Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Aaron Paul und Bryan Cranston sind böse in "Breaking Bad".
Wien - Langsam, aber unumkehrbar driften alle ab: Walter White (Bryan Cranston), einst überkorrekter Chemielehrer, Krebspatient, verständnisvoller Familienvater und treu ergebener Ehemann, geht in seiner neuen Aufgabe völlig auf. Als Drogenproduzent im texanisch-mexikanischen Grenzgebiet ist er drauf und dran, das Geschäftsfeld unter Kontrolle zu bringen. Seine Gattin Skyler (Anna Gunn) spielt schon lange nicht mehr die schockierte Ehefrau, sondern entdeckt ihrerseits kriminelle Talente, die ihr im Gewerbe der Geldwäsche zugutekommen. Walter junior (RJ Mitte) gefällt der neue Stil: Mit flottem Rennauto sieht er sich als Begünstigter und stellt keine Fragen. Ewige Verdammnis tut sich auch in der fünften Staffel von "Breaking Bad" auf. Der US-Kabelsender AMC zeigt sie seit Mitte Juli.
Die Rechnung geht wieder auf: Fans von Vince Gilligans preisgekrönter Dramaserie jubeln über sehr dunkle, abgründige Erzählbögen, in denen sich mit gebotener Gnadenlosigkeit zeigt, dass sich in jedem noch so faden Kleinbürger eine grundschlechte Essenz befindet. AMC freut sich über gelungene Serienunterhaltung. Auffallend ist "Breaking Bad" aber nicht nur wegen Handlung, Darsteller und flirrender Optik, sondern weil die Serie hispanisch-amerikanische Rollen differenziert anlegt.
Dass sich hier ein Markt auftut, haben Produzenten und Sender natürlich längst bemerkt. Knapp 16 Prozent beträgt der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe in den USA. Englischsprachige TV-Stationen haben aufgrund der hohen Versorgung mit spanischsprachigen Sendern Probleme, an das wachsende Latinopublikum heranzukommen. Eine Sendung, die diese Zielgruppe erreicht, darf mit hoher Quote rechnen. Entsprechend heftig wird sie umworben.
Nicht immer passiert das so treffsicher wie bei den brutalen Drogenbossen an der amerikanisch-mexikanischen Grenze in "Breaking Bad". Oder mit den spitzen Auseinandersetzungen bei den Pretchetts in "Modern Family", wo er als alter Spießer den Ton angeben will, seine Frau, die sexy Latina, ihn mit einem Mix aus Frechheit und Ahnungslosigkeit schlägt.
Der Witz kommt an: 798.000 Hispanics schauen "Modern Family" regelmäßig, berichtet die New York Times. Ähnliche Erfolge erzielen Serien mit Latinoanteilen etwa bei "Two And A Half Men", "Grey's Anatomy" und "Glee".
Versuche, gezielt in latinoamerikanische Lebensräume einzudringen, unternimmt CBS mit "Rob". Die Titelfigur Rob Schneider heiratet in eine mexikanische Familie ein und erlebt den Zusammenprall der Kulturen. ABC entwickelt "Devious Maids", eine Comedyserie über Latinofrauen, die im noblen Beverly Hills arbeiten. Für Aufsehen über der Grenze sorgt unterdessen die Dramaserie "Estado de Gracia" über den Irrsinn des mexikanischen Drogenkriegs. Medial wird der Kampf der Kartelle, der bisher mehr als 55.000 Opfer forderte, kaum differenziert diskutiert. Bemühungen einer entschlossenen Politikerin um bessere Gesetze sind laut Los Angeles Times zum ersten Mal Teil einer fiktiven Serie. Dem mexikanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen war der Stoff vor den Präsidentschaftswahlen zu brisant. Zum Zug kam Cinelatino - mit Sitz in Florida.
Ohne Umschweife forciert Rupert Murdoch den Markt: Mit Newscorp startet er kommenden Montag den spanischsprachigen Kanal MundoFox. (Doris Priesching, DER STANDARD, 10.8.2012)
Waltz macht inzwischen wohl wie jeder andere in Hollywood auch sehr viel Yoga, um für die weltweit gestellten Interviewfragen mental gerüstet zu sein
Parteichefs kochen ihr Lieblingsessen und reden anschließend über Politik - Start am 27. Mai um 22.05 Uhr
Wotan Wilke Möhring gab als Kommissar Falke in "Feuerteufel" seinen Einstand - Wie hat Ihnen die Folge gefallen?
Iris Berben spielt Cosima Wagner - Dreharbeiten starten Ende Mai in München und Österreich
Wählen Sie Ihre Programm-Favoriten für die Woche vom 27. Mai bis 2. Juni
"The New Normal" will pädagogisch wertvoll sein und vor allem niemanden verschrecken – Das Ergebnis ist eine brave Sitcom
Liebes Tagebuch, Terra Mater: Stonehenge - Das Steinkreis-Rätsel, Spezial: Kult-Wiener, Nebenan Extra: Susanne Plank - Die Frau mit Weitblick, Science Talk, Auslandsjournal, Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner, Zoom: Tödliche Deals - Deutsche Waffen für die Welt, Anne Will: Abgehoben, abgeschottet, unsozial, Am Punkt: Essen oder Heizen, Zapp
300.000 sahen "True Grit" - 95.000 bei "ATV Sport" - 174.000 für "Love and other Drugs" auf ProSieben
Emmelie de Forest setzte sich mit "Only teardrops" im schwedischen Malmö gegen 25 Konkurrenten durch
Fischer, der an Parkinson erkrankt ist, hatte bereits Ende 2012 seine Kultreihe "Ottis Schlachthof" im Bayerischen Fernsehen aufgegeben
Rund ein Dutzend europäische Fernsehanstalten produzieren mehrteilige Dokudramen
Italienische Frauenverbände begrüßten Entscheidung - Wende unter der Leitung der neuen Präsidentin Tarantola
Operatives Ergebnis des Medienkonzerns stieg von Jänner bis März von 279 auf 303 Millionen Euro
Zwei Piloten in Arbeit: Talkrunde über gesellschaftlich relevante Themen und Quizshow
Geplant sind zwölf Episoden, die einen Zeitraum von 24 Stunden erzählen
Interviews mit junger Marokkanerin und Medienzaren - Urteil im Prozess naht
Stellt als Moderator der Show ab 14. Juni prominente Paare auf den Prüfstand
Filmemacher starb am Sonntag im Alter von 67 Jahren in Hamburg
Österreichs Natália Kelly startet am Dienstag als Nummer eins ins Song-Contest-Halbfinale
Kathrin Lampe: "Bei uns mischt sich österreichische Tradition mit Emotionen und Authentizität"
Der Umsatz von Sky Österreich lag im Vorjahr bei mehr als 126 Mio. Euro
Rein operatives Ergebnis um 10 Prozent gestiegen
Öffentlich-rechtliche Fernsehsender werden durch Sat.1 und ProSieben ersetzt
"Fernsehen ist tot", behauptet der deutsche Medienberater Stephan J. Bauer - weil Produzenten immer weniger Sender beliefern und mehr ins Web investieren
Dabei nimmt die Autorin nur die in meinen Augen fadesten und blassesten Serien. Die "Latinos" darin wären mir gar nicht aufgefallen. Welches Stereotyp wäre wohl gemeint: ach ja, das Gegenteil davon -
Nicht dass ich "Treme" leiden könnte...
Ich bin skeptisch, ob die fünfte Staffel noch einen draufsetzen kann. Für mich war die letzte Folge der vierten Staffel von "BB" ein großartiger Abschluss einer der besten Fernsehserien aller Zeiten. Walter hat "gewonnen", aber zu dem preis, dass er seine Menschlichkeit schon fast völlig eingebüßt hat und vor nichts mehr zurückschreckt.
Breaking Bad gehört zum besten was in den letzten Jahren zu sehen ist.
Wobei für mich am Ende der 4. Staffel gewisse Abnützungserscheinungen aufgetreten sind oder einfach einige dumme Plot Twists, die vor Klischees im Inhalt und in der Umsetzung nur gestrotzt haben, vorhanden waren. Der Showdown am Swimming Pool hat mich genervt.
Ich glaube, dass man die Serie mit dieser Staffel auch auslaufen hätte lassen können.
Bin aber natürlich trotzdem gespannt wie sich die 5. Staffel entwickeln wird und ob es ein stimmiges Finale gibt
naja hab mal gelesen, dass die usa laut derzeitigen schätzungen in wenigen jahrzehnten kein "weißes" land mehr sein werden, sondern latinos und schwarze die mehrheit stellen werden.........daher werden sie auch ihre unterhaltungsangebote darauf ausrichten. im rest der welt werden's damit halt probleme kriegen....
die englischsprachige bevölkerung wendet sich immer mehr netflix zu.
übrig als zusehergruppe für die tvsender bleiben entweder arme, die sich die mit werbung vollgemüllten sender ansehen MÜSSEN (schwarze) oder zuseher, die nichtenglische vertonung haben möchten. christliche republikaner und rednecks haben sowieso ihre eigenen sender.
obwohl, vielleicht gibts spanischen oton auch bei netflix. ein problem könnten film- und vertriebsrechte sein.
Breaking Bad ist mit Abstand die beste TV-Serie, die ich je gesehen habe (und ich habe viele gesehen).
Das Dumme ist nur, dass mir jetzt nichts anderes mehr gefällt, weil meine Ansprueche so hoch geworden sind.
Ach ja und zum Thema Skyler: Natuerlich ist sie eine dumme Zicke, aber irgendwie verstehe ich sie schon ein bisschen. Stellt Euch mal vor, Euer Lebenspartner entwickelt sich wie Walt - wuerde Euch da nicht ein bisschen mulmig werden?
Viele Zuseher werden auch bereits bad broken an die Serie herangegangen sein.
Wie lange muss man sich eine Serie über einen Heroinproduzenten/-dealer ansehen, der sich mit der mexikanischen Mafia anlegt und was nicht noch mehr, bis man nicht mehr zusieht?
Ich habe nach der zweiten Staffel aufgehört, weil ichs mir nicht mehr weiter ansehen wollte. Aber die eine andere Kifferserie hat mich schon genausowenig interessiert.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.