Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Das menschliche Sehsystem passt sich Unregelmäßigkeiten an.
Für die Verarbeitung der menschlichen Seheindrücke ist die korrekte Verteilung der Information beider Augen auf die Hirnhälften wesentlich. Im Sehsystem spielt dabei die Sehnervenkreuzung eine Schlüsselrolle: Hier wird die Information aus der rechten oder linken Hälfte der Sehwelt auf die jeweils gegenüberliegende Hirnhälfte geleitet. Folglich wäre zu erwarten, dass die Sehnervenkreuzung beim Menschen unentbehrlich für das Sehen ist.
In einer umfangreichen internationalen Kooperation ist es Wissenschaftlern, unter anderem der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, gelungen, zwei extrem seltene Fälle ohne Sehnervenkreuzung detailliert zu untersuchen. Sie haben eine alternative Organisation des menschlichen Sehsystems nachgewiesen, die Grundfunktionen des Sehens gewährleistet.
Ohne Sehnervenkreuzung von Geburt an
Die Untersuchung von zwei Menschen, denen von Geburt an die Sehnervenkreuzung fehlte (Achiasmie), ermöglichte einem Team von Wissenschaftlern dreier Kontinente einzigartige Einblicke in die Entwicklung des menschlichen Sehsystems. Sie berichten in der Fachzeitschrift Neuron, dass durch diese außergewöhnliche und extreme Abnormalität zwar Fähigkeiten wie beispielsweise das räumliche Sehen der Betroffenen beeinträchtigt sind, dass aber andere wesentliche Aspekte der Sehfunktion erhalten bleiben.
Mit bildgebenden Verfahren, unter anderem mithilfe eines 7 Tesla Ultrahochfeld Kernspintomographen, wurde dabei nachgewiesen, dass der Projektionsfehler der Sehnerven nachfolgende Verbindungen im Gehirn weitgehend unverändert lässt und dass so dieser Fehler einfach an die nachfolgenden Verarbeitungsstufen weitergegeben wird. Das Ergebnis sind hochgradig untypische Antworten in der Sehrinde mit überlappenden Karten gegenüberliegender Halbfelder in der primären und auch der höheren Sehrinde, heißt es in einer Aussendung der Magdeburger Forscher. Dass dennoch wesentliche Aspekte der Sehfunktion der Betroffenen weitgehend erhalten sind, führen die Wissenschaftler auf lokale kleinformatige Veränderungen innerhalb der kortikalen Karten der Sehwelt zurück, die die großformatigen fehlerhaften Verbindungen kompensieren. (red, derStandard.at, 9.8.2012)
Österreichische Forscher haben ein System entwickelt, das via Smartphone und Sensor das individuelle Sonnenbrandrisiko anzeigt
Laut der Umweltschutzorganisation können sie Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme und sogar Tumore verursachen
Ernährungsexperte Widhalm: Übergewicht unbedingt ernst nehmen
Belohnungssystem des Gehirns verändert sich während dieser Phase
Das Risiko, an alkoholbedingten Krankheiten zu sterben, steigt mit zunehmender Dichte von Lokalen um den Wohnort
WHO: Keine Auffrischung nach zehn Jahren notwendig
Experte ist überzeugt, dass die österreichische Lösung mit getrennten Raucher- und Nichtraucher-Räumen nicht ausreichend wirkt
In Frühling sprießen heilsame Kräuter, die sich auch gut für die Zubereitung als Tee eignen
Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums ist die E-Zigarette "ein unkontrollierter Versuch am Verbraucher"
Derzeit nur fünf Prozent Durchimpfungsrate bei Mädchen, bei Buben nahezu null - Die hohen Kosten sind selbst zu tragen - Bereits Kinder sind infiziert
Im internationalen Vergleich zählen die Österreicher zu den Sportmuffeln - gleichzeitig lässt sich aber ein verstärkter Trend zum Extremsport beobachten
Ein Grazer Forschungsteam versucht neue Impfstoff-Kandidaten zu finden, die vor Pastorellaceae-Infektionen schützen
Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass durch die langfristige Einnahme von Vitamin E in hohen Dosierungen das Sterberisiko ansteigt
Rekombinanter Wirkstoff OspA könnte effektiven Schutz gegen Borrelioseerreger in Europa bieten - Abwehrmoleküle wirken in der Zecke
Situation in Österreich dramatisch - Mehr fundierte Forschung zu Ursachen von Übergewicht und Fettleibigkeit erforderlich
Die meisten Grill-Unfälle lassen sich durch einfache Sicherheitsvorkehrungen vermeiden - Experten geben Tipps
Die Kritik am Sonnenbad hat zu einem Vitamin-D-Mangel in weiten Teilen der westlichen Welt geführt, meint der US-Hautspezialist Michael Holick
UNICEF und Ärzte ohne Grenzen warnen: Bemühungen, jedes Kind zu impfen, stagnieren - 1,5 Millionen Kinder starben 2011 an den Folgen
Kickboxen erfreut sich bei Frauen zunehmender Beliebtheit - Der Fitnessfaktor steht im Vordergrund - Mit Selbstverteidigung hat der Kampfsport vor allem im mentalen Sinne zu tun
Kopfverletzungen und Verletzungen der unteren Extremitäten sind oft Folgen von Gewaltausbrüchen nach Alkoholeinfluss
Pertussis ist keine Kinderkrankheit - Im Fall von Masern fehlt einer ganze Generation von Menschen die schützende zweite Impfung
Knieband- und Wirbelverletzungen sind häufig - 6,7 Millionen Euro offene Auslandsforderungen
In der vergangenen Grippe-Saison war die Durchimpfungsrate gegen Influenza besonders bei den unter 60-Jährigen sehr gering
Neuer UNICEF-Bericht über weltweite Ernährungssituation von Kindern - Internationale Ernährungs-Konferenz in Dublin
Mediziner der MedUni Wien will, dass die HPV-Impfung nicht nur im Impfplan empfohlen, sondern auch ins Kinderimpfprogramm aufgenommen wird
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.