EU-Kommission urteilt über Orange-Übernahme

9. August 2012, 18:25

Brüsseler Wettbewerbshüter haben bis 27. November Zeit

Brüssel - Die Übernahme des Mobilfunkers Orange in Österreich durch "3" (Hutchison 3G) wird weiter von den Wettbewerbshütern in der Brüsseler EU-Kommission geprüft. "Die Frist für eine Übergabe an die österreichischen Behörden wäre heute abgelaufen. Aber wir werden den Fall behalten", sagte EU-Kommissionssprecher Ryan Heath auf Anfrage der APA.

Nach Angaben der EU-Kommission haben die Brüsseler Wettbewerbshüter nun bis zum 27. November Zeit, die Firmenfusion auf Vereinbarkeit mit dem EU-Recht zu untersuchen. Diese Frist wurde am 30. Juli um 15 Werktage verlängert.

Einen Tag vor der Fristerstreckung hatte die EU-Kommission wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen die geplante Übernahme geäußert. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia erklärte damals, mit der Übernahme würde die Zahl der Netzbetreiber in Österreich von vier auf drei reduziert. Daher müsse die Kommission sicherstellen, dass der Zusammenschluss nicht zu höheren Preisen für die Endkunden führe. (APA, 9.8.2012)

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