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Bundesfeiertag in der Schweiz (1. August), inszeniert auf der legendären Rütli-Bergwiese.
Die konservativen Kräfte des Landes fordern einen Einwanderungsstopp.
Vielleicht ist es schon geschehen, vielleicht passiert es diese Tage, sicher aber noch in diesem Sommer: Die Schweiz kann den achtmillionsten Einwohner begrüßen. Dies hat das Schweizer Bundesamt für Statistik mitgeteilt.
Mit großer Wahrscheinlichkeit ist Einwohner Nr. 8.000.000 kein Schweizer, sondern aus der EU zugezogen. Denn das Schweizer Bevölkerungswachstum basiert laut den Bundesstatistikern zu vier Fünfteln auf Zuwanderung. Zwar steigt auch in der Schweiz die Lebenserwartung, und weil die Menschen länger leben, nimmt die Bevölkerung bei gleichbleibender Geburtenzahl automatisch leicht zu. Doch es ist vor allem der freie Personenverkehr mit der EU, der in den letzten Jahren viele Europäer in die Schweiz gelockt hat - Ärzte, Ingenieure, Uni-Professoren mitsamt ihren Assistenten, aber auch Hilfskräfte für Bau, Landwirtschaft und Krankenpflege. Allein 2011 waren es rund 50.000 Neuzuzüger. Mittlerweile leben mehr als 1,8 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz.
Die Diskussion um die Grenzen des Bevölkerungswachstums in der Schweiz hat damit neuen Auftrieb erhalten. Denn im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern, in denen die Einwohnerzahl stagniert oder minimal zunimmt (in Österreich zum Beispiel um 0,2 Prozent jährlich), wächst die Schweizer Bevölkerung seit dem Jahr 2000 um rund ein Prozent jährlich - eine Kleinstadt, die Jahr für Jahr dazukommt.
Das ist Wasser auf die Mühlen der nationalkonservativen Volkspartei SVP, die mit einer Volks initiative die "Masseneinwanderung" stoppen will. Aber auch die konservativ-ökologische Bewegung Ecopop, welche in der "Überbevölkerung" die Hauptursache aller globalen und hausgemachten Probleme sieht, sammelt derzeit Unterschriften für ein Volksbegehren, mit dem Zuwanderung massiv eingeschränkt werden soll. Künftig soll die Bevölkerung nur noch um 0,2 Prozent jährlich wachsen dürfen.
Fachkräfte und Ressourcen
Die übrigen Parteien reagieren gelassener auf die Entwicklung. Die bürgerliche Mitte und die Wirtschaftsverbände setzen weiterhin auf geordnete Zuwanderung, da sonst Unternehmen zu wenige Fachkräfte fänden. Die linken und grünen Parteien und Umweltorganisationen fordern, tatsächliche Probleme, wie etwa den zu hohen Verschleiß an Ressourcen, durch einen ökologischen Umbau der Wirtschaft zu lösen.
Die linke Wochenzeitung WOZ warnt davor, ökologische und fremdenfeindliche Anliegen zu vermischen: "Ja, die natürlichen Ressourcen sind endlich, und es braucht Nachhaltigkeit. Aber Grenzen sind gestaltbar, durch raumplanerische Verdichtung und soziale Ausweitung."
Ganz ähnlich sieht dies auch der Chefredakteur der liberal-konservativen Weltwoche, Roger Köppel. "Die Frage lautet nicht: Wie viele Menschen verkraftet die Schweiz? Die Frage lautet: Wie sollte ein globalisierter Kleinstaat, der auf Zuwanderung angewiesen ist, diese Zuwanderung organisieren?" Die Klage über das Bevölkerungswachstum sei vor allem bei denen populär, die bereits ihr schönes Haus im Grünen hätten. (Klaus Bonanomi aus Bern /DER STANDARD, 10.8.2012)
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Sie leben v o n der EU - nach dem Motto "Wasch mir den Pelz und mach nich nicht naß". Ach, fast hätte ich es vergessen: Jeder auch noch so kleine Maxi von der Straße in der Schweiz profitiert indirekt davon, daß die Diktatoren, Kriminellen und Steuerbetrüger des Planeten dort unter Verzicht auf Verzinsung ihr Schwarz- bzw. Blutgeld parken. Ganz schön scheinheilig, die Schweiz, irgendwie, oder?
die schwarzgeld resp antigeldwäschebestimmgungen sind inder schweiz wesentlich strenger als in der EU.
Beim sperren der Diktatorengelder (siehe arabischer frühling) ist der schweizer bundesrat immer ca. 2 Wochen vor der österr. bundesregierung gewesen.
Gelder haben sie da wie dort versteckt.
Aber es lebt sich leicht mit den Klischees. Anstatt zu schauen, was die Schweiz gut macht schiebt man ein billiges Argument in den vordergrund.
Die Schweiz wird von den Deutschen regelrecht vereinnahmt. Bereits jetzt sind viele der Manager Jobs an Bundesbürger vergeben, die sich dort in gewohnt deutscher Ekel Manier unbeliebt machen.
So wie eine große schweizer Tageszeitung titelte: "Die Deutschen - Vom Störfaktor zum Hassobjekt".
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