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Wien - Bewegung hilft Gesunden als Prävention und Kranken als Rehabilitationsmaßnahme: Im Rahmen der Initiative "Move Your Lungs", welche die European Respiratory Society (ERS) gemeinsam mit den nationalen Lungengesellschaften derzeit durchführt, lädt die Organisation mit Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖPG) für Sonntag, 2. September, zum "1. Lung Run" in den Wiener Prater. Im Messezentrum läuft dort vom 1. bis 5. September der Jahreskongress der europäischen Lungenspezialisten mit rund 20.000 Teilnehmern ab.
Start und Ziel ist das Ernst Happel Stadion, der Fünf-Kilometer-Lauf führt vom Stadion zum Lusthaus und von dort über die Lusthausstraße wieder zurück. Motiv für diese sportliche Aktivität ist, national und international auf die Wirksamkeit von Ausdauertraining bei Lungenerkrankungen hinzuweisen.
"Mit dieser Aktion wollen wir in einem Umfeld, in dem sportliche (Höchst-)Leistungen und das Thema Lunge verstärkt Aufmerksamkeit genießen, auf die hohe Bedeutung von körperlichem Training bei chronischen Lungenerkrankungen hinweisen", erläutert ERS-Präsident Klaus Rabe, ärztlicher Direktor und medizinischer Geschäftsführer des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie Großhansdorf (Universität Kiel, Deutschland). Der Experte: "Wir Lungenfachärzte wollen mit gutem Beispiel vorangehen. Bis jetzt haben sich bereits mehr als 500 Teilnehmer des ERS-Kongresses für den Lauf angemeldet, und wir hoffen, dass noch viele weitere dazukommen."
Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) will die ERS die Wichtigkeit von regelmäßiger Bewegung für die Lungengesundheit bewusst machen. Eine besondere Zielgruppe seien aber, so ÖGP-Präsidentin Sylvia Hartl, Oberärztin an der 1. Internen Lungenabteilung am Otto Wagner Spital (Wien), Menschen, die schon eine Lungenerkrankung haben: "Wir müssen Betroffenen die Angst vor Kurzatmigkeit und akuter Verschlechterung nehmen und ihnen zeigen, wie sie ihre gesundheitliche Situation durch Training oder regelmäßige Bewegung verbessern können. Wir wissen von vielen COPD- und Asthmakranken, dass sportliche Betätigung ganz wesentlich zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes beigetragen hat. Schon kleine Einheiten bringen enorm viel."
Beeindruckende Beispiele dafür sind die "Lung Champions", das sind Menschen mit Lungenerkrankungen, die die Aktion "Move Your Lungs" der ERS unterstützen und berichten, wie regelmäßiger Sport ihr Leben mit der Lungenerkrankung verändert hat.
Bei dem Kongress ist Österreichs Lungenforschung mit mehreren neuen Studien vertreten - zum Beispiel zum Thema Lungenemphysem (Lungenblähung) als eine Form der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Seit rund zehn Jahren sind österreichische Wissenschafter federführend an der Entwicklung endoskopischer Behandlungen beteiligt und haben geholfen, jene Patienten zu identifizieren, die am meisten von diesen endoskopischen Techniken (Lungenspiegelung) profitieren. Wissenschaftler aus Graz präsentieren am Kongress neue Erkenntnisse in Diagnostik bzw. Ausschluss einer pulmonalen Hypertonie (HP). (APA, 9.8.2012)
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Laufen ist gut für den ganzen Organismus.
(Tief-)Atmen ist besser für den ganzen Organismus.
Warum?
Weil die Tiefatmung, die auch "Bauchatmung" genannt wird, das Lungenvolumen vergrößert, indem das Zwerchfell flexibler wird. In der Folge des Übens lernt man das Abatmen (von Gasen, Giftstoffen etc.). Und das ist entscheidend für die Gesundheit des Organismus.
Atmen ist Leben.
Wer flach atmet (Brustatmung), lebt "flach".
Wer tief atmet, lebt "tief" - er gibt sich dem Leben hin - und lässt Ängste los (Angst führt zu Flach- und Kurzatmung).
Tiefatmer geben eher das Rauchen auf, da sie Gifte abatmen und daher wissen, dass Rauchen schädlich ist.
Laufen ist gesund - Atmen ist Leben.
...weil die Atmung der wichtigste Trainingspartner des Vegetativen Nervensystems ist. Wer seine Atmung beim Sport trainiert, schlägt 2 Fliegen mit einem Schlag: körperliche Fitness und trainiert gleichzeitig die Anpassungsfähigkeit des VN. Besonders wenn man nachher bewusst Regnerationsmaßnahmen setzt. Z. B. ein paar Minuten tief atmet. ;-)
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