler von apple, ausnutzung dritter (google)

Ich hab

keinen Cent bekommen... >:-/

Laut WSJ verdient Google das Geld innerhalb von 5 Stunden wieder .. Tut also bestimmt richtig weh die Strafe ..

Lerneffekt gleich Null

Die Strafe zahlt Google doch Portokasse der Portokasse. Bei nächster Gelegenheit wird Google wieder fremde Daten ausspionieren.
Strafen, weil vermeidbar wenn man sich an Gesetze hält, sollten bei Konzernen in dieser Größenordnung generell in Prozent des Jahresumsatz ausgesprochen werden. Da wäre selbst Google wirklich nicht mehr böse.

Besonders irrwitzig: Microsoft spendiert seinen Usern in seinem eigenen Betriebssystem einen eigenen, kostenfreien Mediaplayer und Browser und muss 700 Millionen zahlen. Google manipuliert fremde Software um Daten von Usern auszuspionieren und zahlt rund 20 Millionen?!

Google hat überhaupt nichts manipuliert

Safari hat gesagt: Gib mir bitte keine Cookies.
Google hat trotzdem einen raus gerückt.
That's it.

Würde Apple seine Browser anständig programmieren, dann hätte Safari den Google-Cookie ganz einfach verworfen.

genauso ist es

obwohl google eben bewußt diesen programmierfehler ausgenutzt hat.

Völlig idiotisch.

Nicht ganz richtig.

"Google wieder fremde Daten ausspionieren"
müsste durch
"Google wieder versehentlich fremde Daten ausspionieren"
ersetzt werden. ;)

So gern es Google leid täte....

Troll, der wieder mal mit irgendwelchen nicht belegten Theorien und Gedanken -die von einen Science Fiction Autor sein könnten- in der Welt verteilt ("fremde daten ausspionieren").

Du könntest auch L.Ron Hubbard sein, der macht damit Geld!
Wart mal,... du BIST L.Ron! Diesmal aber mit einer neuen Geschichte.

Bis auf dummes Geschreibe ist von ihnen aber auch nichts gekommen.

Wenn man jemanden schon als Troll bezeichnet, sollte man dann schon mit Argumenten aufwarten.

1. Das komplette Geschäftsmodell von Google basiert auf dem Sammeln von Nutzerdaten. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern Fakt. Ist reichlich naiv zu glauben, dass sie dabei nicht auch mal an die Grenzen der Legalität gehen.

2. L. Ron MACHTE mit seinen Gschichterln Geld. Der ist schon vor ein paar Jährchen vor seinen Lord Xenu getreten.

"Microsoft spendiert seinen Usern in seinem eigenen Betriebssystem einen eigenen, kostenfreien Mediaplayer und Browser und muss 700 Millionen zahlen. Google manipuliert fremde Software um Daten von Usern auszuspionieren und zahlt rund 20 Millionen?!"

Das wundert aber nicht wirklich oder? Rechteinhaber bekommen immer mehr als Endverbraucher

Google hat seinem eigenen Werbenetzwerk "Klicks" zugeschanzt. Dadurch konnten Cookies gesetzt werden, weil der user angeblich mit der Werbung interagiert hat. Aber hat das nicht auch Auswirkungen auf die Werbekunden? Evtl auch finanzielle?

der so sichere Safari hat eine Lücke (gehabt), die Google nutzen konnte?

der Streit zwischen den beiden Konzernen läuft auf vielen Ebenen *g*

Sie haben eine eigenartige Vorstellung von Recht und Unrecht.

Auch ein mangelhaftes Türschloss berechtigt nicht zum Eintritt.
Dafür berechtigt das Verhalten, Adblock und Co ohne Bedenken einzusetzen.

Aber wenn Sie in Österreich Ihr Auto unversperrt und/oder den Schlüssel im Zündschloss stecken lassen, machen Sie sich strafbar.

Und diese Komponente fehlt bei diesen windigen Software-Leiten stets. Wenn Apple ein Produkt verkauft, das offenbar über lange Zeit einen gravierenden Mangel enthält, dann sind sie bitte ebenfals zu bestrafen!

Ein anderes Mal haben sie eine bekannte Lücke in iTunes 3 Jahre lang offen gelassen. Die wurde dann zB dankbar von Regierungen ausgenutzt.

Apple ist eine sehr, sehr böse Firma. Hier nur ein kleiner Auszug deren Umtriebs: http://stallman.org/apple.html

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